Diskussion:Taufe

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Version vom 8. Juli 2007, 20:11 Uhr von Peter Toeller (Diskussion | Beiträge)

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Echt cool, Bento! Auch die Links zu den Bibelstellen!--martin.d 14:02, 19. Dez 2006 (CET)

Danke, danke - die Bibelstellen als Links hat Mezeecedric geregelt! - (hab jetzt aber auch raus , wie´s geht..)
...ein anderes Wort für "Taufe" macht mir aber Kopfdröhn - muss das wirklich sein? Ich dachte Taufe, Hochzeit und Beerdigung sind allgemein bekannte Begriffe.. aber man kann ja erklärend hinzufügen: "..tauft sie, also ganz ins Wasser eintauchen / untertauchen"(Mt.28,19 u.a.). Das würde die altüberlieferte Vorstellung der Säuglingstaufe auch korrigieren!?--bento 14:29, 19. Dez 2006 (CET)

Hallo Bento, ja die Taufe ist wirklich DER entscheidende Schritt, das Leben an Jesus zu übergeben und dieses auch öffentlich zu zeigen. Leider ist das Untertauchen nicht mehr üblich, obwohl es uns Jesus vorgemacht hat. Heutzutage wird meistens nur noch mit Wasser besprengt. Aber wieso ist das so? Anhand der Bibel finde ich keinen Beweis dafür, daß dieses geändert werden sollte. Mit welcher Argumentation wird heute das Besprengen begründet? --Peter Toeller 13:52, 2. Jul 2007 (CEST)


Hi Peter - ja das ist wirklich die Frage, ich sehe nur Gründe dafür ausserhalb der Schrift: Machtinteressen der Volkskirchen usw... denn eine vernünftige Begründung für die "Säuglingsbesprengung" auf Grundlage der Bibel kenne ich nicht! Auch dass nicht im Wasser untergetaucht wird, halte ich für grobe Missachtung von Gottes Wort, denn es heisst ja u.a,: ...wir werden mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod damit (wie Jesus auferweckt wurde) auch wir ein neues Leben bekommen!!! (Römer 6, Vers 4) - da will uns wohl jemand verarschen und verhindern, dass wir dieses neue Leben aus Gottes Kraft wirklich bekommen und stattdessen nur einen "Fake" (wertlose Kopie) erleben....tztztz - wer könnte das wohl sein ??? --bento 22:27, 2. Jul 2007 (CEST)

Nun fangt hier bitte keine polemische Diskussion über Kindertaufe an - und angebliche "Machtinteressen der Volkskirchen". Wenn ich in meinem Amt als Pfarrerin in einer Landeskirche Kinder taufe, dann ganz bestimmt nicht deshalb, um meinen "Machtbereich" zu erweitern, sondern weil ich dazu beauftragt bin auch von Jesus, der gesagt hat: Lasst die Kinder zu mir kommen. Und das gleiche gilt für die Art, wie die Taufe abläuft. Die Menge des Wassers ist nicht entscheidend, denn das Wasser ist ja letztlich nur ein äußeres Zeichen für das, was Gott innerlich mit dem Menschen tut. In der Taufe handelt Gott und nicht der Mensch - nicht der Täufling und auch nicht derjenige, der die Taufe vollzieht, denn er tut es immer "im Namen" Gottes. (Und auf Wunsch kann es durchaus auch "Ganzkörpertaufen" geben - die sind nämlich in den Landeskirchen nicht verboten und werden durchaus auch noch praktiziert, wo es die Möglichkeiten gibt - z.B. in Flüssen wie der Elbe oder an Seen.) Und sicher ist auch das Bekenntnis des Glaubens wichtig im Zusammenhang mit der Taufe - aber letztlich ist ja auch der Glaube selbst ein Geschenk Gottes und nicht unser eigenes Werk - und beginnt letztlich immer damit, dass Gott handelt an uns Menschen. Was übrigens das biblische von Kindertaufen betrifft, so ist es ganz klar, dass es in der ersten Zeit des Christentums natürlich weitgehend Erwachsenentaufen gab - aber es ist durchaus möglich, dass auch schon Kinder getauft wurde. Wenn z.B. in der Apostelgeschichte gesagt wird, dass sich ein Mann (z.B. der Hauptmann Cornelius oder der Gefängniswärter) und sein ganzes Haus taufen ließ, dann schloss das damals alle Menschen in seinem Haus ein, Frauen, Kinder, Sklaven usw., eben alle, die in seinem Haus wohnten - was gerade bei reicheren Leuten eine ganze Menge sein konnte.--Sophia 12:01, 3. Jul 2007 (CEST)

mit den "Machtinteressen" das will ich natürlich niemanden persönl. unterstellen, sondern eher als historische Erklärung...und "lasset die Kindlein kommen.." bezieht sich ja auf die, die neugierig sind und sich von ihm angezogen fühlen... sorry Sophia, aber dein "Argument" mit den Haustaufen ist nicht legitim, da immer die Reihenfolge: hören - glauben - taufen - im NT zu lesen ist! (Wenn dort stehen würde: Er und sein Haus waren alle besoffen, würde auch niemand "vermuten", dass damit auch die Kids gemeint sind -gell?!) - du sagst ja selber, dass der Glaube/ das Bekenntnis wichtig ist und das geht bei den kleinen Windelwickeln eben nicht...--bento 12:24, 3. Jul 2007 (CEST)

Hallo Sophia, ich verstehe die Bibel in bezug auf die Taufe wie Bento. Die Babytaufe wie auch die Nottaufe sind biblisch nicht zu begründen. Ich lese die Bibel nach dem Grundsatz, dass sich die Bibel selber auslegt. Leider ist es aber so, daß die Kirchen die Bibel auslegen [z. B. Marienanbetung, Beichtstuhl, Anbetung von Heiligen etc.]. Und was dabei herauskommt, sehen wir ja: Jede Menge kirchliche Gruppierungen. Der Satan weiss schon, wie er dafür sorgen kann, dass wir Christen nicht verstehen, was Jesus von uns wirklich möchte und uns uneinig sind. Das Bibelstudium muß unter tiefem Gebet erfolgen, daß uns der Heilige Geist das richtige Verständnis gibt. --Peter Toeller 12:49, 3. Jul 2007 (CEST)


Es ist immer schön, wie ideologisch diese ganze Diskussion um die Taufe ist - besonders dann, wenn gleich noch jede Menge andere Vorurteile mit hineinkommen. Ich meine, ich bin zwar nicht katholisch, aber weder Maria noch die anderen Heiligen werden angebetet in der katholischen Kirche, sondern lediglich verehrt. Angebetet wird nur Gott. So viel zu dem Thema. Was die Beichte betrifft, so ist sie ausgesprochen biblisch und entspricht dem Gebot von Jesus (Joh 20,23). Über die vielen Jahrhunderte haben sich halt nur entsprechende Formen entwickelt, die sich aber mit der Zeit auch immer wieder verändern - so wie die Menschen und die Umwelt sich auch verändern. Und wenn ich - wie die meisten meiner Kollegen - auch wissenschaftlich an die Bibel herangehen, so ist das kein Ausschließen des Heiligen Geistes und seiner Gaben. Gott hat uns Menschen auch einen Verstand gegeben, den wir einsetzen sollen. Die Bibel ist Gottes Wort - aber eben auch von bestimmten Menschen geschrieben, die in einer anderen Zeit lebten als wir heute. Natürlich schließt das auch das Gebet mit ein - und gerade als Theologin bin ich immer wieder auf das Gebet angewiesen, das eigene und das meiner Gemeinde. Und natürlich gehören hören-glauben-taufen zusammen. Doch die Reihenfolge kann auch durchaus mal unterschiedlich sein. Und jede Kindertaufe schließt ja einen anschließenden Unterricht mit ein. Cornelius bekommt z.B. den Heiligen Geist schon vor der Taufe. Und das mit dem Haus ist keine meiner theologischen Interpretationen, sondern eine historische Tatsache. Da kann man jeden Historiker fragen. Wir haben da heute etwas andere Begrifflichkeiten als die Menschen damals im römischen Reich. Und übrigens: Die Kinder werden zu Jesus gebracht von ihren Müttern und kommen nicht selbst aus eigener Neugierde. Wie gesagt, eine derartige Diskussion ist reichlich kompliziert. Für jedes Argument findet sich garantiert ein Gegenargument. Polemik gegen die ach so bösen Landeskirchen hilft da auch nicht. Wobei sich die meisten Kirchen im Hinblick auf die Taufe einig sind, gerade deshalb, weil die Taufe eben zu allererst Gottes Handeln ist und nicht menschliches. Sicher gab und gibt es jede Menge Fehler in den Kirchen - doch letztlich sind wir alle nur Menschen und leben von der Gnade Gottes und nicht aus uns selbst.--Sophia 13:47, 3. Jul 2007 (CEST)

boa-ey Sophia, wasn Txt! Bisher fand ich deinen input immer korrekt, da hart am Bibeltext und dank Griechisch-Durchblick oft sehr aufschlussreich! Also ich versteh ja, wenn du aus "beruflichen" Gründen die Kindertaufe verteidigst, aber bitte nicht alles durcheinander - (z.B. Marienanbetung findet definitiv statt: "Ave Maria, voller Gnade...blablabla...bete für uns in der Stunde der Not..." oder so ähnlich :-( trällern die dort im Chor immer wieder...)- aber zum Thema, bevor hier weiter "polemisch" und "ideologisch" argumentiert wird:
Ich finde das Thema null "kompliziert", da wir im NT immer von Erwachsenen lesen, die durch das Wasserbad gerettet werden / zur Gemeinde hinzugetan werden / ihre Sünden abwaschen lassen usw. nachdem sie von dieser tollen Botschaft hören und die auch ihr Herz erreicht hat!! Woher kommt denn nur deine Ansicht "die Reihenfolge kann auch durchaus mal unterschiedlich sein"? ( - dann kann man ja auch erst in die Kiste springen und später heiraten...) - Fakt ist: Es gibt auch nicht EINE Stelle, die eine Säuglingstaufe beschreibt oder fordert! (Was von den "Vermutungen" bzgl. der "Haustaufen" zu halten ist, habe ich ja schon weiter oben beschrieben) - ansonsten gibt es noch einige "theoöogische Konstruktionen" von denen nichtmal ihre Erzeuger besonders überzeugt waren und die in der Tat sehr "kompliziert" sind ( - dass man seinen alten Mist in einem Wasserbad abwaschen kann um dann ein neues Leben zu beginnen, kannst du jedem erklären!) - und eben die schönen kirchlichen Traditionen (was davon zu halten ist, wenn sie Gottes Wort wiedersprechen, hat Jesus ja wohl klar gesagt) und da beruhigt es mich auch gar nicht, wenn sich hier "die meisten Kirchen....einig sind"!
Also nochmal für alle die nicht studiert haben:
Die Bibel bezeugt und fordert: "Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe":
Taufe durch untertauchen eines gläubig gewordenen Menschen - IMMER!! (- siehe Liste im Artikel Taufe)
Taufe durch besprengen von Babys - NULL!! (- das Buch mit dem Titel "Was die Bibel über die Säuglingsbesprengung sagt" ist leider mangels Inhalt nie erschienen..:-))
So einfach ist das! - (wie schon vorgeschlagen, könnten wir eine weitere Diskussion unter theologischen Aspekten gerne per mail führen!) Segen!--bento 03:19, 4. Jul 2007 (CEST)

Hallo Sophia, Du sagst, daß Maria nicht angebetet. Hier ein Textauszug aus dem Vatican: "An die Gottesmutter richten wir vertrauensvoll unser Gebet, daß in den Gewissen die heilige Achtung für jede menschliche Person und die entschlossene Absage an Krieg und Gewalt wachse. Maria, du hast der Welt Jesus geschenkt, hilf uns, von ihm das Geschenk des Friedens anzunehmen und wahre, mutige Friedensstifter zu sein." Hier der Link dazu: http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/angelus/2007/documents/hf_ben-xvi_ang_20070101_world-day-peace_ge.html. Du siehst also, daß Maria angegetet wird und auch angebetet werden soll. Ich habe eine Bitte an Dich: Wenn Du eine Aussage derart steif-und-fest behauptest, daß damit kein Spielraum für eine Diskussion mehr möglich ist, dann recherchiere als berufliche Theologin doch bitte sehr genau. Wir alle wollen den Willen von Jesus tun und wir sollten uns alle in Liebe und Hochachtung gegenseitig korrigieren und aufbauen. Bitte betrachte meine Stellungnahme auch so. Ganz liebe Grüße --Peter Toeller 20:11, 8. Jul 2007 (CEST)