Matthäus 13: Unterschied zwischen den Versionen

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(Der Vergleich mit einem Fischernetz)
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=== Der Vergleich mit einem Fischernetz ===
 
=== Der Vergleich mit einem Fischernetz ===
  
47 „Der Himmel ist wie ein Fischernetz, das ins Meer geworfen wird und Fische fängt.
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47 „Man kann das Land, wo Gott das Sagen hat, auch mit einem Netz vergleichen, was in das Meer ausgeworfen wurde. Voll viele unterschiedliche Fische waren da drin.
  
48 Es fängt viele verschiedene Fische genauso wie der Himmel unterschiedliche Menschen. Sie werden aussortiert nach Gut und Böse, genauso wie die Fische nach gut und schlecht.
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48 Wenn das Netz erst mal voll ist, ziehen die Fischer es ans Land. Dann setzen sie sich hin und sortieren aus. Die essbaren Fische in Wannen, die ekligen in den Müll.
  
49 Am Ende der Welt werden die Boten Gottes die Menschen trennen, nach Gut und Böse.
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49 So wird es auch am Ende der Welt abgehen. Die Boten von Gott, die Engel, werden das Gute vom Schlechten trennen.
  
50 Die Bösen kommen in die Hölle und leiden auf ewig.
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50 Die Schlechten werden im Höllenschredder verfeuert. Dort werden sie heulen und rumflennen, aber niemand wird sie hören.
  
 
51 Habt ihr das kapiert?“ ─ „Ja, haben wir!“, sagten sie.
 
51 Habt ihr das kapiert?“ ─ „Ja, haben wir!“, sagten sie.

Version vom 6. Januar 2008, 15:52 Uhr


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Was einen daran hindern kann, Gott zu vertrauen

4 Dann sagte er: „Ein Bauer säte Getreide aus. Einige der Körner fielen dabei auf die Straße. Sofort kamen die Vögel und pickten sie auf.

5 Andere Körner fielen auf sehr steinigen Boden, wo wenig Erde war. Da keimten sie zwar,

6 aber als die Sonne voll draufknallte, vertrockneten die Triebe, weil die Wurzeln noch nicht richtig in die Erde gewachsen waren.

7 Ein paar von den Körnern fielen zwischen die Disteln, und die Pflanzen krepierten bald.

8 Aber der Rest fiel auf guten Boden, ging auf und vermehrte sich, dass es dreißig-, sechzig- oder hundertmal so viel wurde, wie es mal war.

9 Ich hoffe, ihr habt kapiert, was ich damit sagen will.“

Oder anders übersetzt:

4 „Ein Programmierer saß an seinem Rechner und schrieb eine neue Software.

5 Die Software war total gut und verkaufte sich schnell. Auf dem alten Rechner lief sie aber überhaupt nicht, die Hardware war schlecht und der Rechner ging kaputt.

6 Bei anderen Rechnern lief sie eine Zeit lang ganz in Ordnung, bloß immer dann, wenn es kompliziert wurde und wenn andere Programme gleichzeitig liefen, stürzte das Ding ganz ab und musste am Ende auch weggeworfen werden.

8/9 Bei Computern, die eine gute Hardware hatten, die man immer in Schuss gehalten hatte und pflegte, da lief das Programm aber hervorragend und machte sich hundertfach bezahlt.“(*)

Warum benutzt Jesus Bilder, um Sachen deutlich zu machen?

10 Einige Zeit später löcherten ihn seine Freunde und wollten wissen, warum er immer in so Bildern redete und nicht direkt sagte, was er dachte.

11 Jesus antwortete darauf: „Ihr seid dazu in der Lage, die Geheimnisse vom Reich Gottes, dem Gebiet, wo Gott das Sagen hat, zu begreifen, andere werden es aber nie kapieren.

12 Es wird so laufen, dass die, die viel verstanden haben, bald wirklich alles verstehen werden. Die, die aber bisher nix verstehen, denen wird das bisschen auch noch abhandenkommen, was sie bisher verstanden haben.

13 Darum rede ich zu anderen in Bildern: Sie sehen sie zwar, erkennen doch darin nichts, hören zwar, kapieren es aber nicht.

14 Damit wird wahr, was Gott schon durch den alten Propheten Jesaja gesagt hatte: ,Obwohl sie alles mitbekommen, verstehen tun sie gar nichts. Sie kriegen zwar alles mit, aber begreifen nicht, was da abgeht.

15 Denn ihnen ist mittlerweile eh alles egal, sie sind eisenhart geworden. Sie sitzen auf ihren Ohren und haben Tomaten auf den Augen. Darum sehen und hören sie nix. Die wollen es auch gar nicht anders. Würden sie sich zu mir wenden, würde ich sie natürlich sofort heilen. Doch dann müssten sie ja ihr Leben ändern.‘

16 Ihr könnt an deren Stelle echt happy sein und euch sehr freuen, weil ihr das mit euren Augen und Ohren buchstäblich erleben könnt.

17 Versteht doch: Tausende von den Leuten, die Gott braucht, um zu Menschen zu reden, diese Propheten, und auch viele, die okay für ihn gelebt haben, hätten echt sehr viel darum gegeben, das zu sehen, was ihr jetzt sehen dürft. Aber damals war einfach noch nicht die Zeit dafür.“

Jesus erklärt, was er mit der Story von der Saat meinte

18 „Ich will euch mal erklären, was ich mit der Story von dem Typen, der Samen aussät, klar machen wollte.

19 Bei einem Menschen, der die Worte von dem Reich Gottes hört, diesem Land, in dem Gott das Sagen hat, und das nicht wirklich ernst nimmt, bei dem kommt der Chef des Bösen, der Satan, an und reißt die ganzen Pflanzen wieder aus seinem Herz raus, die gerade gewachsen waren. Das war mit dem Samen gemeint, der auf dem Weg gelandet ist.

20 Mit dem sehr harten, steinigen Boden waren so Leute gemeint, die die Nachricht zuerst hören und da total drauf abfahren,

21 aber wenn es Probleme gibt, weil sie gläubig geworden sind, oder Leute sie deswegen sogar in den Knast stecken wollen, dann war es das bei denen auch schon mit ihrem Glauben.

22 Der Boden voller Disteln ist wie einer, der die Worte hört und das auch sofort umsetzt, aber sobald es Probleme gibt oder er plötzlich tierisch reich und dadurch verführt wird, dann erstickt die Pflanze des Glaubens in ihm ganz schnell, und alles bleibt, wie es mal war.

23 Mit dem guten Boden ist einer gemeint, der die Worte hört und begreift, was sie bedeuten, und dann total für Gott abgeht. Der bringt dann dreißig-, sechzig- oder hundertmal von dem raus, was gesät wurde.“

Oder anders übersetzt: Jesus erklärt, was er mit seiner Story über die Software meinte

18 „Ich will euch sagen, was ich mit der Story von der Software(**) meinte.

19 Jeder, der meine Predigt über das Land, wo Gott das Sagen hat, hört und meine Worte nicht ernst nimmt, bei dem ist es so, als ob der Satan, der Chef von allem Bösen, kommt und die Worte aus seinem Herzen gleich wieder löscht. Damit meine ich die Software, die auf den alten kaputten Rechner geladen wurde.

20 Ein Mensch, der sich zuerst voll freut über das, was ich sage, ist wie der Rechner, der ganz okay ist, bei dem aber noch viele andere Programme mitlaufen. Es funktioniert eine Weile,

21 aber sobald es Probleme gibt, Leute ihn ärgern, weil er gläubig ist, dann zieht der schnell den Schwanz ein, und nichts bleibt mehr übrig.

22 Mit Rechnern, die im Grunde ganz okay waren, aber zu viele andere schlechte Programme auf ihrer Festplatte hatten, sind Menschen gemeint, die am Anfang auch ganz begeistert über das sind, was ich sage, und das zum Teil auch über Jahre umsetzen. Sobald aber die derben Sorgen abgehen, die das Leben so mit sich bringt, oder sie durch den ganzen Luxus, der sie vielleicht umgibt, abgelenkt werden, dann vergessen sie schnell, was ich gesagt habe, und alles bleibt am Ende doch beim Alten.

23 Der gute Rechner, der immer in Schuss gehalten wurde, ist jemand, der meine Worte hört, sie versteht und sofort umsetzt. Er wird seinem Eigentümer lange erhalten bleiben und viel Nutzen bringen.“

Unkraut im Weizenfeld: Gott hat das letzte Wort

24 Jesus erzählte noch eine andere Geschichte: „Dieses Land, wo Gott das Sagen hat, kann man auch gut mit einem Bauern vergleichen, der supergute Samen auf sein Feld streut.

25 In einer Nacht, als alle pennen, kommt sein Erzfeind und sät einfach Brennnesselsamen ohne Ende zwischen die guten Weizenkörner, danach verschwindet er wieder.

26 Die Samen gehen dann irgendwann auf, aber die Brennnesseln gleich mit.

27 Irgendwann kommen die Angestellten vom Bauern an und fragen den: ‚Hast du das Feld nicht nur mit richtig guten Samen bestreut? Woher kommen dann die Brennnesseln?‘

28 ‚Das muss der Typ gemacht haben, der mich nicht abkann, mein Erzfeind‘, meint der Bauer. ‚Sollen wir das jetzt einzeln rausrupfen, oder was?‘

29 ‚Nein, dann würdet ihr die guten Weizenpflanzen ja auch mit rausrupfen.

30 Lasst sie mal in Ruhe wachsen, bis Erntezeit angesagt ist. Dann siehst du klar den Unterschied zwischen Unkraut und Weizen. Und die Angestellten kriegen die Order: zuerst das Unkraut entfernen und verbrennen! Dann den Weizen in den Vorratsraum!‘“

Kastanie(***) oder Hefeteig

31 Jesus versuchte mit einem anderen Beispiel, noch etwas deutlich zu machen: „Mit dem Land, wo Gott das Sagen hat, ist es so wie mit einer Kastanie.

32 Kastanien sind nicht besonders groß, aber wenn du sie im Boden vergräbst, dann wächst daraus ein riesiger Baum, in dem sogar Vögel wohnen können.

33 Man kann das Land, wo Gott das Sagen hat, auch mit einem Hefeteig vergleichen. Eine Frau will eine Pizza machen. Sie nimmt einen Haufen Mehl und tut nur ein paar Körner Trockenhefe dazu und noch Wasser. Sie verknetet alles. Schließlich geht der ganze Teig voll auf. Die Hefe hat sich total ausgebreitet.“

34 Jesus benutzte ständig irgendwelche Beispiele und Bilder, wenn er mit Menschen redete. In keiner seiner Reden durften sie fehlen.

35 Damit wurde das wahr, was die alten Propheten schon damals vorausgesagt hatten: „Ich werde ihnen durch Bilder und Vergleiche klar machen, worum es geht. Was bis jetzt für alle ein Geheimnis war, was niemand kapiert hat, davon will ich jetzt reden.“

Jesus erklärt, was er mit der Story sagen wollte, wo es um die Samen und das Unkraut ging

36 Schließlich schickte Jesus die vielen Menschen wieder nach Hause. Seine Freunde wollten dann aber noch mal was genauer wissen: „Was war da eigentlich mit gemeint, als du von Unkraut und Brennnesseln erzählt hast?“

37 „Also, das ist so“, sagte Jesus, „der Typ, der Gottes Sohn ist, das ist der Bauer, der die guten Samen aussät.

38 Das Feld ist die Welt, der Samen sind die Leute, die mit Gott zusammenleben und die unter seinem Einfluss stehen, und die Brennnesseln sind die Leute, die das tun, worauf Satan Bock hat.

39 Der Erzfeind, der die Brennnesseln zwischen die guten Samen gesät hat, ist der Satan persönlich. Die Ernte ist ein Bild für die große Endabrechnung, wenn diese Welt sterben wird. Und die Arbeiter sind Engel.

40 Genauso wie das Unkraut vom Weizen getrennt wird und vernichtet werden muss, genauso wird es bei der letzten großen Gerichtsverhandlung abgehen.

41 Der Menschensohn(*4*) wird seine Engel vorbeischicken. Die werden aus diesem neuen Reich, wo Gott das Sagen hat, alle rausschmeißen, die link sind und miese Sachen fabrizieren.

42 Die werden dann in einen Riesen-Ofen geschmissen und vernichtet werden. Vor Schmerz werden sie voll abheulen, wenn sie da sind.

43 Alle, die das getan haben, was Gott gut findet, werden in der neuen Zeit gut dastehen. Sie werden strahlen wie die Sonne! Denkt mal dadrüber nach, wenn ich euch was erzähle!“

Alles geben für Gott, das zahlt sich aus!

44 „Das neue Land, in dem Gott das Sagen hat, kann man auch gut mit einem vergrabenen Schatz vergleichen, den ein Typ zufällig beim Umgraben von einer Wiese findet. Er verbuddelt den Schatz ganz schnell wieder, und weil er sich so sehr über das Ding gefreut hat und es so wertvoll für ihn ist, geht er los und versteigert alles bei Ebay, was er sonst noch so hat, nur um diese Wiese zu kaufen, denn dann gehört der Schatz auch ihm.

45 Noch ’ne andere Story: Wer Teil von dem neuen Land sein will, wo Gott das Sagen hat, der sollte so drauf sein wie ein Aktienhändler, der eine unheimlich gewinnbringende Aktie zum Kauf angeboten bekam.

46 Er verkaufte sein Haus und alles andere, was er noch hatte, nur, weil er diese eine Aktie unbedingt haben musste.“

Der Vergleich mit einem Fischernetz

47 „Man kann das Land, wo Gott das Sagen hat, auch mit einem Netz vergleichen, was in das Meer ausgeworfen wurde. Voll viele unterschiedliche Fische waren da drin.

48 Wenn das Netz erst mal voll ist, ziehen die Fischer es ans Land. Dann setzen sie sich hin und sortieren aus. Die essbaren Fische in Wannen, die ekligen in den Müll.

49 So wird es auch am Ende der Welt abgehen. Die Boten von Gott, die Engel, werden das Gute vom Schlechten trennen.

50 Die Schlechten werden im Höllenschredder verfeuert. Dort werden sie heulen und rumflennen, aber niemand wird sie hören.

51 Habt ihr das kapiert?“ ─ „Ja, haben wir!“, sagten sie.

Oder anders übersetzt: Der Vergleich mit einem Mailwasher-Programm

47 „Man kann das Reich, in dem Gott das Sagen hat, auch mit einem Mailwasher-Programm vergleichen.

48 Wenn du ins Netz gehst und deine E-Mails abholst, bekommst du viele verschiedene Mails in deinen Posteingang. Gute Mails von deinen Freunden, aber auch viel Werbeschrott. Der Mailwasher sortiert dir die guten Mails raus, der ganze Schrott kommt in den Mülleimer und wird gelöscht.

49 So wird es auch am letzten Tag der Erde sein, bevor die dann verschrottet wird. Die Engel, die Angestellten Gottes, werden dann alles filtern, was auf der Erde gelebt hat.

50 Das, was mies und böse ist, wird in den Höllen-Schredder geschmissen werden. Dort wird es ihnen ganz übel ergehen, die werden viel heulen, aber da ist dann niemand mehr, der ihnen helfen kann.

51 Habt ihr das begriffen?“ ─ „Ja“, meinten sie, „wir haben verstanden, was du damit sagen willst.“

52 Da meinte Jesus: „Darum ist jeder, der das richtig gut verstanden hat und Menschen davon erzählt, wie jemand, der aus seinen alten und neuen Erfahrungen die richtigen Konsequenzen zieht und das weitergibt, was dabei rumkommt.“

Jesus hat zu Hause nicht wirklich ein Heimspiel

53 Nachdem Jesus versucht hatte, mit diesen Vergleichen den Leuten etwas zu verklickern,

54 ging er in seine Heimatstadt und hielt dort in der Synagoge an, um wieder ’ne Predigt zu halten. Alle waren total baff und fragten sich, wo er nur diesen Schnall vom Leben herhatte und woher die Kraft kam, diese irren Wunder zu tun.

55 „Der ist doch der Sohn von einem Zimmermann aus dem Ort. Seine Mutter Maria und auch seine Brüder Jakobus, Josef, Simon und Judas kennen wir gut.

56 Seine Schwestern haben wir erst neulich beim Einkaufen getroffen. Wie kann der denn bitte etwas Besonderes sein?“

57 Sie waren sogar total genervt von ihm. Jesus meinte dazu nur: „Der Mann, der Gott reden hört, der Prophet, wird zu Hause mehr ausgebuht werden als woanders, und seine Familie wird ihm auch nicht zuhören.“

58 Keiner hatte dort großes Vertrauen in ihn, darum konnte er auch nur wenige Wunder tun.




(*)+(**) Jesus hat im Original na klar nicht von Computern und Software gesprochen. Aber heute würde er das vielleicht. Wir haben seine Vergleiche hier doppelt übersetzt, und das schräg Gedruckte ist der Versuch, ein Bild zu finden, was er vielleicht heute genommen hätte, um dieselbe Sache zu erklären.


(***) Hier redet Jesus eigentlich von Senfkornsamen. Der ist viel kleiner als eine Kastanie, aber der Baum, der daraus wächst, ist auch viel kleiner als der von einer Kastanie und so stimmt es im Verhältnis wieder.

(*4*) Siehe Erklärung Matthäus 8