Jona 1

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Version vom 27. September 2007, 13:03 Uhr von Miriam (Diskussion | Beiträge) (Die Schifffahrt)

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Jona verpisst sich, aber Gott holt ihn ein

1 Irgendwann redetet Gott mal mit Jona, der ein Sohn von Amittais war.

2 "Mach los, Jona“ sagte er, „geh in die Hauptstadt nach Ninive und erzähl den Leuten, dass sie die ganze Zeit nur Mist bauen und ich das nicht länger durchgehen lassen werde. Ich hab sehr wohl gepeilt, was für eine Scheiße da in der Stadt gerade abgeht!“

3 Aber Jona wollte sich lieber verpissen. Er ging in genau die andere Richtung, nach Tarsis um möglichst weit weg von Gott zu sein. In Jafo war ein Hafen, wo er ein Ticket für eine Fähre nach Tarsis kaufte. Dann stieg er auf die Fähre um bloß schnell ganz weit weg von Gott zu kommen.

Die Schifffahrt

4 Mitten auf dem Meer ließ Gott plötzlich einen heftigen Sturm auffahren. Das Gewitter war so derbe, dass die Fähre in Gefahr war auseinander zu brechen.

5 Die Matrosen bekamen voll die Panik. Jeder fingen an wie blöd zu seinem Gott zu beten. Sie warfen alle schweren Sachen über Bord um das Schiff etwas leichter zu machen. Jona war die ganze Zeit in der Koje im untersten Raum im Schiff und pennte ne Runde.

6 Schließlich kam der Kapitän bei ihm an. „Was hängst Du hier rum? Los, Mann! Steh auf und fang an deinen Gott um Hilfe zu bitten! Vielleicht ist der ja nett zu uns und hilft uns hier raus, damit wir nicht alle sterben müssen!“

7 Einer von den Seeleuten kam dann auf die Idee: „Vielleicht sollten wir mal würfeln, wer von uns an dieser Lage schuld ist!“ Sie taten es und als Ergebnis kam heraus, dass Jona der Grund war, weshalb sie in dieser miesen Lage steckten.

8 Sie quetschten ihn aus:“Jetzt sag uns mal bitte, wie das hier alles angehen kann? Warum sitzen wir in dieser scheiß Situation fest? Was machst du so jobtechnisch? Woher kommst du? Was für einen Pass hast du?“

9 Jona sagte dann: „Leute, ich bin ein Hebräer. Ich bete und glaube an den Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat.“

10 Er sagte ihnen dann, dass er gerade auf der Flucht vor Gott war. Die Seeleute bekamen jetzt noch mehr Panik und machten Jona voll an. „Was soll das? Warum hast du uns in diese beknackte Situation rein gebracht?“

11 Was sollen wir denn jetzt mit dir anfangen, damit das Wetter besser wird, das Meer sich wieder beruhigt und uns in Ruhe lässt?“ Die Wellen wurden jetzt immer heftiger.

12 Jona antwortete: „Am besten nehmt ihr mich und schmeißt mich Außenbords, ins Meer! Dann wird sich das Meer entspannen und euch in Ruhe lassen. Dieser ganze Orkan kam nur meinetwegen!“

13 Die Seeleute versuchten mit allen Mitteln das Schiff wieder in Richtung Land zu kriegen, aber sie packten es einfach nicht. Der Sturm war viel zu heftig.

14 Jetzt fingen sie alle an wie blöd zu beten:“Gott! Lass uns nicht sterben! Nur wegen diesem Typen wollen wir noch nicht krepieren! Wir haben doch nichts Schlimmes getan, nur der da! Du hast das hier schon richtig gemacht Gott!“

15 Dann packten sie Jona und schmissen ihn über Bord ins Meer. Und sofort war der Orkan vorbei und das Meer wurde ganz ruhig.

16 Die Leute auf dem Schiff waren echt geschockt. Sie hatten plötzlich fett Respekt vor Gott und schlachteten erstmal ein paar Tiere um die Gott zu opfern. Sie schworen alle in Zukunft immer genau das zu tun, was Gott sagen würde.