Hebräer 2: Unterschied zwischen den Versionen

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3 Genauso hat heute auch keiner eine Chance bei Gott, der das Angebot, das er uns durch Jesus gemacht hat, einfach ausschlägt. Dieses Angebot wurde uns von den Leuten weitergegeben, die es mit eigenen Ohren gehört haben.
 
3 Genauso hat heute auch keiner eine Chance bei Gott, der das Angebot, das er uns durch Jesus gemacht hat, einfach ausschlägt. Dieses Angebot wurde uns von den Leuten weitergegeben, die es mit eigenen Ohren gehört haben.
 
Korrekturvorschlag zu Vers 3:
 
 
Genauso kann auch heute keiner von uns Gottes Strafe  entrinnen, wenn wir mit einer so gewaltigen Errettung, wie er sie uns  durch Jesus geschenkt hat, geringschätzig umgehen.
 
 
Begründung: Die bisherige Übersetzung der Volxbibel ist falsch und irreführend.
 
Das  im Griechischen verwendete Wort ist ameläsantes. Es hat die  Bedeutungen: sich nicht kümmern, vernachlässigen, unbeachtet lassen,  aber nicht die Bedeutung ablehnen, zurückweisen, etwas ausschlagen.
 
Ebenso wie sich der Philipperbrief an Christen wendet, ist auch der Hebräerbrief an Christen geschrieben. Siehe Hebräer 3,1.
 
Das  Anliegen des Verfassers ist also nicht, dass die Empfänger des Briefes  die Errettung ausschlagen, sondern dass sie sie vernachlässigen, sich  nicht weiter darum kümmern, sie "geringschätzig behandeln".
 
 
Der Verfasser wendet sich also nicht an Leute, die Christus noch  nicht kennen, sondern nur an Christen und er bezieht sich selbst in  diese Warnung ein. (Zürcher Übersetzung: Wie werden
 
[dann] WIR entrinnen, wenn WIR ein  so großes Heil missachten?). Nirgends im Hebräerbrief wird angedeutet,  dass die Empfänger vielleicht keine Christen sein könnten. Es gibt zwar  sehr ernste Warnungen, den Glauben aufzugeben oder im Glauben  nachzulassen, aber der Verfasser bezieht sich immer in diese Warnungen  ein. Es sind nämlich Warnungen an Christen, an Menschen, die das Heil  schon ergriffen haben. Aber ihre Gefahr ist, dass sie in der Verfolgung  aufgeben und ihren Glauben verleugnen oder Kompromisse machen.  (geringschätzig behandeln),
 
Hier und überhaupt im Hebräerbrief geht es darum, wie wir mit unserer  Errettung umgehen. Wenn wir am Glauben festhalten und Gott vertrauen,  gibt es eine große Belohnung (Hebräer 10,35). Das stimmt mit dem  Gesamtzeugnis des Neuen Testaments überein. Das ganze Neue Testament  wendet sich ja an Christen. Der Gedanke der Belohnung ist überall zu  finden. Aber wir können diese Belohnung verlieren. Und das ist so ernst  zu nehmen, dass der Hebräerbrief immer wieder warnt und ermutigt, den  Glauben im Leben umzusetzen, auf Gott zu vertrauen, an der Bruderliebe  festzuhalten usw. (Für praktisches Umgehen mit unserem Glauben im  Hebräerbrief siehe vor allem Hebräer 13, aber auch sonst ist das ganze  Neue Testament voll von Vorschlägen, wie sich unser Glaube auswirken  soll. Gott hilft uns dabei.). Die Furcht vor Gott soll also nicht so  aussehen, dass wir uns ängstlich verkriechen, sondern so, dass wir das  Beste aus unserer Errettung machen, um die herrliche Belohnung, die Gott  uns zugedacht hat, nicht zu verlieren.
 
 
Das Wort "Genauso" steht eigentlich nicht im griechischen Text. Das  Wort ist aber durch den Zusammenhang gerechtfertigt, weil der  vorangehende Vers eindeutig von der Strafe spricht, die die ereilt, die  sich gegen Gottes Gesetze erheben. Es geht tatsächlich darum, dass wir  der Strafe entkommen, die denen droht, die die große Errettung  vernachlässigen (sie nicht im Leben zur Auswirkung kommen lassen).
 
 
Unterschrift: Dr. Rainer Güting
 
  
 
4 Gott stellt sich dazu, indem er diese Nachricht mit derben Wundern und vielen anderen übernatürlichen Zeichen bestätigt und dadurch, dass er seinen heiligen Geist austeilt, wie er will.
 
4 Gott stellt sich dazu, indem er diese Nachricht mit derben Wundern und vielen anderen übernatürlichen Zeichen bestätigt und dadurch, dass er seinen heiligen Geist austeilt, wie er will.

Version vom 25. August 2011, 11:35 Uhr



Knapp vorbei ist auch daneben

1 Darum sag ich euch: Lauscher immer gut auf Empfang stellen! Sonst könnten wir am Ziel vorbeischießen.

2 Alles, was Gott jemals durch einen Engel gesagt hat, war immer sehr radikal, und jeder, der etwas gegen die Gesetze getan hatte, wurde sofort ausnahmslos bestraft.

3 Genauso hat heute auch keiner eine Chance bei Gott, der das Angebot, das er uns durch Jesus gemacht hat, einfach ausschlägt. Dieses Angebot wurde uns von den Leuten weitergegeben, die es mit eigenen Ohren gehört haben.

4 Gott stellt sich dazu, indem er diese Nachricht mit derben Wundern und vielen anderen übernatürlichen Zeichen bestätigt und dadurch, dass er seinen heiligen Geist austeilt, wie er will.

Nur über Jesus kann man Gott finden

5 Leute, nicht die Engel werden in dieser Welt, die dann mal kommen wird, das Sagen haben!

6 In den alten Schriften steht dazu: „Was für eine Bedeutung haben Menschen überhaupt? Und wie steht es um den Menschensohn, dem Auserwählten Gottes, dass er dir so wichtig ist?

7 Für eine kurze Zeit hast du ihm eine Stellung unter den Engeln gegeben, aber dann hast du ihn fett rauskommen lassen!

8 Du hast ihm jede Vollmacht ausgestellt über alles, was es gibt.“ Wenn Gott ihm uneingeschränkte Vollmacht bescheinigt, dann gibt es nichts, worüber er nicht das Sagen hat. Bis jetzt können wir das noch nicht erleben,

9 aber was wir erlebt haben, ist, dass Jesus für eine kurze Zeit eine Stellung sogar unter den Engeln gehabt hat. Dann aber ist er ganz fett rausgekommen, mit allem, was geht, und zwar dadurch, dass er für alle Menschen den Tod durchlebt hat, mit allen ätzenden Sachen, die dazu gehören. Das tat er, weil Gott alle Menschen so sehr liebt.

10 Alle Sachen, die es gibt, wurden ursprünglich nur für ihn gemacht, und wegen ihm kann alles überhaupt nur existieren. Gott will seine Kinder zu ihm führen, darum musste Jesus sie retten, und das ging nur dadurch, dass er durch den ganzen Dreck durchging, um so den Weg frei zu machen.

11 So kommt es, dass Jesus Christus, der uns den Weg zu Gott frei gemacht hat, und wir Menschen jetzt den gleichen Vater haben. Darum ist es Jesus auch nicht peinlich, uns seine Geschwister zu nennen.

12 Er hat gesagt: „Ich will meinen Geschwistern von dir erzählen, ich will dich vor allen Leuten groß rauskommen lassen.“

13 Durch den Mund von Jesaja hat Christus gesagt: „Ich setze nur auf Gott!“, und: „Hier bin ich mit den Kindern, die Gott mir gegeben hat!“

14 Die Kinder von Gott, also die Leute, die an ihn glauben, sind ja normale Menschen, mit Muskeln und Knochen, darum wurde Jesus auch ganz normal als ein Mensch geboren. Nur so war es möglich, dem Feind Gottes, dem Satan, eine endgültige Niederlage beizupulen. Denn der hatte bis dahin das Sagen über den Tod.

15 Nur so konnte er die Leute befreien, die ihr Leben lang irre Angst vor dem Tod hatten.

16 Bei Jesus standen natürlich nicht die Engel im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die zu Gott gehören.

17 Darum musste er genau so werden wie wir, seine Brüder. Nur so konnte er bei Gott die Stellung eines Priesters bekommen. Weil er die Menschen liebte und hundertpro zu Gott stand, hat er sich für die Menschen geopfert, um sie von ihrer Schuld zu befreien.

18 Denn was er selber an üblen Sachen durchgemacht hat, da drin kann er uns dann auch helfen, wenn wir mal wieder von Satan unter Beschuss genommen werden.