Esther 9

Aus Volxbibel Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche



1 Am 13.12 (Monat Adar) war der Tag, an dem die Verordnung des Präsidenten umgesetzt werden sollte. Die Judenhasser hatten gehofft, an diesem Tag die Juden abzocken zu können – aber es passierte andersrum: die Juden zockten ihre Feinde ab.

2 In allen Städten in Xerxes Land schlossen sich die Juden zusammen und vermöbelten alle, die sie attackieren wollten. Niemand kam gegen sie an, da alle plötzlich voll Schiss vor ihnen hatten.

3 Aus Respekt vor Mordechai schlugen sich die Beamten, Landräte, Bürgermeister und Finanzminister auf die Seite der Juden und unterstützen sie.

4 Denn alle wussten welche einflussreiche Position Mordechai in der Regierung hatte und er baute seine Macht immer mehr aus.

5 Die Juden schossen alle ihre Feinde über den Haufen und machten mit denen, die sie angriffen, was sie wollten.

6 Im Palastbezirk der Metropole Susa verhauten sie 500 Männer.

7 Ausserdem töteten sie Parschandata, Dalfon, Aspata

8 Porata, Adalja, Aridata

9 Parmaschta, Arisai, Aridai, Wajesata,

10 und die zehn Söhne von dem Judenhasser Haman, dessen Vater Hammedata war. Aber sie rissen sich deren Vermögen nicht unter den Nagel.

11 Am gleichen Tag erfuhr der Präsident in den Nachrichten von der Zahl der Getöteten im Palastbereich.

12 Daraufhin fragte er Esther: „Schon nur im Palastbereich wurden 500 Leute umgebracht – wieviel werden es dann wohl im ganzen Land sein?!? Hast du noch einen Wunsch? Ich werde ihn dir erfüllen.“

13 Esther antwortete: „Wenn du dein O.K. gibst, dann soll den Juden auch morgen die gleiche Erlaubnis wie heute erteilt werden. Ausserdem soll man die 10 Leichen von Hamans Söhnen öffentlich presentieren.“

14 Der Präsident gab das Kommando es so zu machen und lies eine entsprechende Verordnung anfertigen. Auch die toten Söhne von Haman wurden öffentlich zur Schau gestellt.

15 So verbündeten sich die Juden auch am nächsten Tag, dem 14.12 und verschlugen 300 Männer in Susa. Aber wieder schnappen sie sich deren Eigentum nicht.

16 Auch im restlichen Land hatten sich die Juden verbündet und gemeinsam gegen ihre Feinde angekämpft und für Ruhe gesorgt. Dabei hatten sie 75000 Judenhasser umgebracht. Aber auch sie haben von niemandem den Besitz eingesackt.

17 Das war am 13.12; am nächsten Tag, dem 14.12 machten sie nix mehr sondern feierten ihren Sieg mit einer Party.

18 Aber die Juden in Susa hatten sich am 13 und 14.12 zusammengeschlossen und relaxten dann am 15.12, sie machten den Tag zum Feiertag und schenkten sich gegenseitig Süßigkeiten.

19 Während die Juden ausserhalb von Susa schon einen Tag früher ihre Siegesfeiern geschmissen haben.

20 Mordechai nahm die Ereignisse auf und schickte allen Juden in Xerxes Landkreisen eine E-Mail.

21 Darin bestimmte er den 14.12 und 15.12 zum jährlichen gesetzlichen Feiertag;

22 als Erinnerung an die Aktion, die ihnen Ruhe und Rettung vor ihren Feinden gesichert hat und ihren Kummer in Freude und ihre Sorgen in Begeisterung umgewandelt hat. An beiden Tagen sollten die Juden eine Party schmeissen, sich gegenseitig Süßigkeiten schenken und die Armen unterstützen.

23 Die Juden folgten Mordechais Beschluss und feiern jedes Jahr ein berauschendes Fest wie damals nach ihre Rettungsaktion.

24 Der Judenhasser Haman wollte die Juden vernichten und hatte zur Festlegung des Kampftages das Los (das Pur) geworfen.

25 Als der Präsident von dem Plan erfuhr, hat er befohlen und schriftlich bestätigt, dass die Morde, die an den Juden geplant waren, jetzt Haman und seinen Söhnen zustoßen sollten. Sie wurden am Galgen erhängt.

26 Deshalb wurde die Rettungsparty Purim (gemäß dem Namen für das Los: „Pur“) genannt. Nachdem, was sie selber erlebt hatten und nach Mordechais E-Mail

27 verpflichteten sich alle Juden jährlich zur gleichen Zeit und mit festen Regeln beide Tage zu feiern. Auch ihre Kinder und alle Nichtjuden, die sich ihnen anschließen würden sollten die Party mitmachen.

28 Immer sollten die Tage als Mahnzeichen dienen und jede jüdische Family soll sie mitfeiern, unabhängig in welcher Stadt oder in welchem Landkreise sie auch leben. Nie soll das Fest bei den Juden vergessen werden!

29 Die Präsidentin Esther, Tochter von Abihajil und der Jude Mordechai schrieben noch eine zweite E-Mail über die Purimparty und verschickten einen fixen Ablaufplan für die Feier.

30 Die E-Mail wurde an die Juden in den 127 Provinzen von Xerxes geschickt und startete mit einem Friedenswunsch.

31 Die Idee war die Tipps von Esther und Mordechai nochmal hervorzuheben und die Juden an ihre Verpflichtung bezüglich der Purimfeier zu erinnern. Diese schließt auch das Fasten und Klagen vor dem Festschmaus ein.

32 Die E-Mail von Esther definierte alle Regeln für die Party und wurde in einem Spezialbuch publiziert.