Lukas 6: Unterschied zwischen den Versionen

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(Heilungssession mit Jesus)
K (Wie du mir, so ich dir?)
 
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=== Was ist wichtiger, die Gesetze oder die Liebe? ===
 
=== Was ist wichtiger, die Gesetze oder die Liebe? ===
  
 
1 An dem religiösen Feiertag der Juden, dem Sabbat, streunte Jesus mit seinen Schülern mal wieder durch die Kornfelder. Die Schüler pflückten dabei ein paar Kornähren ab, zerrieben die zwischen den Händen und aßen sie.
 
1 An dem religiösen Feiertag der Juden, dem Sabbat, streunte Jesus mit seinen Schülern mal wieder durch die Kornfelder. Die Schüler pflückten dabei ein paar Kornähren ab, zerrieben die zwischen den Händen und aßen sie.
  
2 Einige von den Pharisäern sahen das und kamen sofort mit dem Spruch an: „Das dürfen Sie nicht! Das ist verboten! Die Gesetze schreiben vor, dass man am Sabbat nichts ernten und nicht arbeiten darf!“
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2 Einige von den religiösen Strebern sahen das und kamen sofort mit dem Spruch an: „Das dürfen Sie nicht! Das ist verboten! Die Gesetze schreiben vor, dass man am Sabbat nichts ernten und nicht arbeiten darf!“
  
3 Jesus konterte: „Darf ich euch mal an die Geschichte vom David erinnern? Als er und seine Begleiter Hunger hatten, was haben sie da gemacht?
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3 Jesus konterte: „Darf ich euch mal an die Geschichte vom ehemaligen Präsidenten David erinnern? Als er und seine Begleiter Hunger hatten, was hat er da gemacht?
  
4 Sie gingen in das Haus von Gott und nahmen sich was von dem Brot, das extra nur für die Priester bestimmt war! Er gab sogar seinen Freunden davon zu essen! Damit haben sie auch die Gesetze gebrochen, oder?
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4 Er ging in das Haus von Gott und nahm sich was von dem Brot, das nach dem religiösen Gesetz nur die Priester essen durften! Er gab sogar seinen Freunden was davon ab! Damit haben sie auch die Gesetze gebrochen, oder?
  
5 Ich darf als Menschensohn(*) auch bestimmen, was am Sabbat geht und was nicht!“
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5 Ich darf als Auserwählter Gottes auch bestimmen, was am Sabbat erlaubt ist und was nicht!“
  
 
6 Ein paar Wochen später war da so ein Mann, der hatte eine Behinderung an der Hand. Er hing in der Synagoge rum, als Jesus dort seine Lehrstunde abhielt.
 
6 Ein paar Wochen später war da so ein Mann, der hatte eine Behinderung an der Hand. Er hing in der Synagoge rum, als Jesus dort seine Lehrstunde abhielt.
  
7 Die Theologen und Pharisäer hatten alles genau im Blick. Sie warteten nur auf die nächstbeste Gelegenheit, wo sie ihn auf frischer Tat ertappen könnten. Wenn er jetzt jemanden heilen würde, wäre das ein guter Grund, Anzeige gegen ihn zu erstatten. Das war am Sabbat nämlich verboten.
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7 Die religiösen Streber und Profis hatten alles genau im Blick. Sie warteten nur auf die nächstbeste Gelegenheit, wo sie ihn auf frischer Tat ertappen könnten. Wenn er jetzt jemanden heilen würde, wäre das ein guter Grund, Anzeige gegen ihn zu erstatten. Heilen war am Sabbat nämlich verboten.
  
 
8 Jesus konnte aber ihre Gedanken lesen. Also bat er den Mann, sich mal in die Mitte zu stellen, damit ihn alle sehen konnten.
 
8 Jesus konnte aber ihre Gedanken lesen. Also bat er den Mann, sich mal in die Mitte zu stellen, damit ihn alle sehen konnten.
  
9 Und dann sagte er zu den Kritikern: „Ich hab mal ’ne Frage an euch: Wofür sind die Gesetze da, wollen die, dass man am Sabbat gute Sachen tut, oder ist dieser Tag dafür da, böse zu sein? Ist er dafür da, gut zu jemand zu sein, oder dafür da, Leute fertig zu machen?“
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9 Und dann sagte er zu den Kritikern: „Ich hab mal ne Frage an euch: Wofür ist der Sabbat ursprünglich gedacht gewesen? Ist dieser Tag dafür da, gute Sachen zu machen, oder ist dieser Tag dafür da, link drauf zu sein? Soll man an diesem Tag lieber Menschen retten oder Menschen kaputt machen?“
  
 
10 Jesus blickte einem nach dem andern in die Augen. Dann meinte er zu dem kranken Mann: „Mach deine Hand mal wieder gerade!“ Der Typ tat es, und tatsächlich, sie war sofort gesund!
 
10 Jesus blickte einem nach dem andern in die Augen. Dann meinte er zu dem kranken Mann: „Mach deine Hand mal wieder gerade!“ Der Typ tat es, und tatsächlich, sie war sofort gesund!
  
11 Die Feinde von Jesus waren davon total angefressen. Ab diesem Zeitpunkt begannen die Ersten, ein Attentat auf Jesus zu planen.
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11 Die Feinde von Jesus waren davon total angefressen. Ab diesem Zeitpunkt begannen sie, ein Attentat auf ihn zu planen.
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=== Jesus sucht zwölf Schüler aus ===
  
=== Jesus sucht sich zwölf feste Schüler aus ===
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12 Kurze Zeit später zog sich Jesus auf einen Berg zurück, um ne Runde zu beten. Er quatschte die ganze Nacht mit Gott.
  
12 Kurze Zeit später zog sich Jesus auf einen Berg zurück, um ’ne Runde zu beten. Er quatschte die ganze Nacht mit Gott.
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13 Als die Sonne aufging, holte er alle Schüler zusammen und wählte zwölf von ihnen in den engeren Kreis. Diese zwölf Freunde nannte er ab dann auch „Apostel“ (das heißt so viel wie „die Botschafter von Gott“). Hier sind jetzt mal ihre Namen:
  
13 Als die Sonne aufging, holte er alle Schüler zusammen und wählte zwölf von ihnen in den engeren Kreis. Diese zwölf Kumpels nannte er ab dann Apostel (das heißt so viel wie „die Gesandten“). Hier sind jetzt mal ihre Namen:
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14 Simon (den er auch „Petrus“ oder „den Fels“ nannte), Andreas (der Bruder von Simon), Jakobus, Johannes, Philippus, Bartholomäus,
 
 
14 Simon (den er auch Petrus oder den Fels nannte), Andreas (der Bruder von Simon), Jakobus, Johannes, Philippus, Bartholomäus,
 
  
 
15 Matthäus, Thomas, Jakobus (ein Sohn von Alphäus), Simon (der früher mal ein Freiheitskämpfer war),
 
15 Matthäus, Thomas, Jakobus (ein Sohn von Alphäus), Simon (der früher mal ein Freiheitskämpfer war),
  
 
16 Judas (ein Sohn von Jakobus) und Judas Iskariot (der Jesus später verraten wird).
 
16 Judas (ein Sohn von Jakobus) und Judas Iskariot (der Jesus später verraten wird).
 
 
=== Heilungssession mit Jesus ===
 
=== Heilungssession mit Jesus ===
  
17 Als Jesus mit seinen Schülern wieder vom Berg runterkam, waren sie auf einer großen Wiese. Mittlerweile waren hier sehr viele Menschen versammelt. Die Leute kamen nicht nur aus der nahen Umgebung, sogar aus Judäa und Jerusalem bis hin zum nördlichen Küstengebiet von Tyrus und Sidon waren welche dabei.
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17 Als Jesus mit seinen Schülern wieder vom Berg runterkam, waren sie auf einer großen Wiese. Mittlerweile waren hier sehr viele Menschen versammelt. Die Leute kamen nicht nur aus der nahen Umgebung, sogar aus Judäa und Jerusalem bis hin zum nördlichen Küstengebiet von Tyrus und Sidon waren welche dabei. Alle wollten die Reden von Jesus hören, und viele wollten auch geheilt werden.  
 
 
18 Alle wollten die Reden von Jesus hören und viele wollten auch geheilt werden. Jesus verscheuchte dabei einige von den fiesen Geistern.
 
  
19 Zum Teil wollten die Leute ihn einfach nur mal anfassen, weil eine starke Energie von ihm ausging, und alle wurden dabei geheilt.
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18 Es gab auch ein paar Leute, die von einem bösen Geister befreit werden wollten. Und alle wurden von Jesus gesund gemacht.
  
=== Wer nach Jesus’ Ansicht glücklich ist und wer nicht ===
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19 Zum Teil wollten sehr viele Leute ihn einfach nur mal anfassen, weil eine ganz krasse Energie von ihm ausging und jeder dabei geheilt wurde.
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=== Wer nach Jesus’ Ansicht richtig glücklich ist und wer nicht ===
  
20 Irgendwann redete Jesus mit seinen Schülern und meinte zu denen:  
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20 Irgendwann redete Jesus mit seinen Schülern und meinte zu denen: „Richtig glücklich seid ihr Leute, die keine Kohle haben, weil euch der Himmel auf Erden gehört.
:„Glücklich seid ihr, die ihr nichts besitzt, weil ihr einen Anteil an Gottes Land bekommen werdet.
 
  
21 Glücklich seid ihr, die ihr jetzt Hunger habt, weil Gott euch fett zu essen geben wird!  
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21 Richtig glücklich seid ihr Leute, die ihr jetzt Hunger habt, weil Gott euch fett zu essen geben wird! Richtig glücklich seid ihr Leute, die jetzt noch voll traurig sind, denn ihr werdet bald abgehen vor Freude!
:Glücklich seid ihr, die ihr jetzt traurig seid, denn ihr werdet bald abgehen vor Freude!
 
  
22 Glücklich seid ihr, die ihr gedisst und gehasst werdet, wenn man euch auslacht  
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22 Richtig glücklich dran seid ihr, wenn man euch hasst und ihr gedisst werdet oder euch auslacht und über Euch irgendwelche Gerüchte verbreitet, nur weil ihr zu mir gehört.
:und aus eurem Namen ein Schimpfwort macht, weil ihr zu mir gehört.
 
  
23 Wenn das passiert, könnt ihr euch total freuen! Denn im Himmel wartet eine fette Belohnung auf euch!  
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23 Wenn das passiert, könnt ihr euch total freuen! Denn im Himmel wartet eine fette Belohnung auf euch! Und vergesst dabei nicht: Den Propheten ging es kein Stück besser.
:Und vergesst dabei nicht: Den Propheten ging es kein Stück besser.
 
  
24 Übel für die, die jetzt viel Kohle besitzen.  
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24 Übel wird es für euch Leute, die jetzt viel Kohle besitzen. Denn ihr habt ja schon hier auf der Erde ganz fett gelebt.
:Die haben ihre Belohnung ja jetzt schon bekommen.
 
  
25 Übel auch für die Menschen, die einen prallen Bauch haben und satt sind. Ihr werdet ständig hungern müssen.  
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25 Übel wird es auch für die Menschen, die einen prallen Bauch haben und satt sind. Ihr werdet ständig hungern müssen. Übel für die Menschen, die jetzt lachen, denn ihr werdet dann den Frust schieben, Depressionen bekommen und viel weinen.
:Übel für die Menschen, die jetzt lachen. Aus eurem Lachen wird ein Weinen werden.
 
  
26 Wie übel steht es um die Stars und die Berühmtheiten, die jetzt von allen Seiten umschleimt werden!  
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26 Wie übel steht es um die Stars und die Berühmtheiten, die jetzt von allen Seiten umschleimt werden! Falsche Propheten waren ja damals auch schon überall beliebt.“
:Falsche Propheten waren ja damals auch schon überall beliebt.“
 
  
 
=== Leute, die ätzend zu dir sind, sollst du lieben ===
 
=== Leute, die ätzend zu dir sind, sollst du lieben ===
  
27 „Ich verklicker euch mal was: Die Menschen, die ätzend zu euch sind, Typen, die ihr nicht abkönnt, auf die sollt ihr stehen! Die euch dissen, mit denen sollt ihr klar kommen.
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27 „Ich erzähl euch, die ihr mir jetzt zuhört, noch mal was", redete Jesus weiter. "Gerade die Menschen, die ätzend zu euch sind, sollt ihr lieben! Geht freundlich mit den Typen um, die euch irgendwie dissen oder hassen. Helft denen sogar, wenn sie Hilfe brauchen.
  
28 Betet für die Leute, die euch die Krätze an den Hals wünschen. Betet für die, die euch verletzt haben.
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28 Betet für die Leute, die euch die Krätze an den Hals wünschen. Betet für die, die euch verletzt haben, und wünscht ihnen das Beste.
  
29 Wenn dir einer in die Fresse haut, sag ihm, er soll dir auch noch in den Magen treten. Wenn dir einer deine Jacke abzieht, dann gib ihm dein T-Shirt noch dazu.
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29 Wenn dir einer in die Fresse haut, sag ihm, er soll dir auch noch in den Magen treten. Wenn dir einer deine Jacke klaut, dann gib ihm deine Jeans noch dazu.
  
30 Wenn jemand dich anschnorrt, dann gib es ihm und fordere es nicht zurück.
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30 Wenn jemand dich um etwas bittet, dann gib es ihm. Wenn du mal angeschnorrt wirst, dann gib auch was. Wenn dir jemand etwas wegnimmt, dann fordere es nicht zurück.
  
 
31 Behandle die Leute so, wie du von ihnen auch behandelt werden willst.
 
31 Behandle die Leute so, wie du von ihnen auch behandelt werden willst.
  
32 Oder willst du auch noch eine Bezahlung dafür, wenn du nett zu den Menschen bist, die nett zu dir sind?
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32 Oder willst du auch noch ein lautes "Danke" dafür hören, wenn du mal nett zu jemanden warst, der vorher auch nett mit dir umgegangen ist? Das können auch die Leute, die ohne Gott leben. Die lieben jeden, der sie auch liebt.
  
33 Was ist schon daran toll, denen etwas Gutes zu tun, die euch auch gut behandeln? Das kann ja jeder, auch die Menschen, die keinen Bock auf Gott haben.
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33 Was ist schon daran schon so besonders toll, denen etwas Gutes zu tun, die euch auch gut behandeln? Das kann jeder, auch die Menschen, die keinen Bock auf Gott haben.
  
34 Was ist schon so heldenhaft da dran, jemandem Geld zu leihen, von dem man sowieso ganz sicher weiß, dass man es zurückbekommt?
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34 Was ist schon so heldenhaft dadran, jemandem Geld zu leihen, von dem man sowieso ganz sicher weiß, dass man es zurückbekommt?
 
 
35 Euer Ziel soll sein, auch die Feinde zu lieben und gut zu den Menschen zu sein, die euch blöd finden. Helft denen, und zwar ohne große Erwartung. Von Gott könnt ihr dagegen alles erwarten, er wird euch fett dafür belohnen, schon allein weil ihr euch so verhaltet, wie es sich für seine Kinder gehört. Gott ist liebevoll ─ sogar zu miesen Typen und Leuten, die es null verdient hätten.“
 
  
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35 Ihr sollt anders drauf sein. Liebte eure Feinde und seid nett zu den Menschen, die euch dumm finden. Helft denen, und zwar ohne große Erwartung, dass ihr dafür was bekommt. Von Gott könnt ihr dagegen alles erwarten, er wird euch fett dafür belohnen. Ihr gehört zu seiner Familie, ihr seid dann schließlich seine Kinder. Gott liebt sogar die miesen Typen und Leute, die es null verdient hätten.“
 
=== Wie du mir, so ich dir? ===
 
=== Wie du mir, so ich dir? ===
  
 
36 Jesus redete weiter: „Ihr müsst so liebevoll drauf sein wie Gott, euer Vater.
 
36 Jesus redete weiter: „Ihr müsst so liebevoll drauf sein wie Gott, euer Vater.
  
37 Hört auf, über andere abzulästern und über sie zu urteilen, damit Gott euch auch nicht verurteilt. Macht euch nicht vorschnell eine Meinung über jemand, das tut Gott auch nicht mit euch! Wenn ihr anderen verzeiht, wird man euch ebenfalls verzeihen.
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37 Hört auf, über andere abzulästern und sie zu verurteilen, damit Gott euch auch nicht verurteilt. Macht euch nicht vorschnell eine Meinung über jemand, das tut Gott auch nicht mit euch! Wenn ihr anderen verzeiht, wird man euch ebenfalls verzeihen.
  
38 Seid locker, wenn es darum geht, Sachen zu verschenken, dann wird Gott euch auch fett beschenken können, so viel, dass ihr mehr als genug habt.“
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38 Seid locker dabei, wenn es darum geht, Sachen zu verschenken, dann wird Gott euch auch fett beschenken können, so viel, dass ihr mehr als genug habt.“
  
39 Jesus erzählte dann noch mal so ein Beispiel, was er ja oft tat: „Was bringt es einem Blinden, wenn er von einem Blinden geführt wird? Früher oder später werden beide auf die Fresse fallen!
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39 Jesus erzählte dann noch mal so ein Beispiel, was er ja oft tat: „Was bringt es einem Blinden, wenn er von einem Blinden geführt wird? Früher oder später werden beide in die nächste Baugrube fallen!
  
 
40 Ein Schüler kann nur so viel lernen, wie sein Lehrer auch weiß. Selbst wenn er alles von ihm gelernt hat, ist er nur genauso schlau wie sein Lehrer.
 
40 Ein Schüler kann nur so viel lernen, wie sein Lehrer auch weiß. Selbst wenn er alles von ihm gelernt hat, ist er nur genauso schlau wie sein Lehrer.
  
41 Warum regst du dich so über ein Problem von deinem Bruder auf und übersiehst dabei, welche Mega-Probleme du selber hast?
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41 Warum regst du dich so über ein kleines Problem von deinem Bruder auf und übersiehst dabei, was für ein Mega-Probleme du selber hast?
  
42 Du sagst dann: ‚Freundchen, komm mal her! Ich will dir mal sagen, wo du überall falsch liegst!‘ Und dabei hast du überhaupt nicht kapiert, dass du selber total daneben bist.
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42 Du sagst dann: ‚Freundchen, komm mal her! Ich will dir mal sagen, wo du überall falschliegst!‘ Und dabei hast du überhaupt nicht kapiert, dass du selber total daneben bist.
  
43 Ein gesunder Baum kann keine schlechten Früchte haben, oder? Und so kann ein kranker Baum auch keine gesunden haben!
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43 An einem gesunden Baum können keine schlechten Früchte wachsen, oder? Und so kann ein kranker Baum auch keine gesunden Früchte tragen!
  
44 Man kann daran erkennen, ob ein Baum gesund ist oder nicht, wenn man sich seine Früchte mal ansieht. Äpfel wachsen nicht in Dornenhecken und Weintrauben nicht an Brombeerbüschen.
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44 Man kann daran erkennen, ob ein Baum gesund ist oder nicht, wenn man sich seine Früchte mal ansieht. Äpfel wachsen auch nicht in Dornenhecken und Weintrauben nicht an Brombeerbüschen.
  
45 Wenn einer gut drauf ist und ein gutes Herz hat, bringt er gute Sachen. Wenn einer link drauf ist, bringt der auch nur linke Aktionen, weil seine Gedanken und seine Motive schlecht sind.“
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45 Wenn einer gut drauf ist und ein gutes Herz hat, bringt er gute Sachen. Wenn einer link drauf ist, bringt der auch nur linke Aktionen, weil seine Gedanken und seine Motivation schlecht sind.“
  
 
=== Auf Jesus kann man bauen ===
 
=== Auf Jesus kann man bauen ===
  
46 „Warum sagt ihr ständig Meister zu mir, tut dann aber doch nicht das, was ich euch sage?
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46 „Warum sagt ihr ständig ‚Meister‘ und ‚Chef‘ zu mir, tut dann aber doch nicht das, was ich euch sage?
  
 
47 Ich gebe noch mal ein Beispiel, wie das abgeht bei Leuten, die das tun, was ich sage.
 
47 Ich gebe noch mal ein Beispiel, wie das abgeht bei Leuten, die das tun, was ich sage.
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48 Und zwar ist das so wie ein Mensch, der ein Haus auf einem stabilen Betonfundament baut. Wenn es dann mal eine Überschwemmung gibt, dann können die Wellen das Haus nicht zerstören, weil es eine feste Grundlage hat und solide gebaut wurde.
 
48 Und zwar ist das so wie ein Mensch, der ein Haus auf einem stabilen Betonfundament baut. Wenn es dann mal eine Überschwemmung gibt, dann können die Wellen das Haus nicht zerstören, weil es eine feste Grundlage hat und solide gebaut wurde.
  
49 Wer mir aber zuhört und dann so weitermacht wie bisher, der ist zu vergleichen mit einem Haus, das nur auf Sand ohne ein Fundament gebaut wurde. Wenn mal eine Flut kommt, dann unterspült sie das Haus und alles bricht zusammen. Am Ende bleibt nur ein Haufen Schrott übrig.“
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49 Wer mir aber zuhört und dann so weitermacht wie bisher, der ist zu vergleichen mit einem Haus, das nur auf lockerer Erde ohne ein richtiges Fundament gebaut wurde. Wenn mal eine Flut kommt, dann unterspült das Wasser das Haus und alles bricht zusammen. Und am Ende bleibt nur ein Haufen Schrott übrig.“
 
 
 
 
 
 
 
 
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(*) [[Menschensohn| Siehe Erklärung in Matthäus 8]]
 

Aktuelle Version vom 23. April 2019, 18:23 Uhr


Was ist wichtiger, die Gesetze oder die Liebe?

1 An dem religiösen Feiertag der Juden, dem Sabbat, streunte Jesus mit seinen Schülern mal wieder durch die Kornfelder. Die Schüler pflückten dabei ein paar Kornähren ab, zerrieben die zwischen den Händen und aßen sie.

2 Einige von den religiösen Strebern sahen das und kamen sofort mit dem Spruch an: „Das dürfen Sie nicht! Das ist verboten! Die Gesetze schreiben vor, dass man am Sabbat nichts ernten und nicht arbeiten darf!“

3 Jesus konterte: „Darf ich euch mal an die Geschichte vom ehemaligen Präsidenten David erinnern? Als er und seine Begleiter Hunger hatten, was hat er da gemacht?

4 Er ging in das Haus von Gott und nahm sich was von dem Brot, das nach dem religiösen Gesetz nur die Priester essen durften! Er gab sogar seinen Freunden was davon ab! Damit haben sie auch die Gesetze gebrochen, oder?

5 Ich darf als Auserwählter Gottes auch bestimmen, was am Sabbat erlaubt ist und was nicht!“

6 Ein paar Wochen später war da so ein Mann, der hatte eine Behinderung an der Hand. Er hing in der Synagoge rum, als Jesus dort seine Lehrstunde abhielt.

7 Die religiösen Streber und Profis hatten alles genau im Blick. Sie warteten nur auf die nächstbeste Gelegenheit, wo sie ihn auf frischer Tat ertappen könnten. Wenn er jetzt jemanden heilen würde, wäre das ein guter Grund, Anzeige gegen ihn zu erstatten. Heilen war am Sabbat nämlich verboten.

8 Jesus konnte aber ihre Gedanken lesen. Also bat er den Mann, sich mal in die Mitte zu stellen, damit ihn alle sehen konnten.

9 Und dann sagte er zu den Kritikern: „Ich hab mal ne Frage an euch: Wofür ist der Sabbat ursprünglich gedacht gewesen? Ist dieser Tag dafür da, gute Sachen zu machen, oder ist dieser Tag dafür da, link drauf zu sein? Soll man an diesem Tag lieber Menschen retten oder Menschen kaputt machen?“

10 Jesus blickte einem nach dem andern in die Augen. Dann meinte er zu dem kranken Mann: „Mach deine Hand mal wieder gerade!“ Der Typ tat es, und tatsächlich, sie war sofort gesund!

11 Die Feinde von Jesus waren davon total angefressen. Ab diesem Zeitpunkt begannen sie, ein Attentat auf ihn zu planen.

Jesus sucht zwölf Schüler aus

12 Kurze Zeit später zog sich Jesus auf einen Berg zurück, um ne Runde zu beten. Er quatschte die ganze Nacht mit Gott.

13 Als die Sonne aufging, holte er alle Schüler zusammen und wählte zwölf von ihnen in den engeren Kreis. Diese zwölf Freunde nannte er ab dann auch „Apostel“ (das heißt so viel wie „die Botschafter von Gott“). Hier sind jetzt mal ihre Namen:

14 Simon (den er auch „Petrus“ oder „den Fels“ nannte), Andreas (der Bruder von Simon), Jakobus, Johannes, Philippus, Bartholomäus,

15 Matthäus, Thomas, Jakobus (ein Sohn von Alphäus), Simon (der früher mal ein Freiheitskämpfer war),

16 Judas (ein Sohn von Jakobus) und Judas Iskariot (der Jesus später verraten wird).

Heilungssession mit Jesus

17 Als Jesus mit seinen Schülern wieder vom Berg runterkam, waren sie auf einer großen Wiese. Mittlerweile waren hier sehr viele Menschen versammelt. Die Leute kamen nicht nur aus der nahen Umgebung, sogar aus Judäa und Jerusalem bis hin zum nördlichen Küstengebiet von Tyrus und Sidon waren welche dabei. Alle wollten die Reden von Jesus hören, und viele wollten auch geheilt werden.

18 Es gab auch ein paar Leute, die von einem bösen Geister befreit werden wollten. Und alle wurden von Jesus gesund gemacht.

19 Zum Teil wollten sehr viele Leute ihn einfach nur mal anfassen, weil eine ganz krasse Energie von ihm ausging und jeder dabei geheilt wurde.

Wer nach Jesus’ Ansicht richtig glücklich ist und wer nicht

20 Irgendwann redete Jesus mit seinen Schülern und meinte zu denen: „Richtig glücklich seid ihr Leute, die keine Kohle haben, weil euch der Himmel auf Erden gehört.

21 Richtig glücklich seid ihr Leute, die ihr jetzt Hunger habt, weil Gott euch fett zu essen geben wird! Richtig glücklich seid ihr Leute, die jetzt noch voll traurig sind, denn ihr werdet bald abgehen vor Freude!

22 Richtig glücklich dran seid ihr, wenn man euch hasst und ihr gedisst werdet oder euch auslacht und über Euch irgendwelche Gerüchte verbreitet, nur weil ihr zu mir gehört.

23 Wenn das passiert, könnt ihr euch total freuen! Denn im Himmel wartet eine fette Belohnung auf euch! Und vergesst dabei nicht: Den Propheten ging es kein Stück besser.

24 Übel wird es für euch Leute, die jetzt viel Kohle besitzen. Denn ihr habt ja schon hier auf der Erde ganz fett gelebt.

25 Übel wird es auch für die Menschen, die einen prallen Bauch haben und satt sind. Ihr werdet ständig hungern müssen. Übel für die Menschen, die jetzt lachen, denn ihr werdet dann den Frust schieben, Depressionen bekommen und viel weinen.

26 Wie übel steht es um die Stars und die Berühmtheiten, die jetzt von allen Seiten umschleimt werden! Falsche Propheten waren ja damals auch schon überall beliebt.“

Leute, die ätzend zu dir sind, sollst du lieben

27 „Ich erzähl euch, die ihr mir jetzt zuhört, noch mal was", redete Jesus weiter. "Gerade die Menschen, die ätzend zu euch sind, sollt ihr lieben! Geht freundlich mit den Typen um, die euch irgendwie dissen oder hassen. Helft denen sogar, wenn sie Hilfe brauchen.

28 Betet für die Leute, die euch die Krätze an den Hals wünschen. Betet für die, die euch verletzt haben, und wünscht ihnen das Beste.

29 Wenn dir einer in die Fresse haut, sag ihm, er soll dir auch noch in den Magen treten. Wenn dir einer deine Jacke klaut, dann gib ihm deine Jeans noch dazu.

30 Wenn jemand dich um etwas bittet, dann gib es ihm. Wenn du mal angeschnorrt wirst, dann gib auch was. Wenn dir jemand etwas wegnimmt, dann fordere es nicht zurück.

31 Behandle die Leute so, wie du von ihnen auch behandelt werden willst.

32 Oder willst du auch noch ein lautes "Danke" dafür hören, wenn du mal nett zu jemanden warst, der vorher auch nett mit dir umgegangen ist? Das können auch die Leute, die ohne Gott leben. Die lieben jeden, der sie auch liebt.

33 Was ist schon daran schon so besonders toll, denen etwas Gutes zu tun, die euch auch gut behandeln? Das kann jeder, auch die Menschen, die keinen Bock auf Gott haben.

34 Was ist schon so heldenhaft dadran, jemandem Geld zu leihen, von dem man sowieso ganz sicher weiß, dass man es zurückbekommt?

35 Ihr sollt anders drauf sein. Liebte eure Feinde und seid nett zu den Menschen, die euch dumm finden. Helft denen, und zwar ohne große Erwartung, dass ihr dafür was bekommt. Von Gott könnt ihr dagegen alles erwarten, er wird euch fett dafür belohnen. Ihr gehört zu seiner Familie, ihr seid dann schließlich seine Kinder. Gott liebt sogar die miesen Typen und Leute, die es null verdient hätten.“

Wie du mir, so ich dir?

36 Jesus redete weiter: „Ihr müsst so liebevoll drauf sein wie Gott, euer Vater.

37 Hört auf, über andere abzulästern und sie zu verurteilen, damit Gott euch auch nicht verurteilt. Macht euch nicht vorschnell eine Meinung über jemand, das tut Gott auch nicht mit euch! Wenn ihr anderen verzeiht, wird man euch ebenfalls verzeihen.

38 Seid locker dabei, wenn es darum geht, Sachen zu verschenken, dann wird Gott euch auch fett beschenken können, so viel, dass ihr mehr als genug habt.“

39 Jesus erzählte dann noch mal so ein Beispiel, was er ja oft tat: „Was bringt es einem Blinden, wenn er von einem Blinden geführt wird? Früher oder später werden beide in die nächste Baugrube fallen!

40 Ein Schüler kann nur so viel lernen, wie sein Lehrer auch weiß. Selbst wenn er alles von ihm gelernt hat, ist er nur genauso schlau wie sein Lehrer.

41 Warum regst du dich so über ein kleines Problem von deinem Bruder auf und übersiehst dabei, was für ein Mega-Probleme du selber hast?

42 Du sagst dann: ‚Freundchen, komm mal her! Ich will dir mal sagen, wo du überall falschliegst!‘ Und dabei hast du überhaupt nicht kapiert, dass du selber total daneben bist.

43 An einem gesunden Baum können keine schlechten Früchte wachsen, oder? Und so kann ein kranker Baum auch keine gesunden Früchte tragen!

44 Man kann daran erkennen, ob ein Baum gesund ist oder nicht, wenn man sich seine Früchte mal ansieht. Äpfel wachsen auch nicht in Dornenhecken und Weintrauben nicht an Brombeerbüschen.

45 Wenn einer gut drauf ist und ein gutes Herz hat, bringt er gute Sachen. Wenn einer link drauf ist, bringt der auch nur linke Aktionen, weil seine Gedanken und seine Motivation schlecht sind.“

Auf Jesus kann man bauen

46 „Warum sagt ihr ständig ‚Meister‘ und ‚Chef‘ zu mir, tut dann aber doch nicht das, was ich euch sage?

47 Ich gebe noch mal ein Beispiel, wie das abgeht bei Leuten, die das tun, was ich sage.

48 Und zwar ist das so wie ein Mensch, der ein Haus auf einem stabilen Betonfundament baut. Wenn es dann mal eine Überschwemmung gibt, dann können die Wellen das Haus nicht zerstören, weil es eine feste Grundlage hat und solide gebaut wurde.

49 Wer mir aber zuhört und dann so weitermacht wie bisher, der ist zu vergleichen mit einem Haus, das nur auf lockerer Erde ohne ein richtiges Fundament gebaut wurde. Wenn mal eine Flut kommt, dann unterspült das Wasser das Haus und alles bricht zusammen. Und am Ende bleibt nur ein Haufen Schrott übrig.“