Hiob 1: Unterschied zwischen den Versionen

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5 Und wenn die Parties vorbeiwaren, ging Hiob früh am Morgen in die Kirche, spendete Kerzen und betete für seine Kinder, denn er dachte sich, daß sie ja etwas ausgefressen oder Gott vergessen haben könnten. Das machte er jedesmal.
 
5 Und wenn die Parties vorbeiwaren, ging Hiob früh am Morgen in die Kirche, spendete Kerzen und betete für seine Kinder, denn er dachte sich, daß sie ja etwas ausgefressen oder Gott vergessen haben könnten. Das machte er jedesmal.
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6 Eines Tages, als Gott sich mit seinen Assistenten und Dienern zum Meeting traf, war da auch Satan.
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7 Und der CHEF fragte Satan: "Wo kommst du her?" Satan antwortete: "Ich bin kreuz und quer über die Erde gewandert".
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8 Der CHEF fragte ihn: "Hast du auch gut aufgepaßt auf meinen Diener Hiob? So einen wie den gibt's nicht nochmal, der ist ehrlich und achtet mich, und dreht keine krummen Dinger".
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9 Satan antwortete: "Ja glaubst du denn, daß Hiob dich ohne Grund gern hat?
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10 Schließlich hast du ihn mit seinem Haushalt und allem was er hat ganz vorzüglich beschützt. Du hast alles gesegnet, was er angepackt hat, und er is echt reich geworden dadurch.
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11 Aber wenn du jetzt loslegst und die Dinge kaputtmachst, die er hat, dann - zackbumm - guckt er dich nichtmal mehr an!"
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12 Der CHEF sagte zu Satan: "Okay. Tu was du willst mit allem, was er so hat. Aber ihn selber laß in Ruhe." Da verließ Satan das Meeting.
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13 Und an dem Tag, an dem Hiobs Kinder bei ihrem ältesten Bruder eine Party feierten, kam ein Bote zu Hiob und sagte: "Die Rinder und Esel waren grade auf der Weide, da kamen Leute aus Saba und haben sie geklaut, und die Hirten mit Schwertern getötet, und nur ich konnte entkommen, um es dir zu sagen".
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14 Als der Bote noch redete, kam ein anderer und sagte: "Vom Himmel fiel Feuer auf die Schafe und ihre Hirten, und alle sind verbrannt. Nur ich konnte entkommen, um es dir zu sagen".
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15 Als der noch redete, kam noch einer und sagte: "Die Leute aus Chaldäa fielen in drei Gruppen über die Kamele her und klauten sie, und töteten die Hirten mit Schwertern, und nur ich konnte entkommen, um es dir zu sagen".
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16 Und auch der war noch nicht fertig, da kam der nächste und sagte: "Deine Söhne und Töchter machten eine Party bei ihrem ältesten Bruder,
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17 da kam ein Sturm, der so stark war, daß das Haus einstürzte und alle unter sich begrub. Sie sind alle tot. Nur ich konnte entkommen, um es dir zu sagen".
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21 und sagte: "Ich bin nackt, ohne alles, geboren worden, und nackt, ohne alles, werde ich sterben. Der CHEF hat's gegeben, und er hat's wieder genommen, er ist der Größte!"
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22 Und Hiob verlor nicht ''ein'' Wort gegen Gott.

Version vom 2. Februar 2008, 16:09 Uhr


1 Es war einmal ein Mann aus dem Land Uz, der hieß Hiob. Er war ehrlich, liebte Gott und drehte keine linken Dinger.

2 Er hatte sieben Söhne und drei Töchter,

3 und riesige Viehherden: siebentausend Schade, dreitausend Kamele, Ochsen für fünfhundert Wagen, fünfhundert Eselstuten und sehr viele Viehtreiber und Angestellte, und war reicher als die Ölscheichs.

4 Seine Söhne machten jeder für sich an ihren Geburtstagen Parties, mit ihren Kumpels und ihren drei Schwestern.

5 Und wenn die Parties vorbeiwaren, ging Hiob früh am Morgen in die Kirche, spendete Kerzen und betete für seine Kinder, denn er dachte sich, daß sie ja etwas ausgefressen oder Gott vergessen haben könnten. Das machte er jedesmal.

6 Eines Tages, als Gott sich mit seinen Assistenten und Dienern zum Meeting traf, war da auch Satan.

7 Und der CHEF fragte Satan: "Wo kommst du her?" Satan antwortete: "Ich bin kreuz und quer über die Erde gewandert".

8 Der CHEF fragte ihn: "Hast du auch gut aufgepaßt auf meinen Diener Hiob? So einen wie den gibt's nicht nochmal, der ist ehrlich und achtet mich, und dreht keine krummen Dinger".

9 Satan antwortete: "Ja glaubst du denn, daß Hiob dich ohne Grund gern hat?

10 Schließlich hast du ihn mit seinem Haushalt und allem was er hat ganz vorzüglich beschützt. Du hast alles gesegnet, was er angepackt hat, und er is echt reich geworden dadurch.

11 Aber wenn du jetzt loslegst und die Dinge kaputtmachst, die er hat, dann - zackbumm - guckt er dich nichtmal mehr an!"

12 Der CHEF sagte zu Satan: "Okay. Tu was du willst mit allem, was er so hat. Aber ihn selber laß in Ruhe." Da verließ Satan das Meeting.

13 Und an dem Tag, an dem Hiobs Kinder bei ihrem ältesten Bruder eine Party feierten, kam ein Bote zu Hiob und sagte: "Die Rinder und Esel waren grade auf der Weide, da kamen Leute aus Saba und haben sie geklaut, und die Hirten mit Schwertern getötet, und nur ich konnte entkommen, um es dir zu sagen".

14 Als der Bote noch redete, kam ein anderer und sagte: "Vom Himmel fiel Feuer auf die Schafe und ihre Hirten, und alle sind verbrannt. Nur ich konnte entkommen, um es dir zu sagen".

15 Als der noch redete, kam noch einer und sagte: "Die Leute aus Chaldäa fielen in drei Gruppen über die Kamele her und klauten sie, und töteten die Hirten mit Schwertern, und nur ich konnte entkommen, um es dir zu sagen".

16 Und auch der war noch nicht fertig, da kam der nächste und sagte: "Deine Söhne und Töchter machten eine Party bei ihrem ältesten Bruder,

17 da kam ein Sturm, der so stark war, daß das Haus einstürzte und alle unter sich begrub. Sie sind alle tot. Nur ich konnte entkommen, um es dir zu sagen".

18 Da stand Hiob auf und riß sich die Klamotten kaputt und fiel auf den Boden, ließ sich eine Glatze rasieren, und verneigte sich

21 und sagte: "Ich bin nackt, ohne alles, geboren worden, und nackt, ohne alles, werde ich sterben. Der CHEF hat's gegeben, und er hat's wieder genommen, er ist der Größte!"

22 Und Hiob verlor nicht ein Wort gegen Gott.