Diskussion:Taufe: Unterschied zwischen den Versionen

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Hallo Sophia, ich verstehe die Bibel in bezug auf die Taufe wie Bento. Die Babytaufe wie auch die Nottaufe sind biblisch nicht zu begründen. Ich lese die Bibel nach dem Grundsatz, dass sich die Bibel selber auslegt. Leider ist es aber so, daß die Kirchen die Bibel auslegen [z. B. Marienanbetung, Beichtstuhl, Anbetung von Heiligen etc.]. Und was dabei herauskommt, sehen wir ja: Jede Menge kirchliche Gruppierungen. Der Satan weiss schon, wie er dafür sorgen kann, dass wir Christen nicht verstehen, was Jesus von uns wirklich möchte und uns uneinig sind. Das Bibelstudium muß unter tiefem Gebet erfolgen, daß uns der Heilige Geist das richtige Verständnis gibt. --[[Benutzer:Peter Toeller|Peter Toeller]] 12:49, 3. Jul 2007 (CEST)
 
Hallo Sophia, ich verstehe die Bibel in bezug auf die Taufe wie Bento. Die Babytaufe wie auch die Nottaufe sind biblisch nicht zu begründen. Ich lese die Bibel nach dem Grundsatz, dass sich die Bibel selber auslegt. Leider ist es aber so, daß die Kirchen die Bibel auslegen [z. B. Marienanbetung, Beichtstuhl, Anbetung von Heiligen etc.]. Und was dabei herauskommt, sehen wir ja: Jede Menge kirchliche Gruppierungen. Der Satan weiss schon, wie er dafür sorgen kann, dass wir Christen nicht verstehen, was Jesus von uns wirklich möchte und uns uneinig sind. Das Bibelstudium muß unter tiefem Gebet erfolgen, daß uns der Heilige Geist das richtige Verständnis gibt. --[[Benutzer:Peter Toeller|Peter Toeller]] 12:49, 3. Jul 2007 (CEST)
 
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Es ist immer schön, wie ideologisch diese ganze Diskussion um die Taufe ist - besonders dann, wenn gleich noch jede Menge andere Vorurteile mit hineinkommen. Ich meine, ich bin zwar nicht katholisch, aber weder Maria noch die anderen Heiligen werden angebetet in der katholischen Kirche, sondern lediglich verehrt. Angebetet wird nur Gott. So viel zu dem Thema. Was die Beichte betrifft, so ist sie ausgesprochen biblisch und entspricht dem Gebot von Jesus (Joh 20,23). Über die vielen Jahrhunderte haben sich halt nur entsprechende Formen entwickelt, die sich aber mit der Zeit auch immer wieder verändern - so wie die Menschen und die Umwelt sich auch verändern.
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Und wenn ich - wie die meisten meiner Kollegen - auch wissenschaftlich an die Bibel herangehen, so ist das kein Ausschließen des Heiligen Geistes und seiner Gaben. Gott hat uns Menschen auch einen Verstand gegeben, den wir einsetzen sollen. Die Bibel ist Gottes Wort - aber eben auch von bestimmten Menschen geschrieben, die in einer anderen Zeit lebten als wir heute. Natürlich schließt das auch das Gebet mit ein - und gerade als Theologin bin ich immer wieder auf das Gebet angewiesen, das eigene und das meiner Gemeinde.
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Und natürlich gehören hören-glauben-taufen zusammen. Doch die Reihenfolge kann auch durchaus mal unterschiedlich sein. Und jede Kindertaufe schließt ja einen anschließenden Unterricht mit ein. Cornelius bekommt z.B. den Heiligen Geist schon vor der Taufe. Und das mit dem Haus ist keine meiner theologischen Interpretationen, sondern eine historische Tatsache. Da kann man jeden Historiker fragen. Wir haben da heute etwas andere Begrifflichkeiten als die Menschen damals im römischen Reich.
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Und übrigens: Die Kinder werden zu Jesus gebracht von ihren Müttern und kommen nicht selbst aus eigener Neugierde.
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Wie gesagt, eine derartige Diskussion ist reichlich kompliziert. Für jedes Argument findet sich garantiert ein Gegenargument. Polemik gegen die ach so bösen Landeskirchen hilft da auch nicht. Wobei sich die meisten Kirchen im Hinblick auf die Taufe einig sind, gerade deshalb, weil die Taufe eben zu allererst Gottes Handeln ist und nicht menschliches. Sicher gab und gibt es jede Menge Fehler in den Kirchen - doch letztlich sind wir alle nur Menschen und leben von der Gnade Gottes und nicht aus uns selbst.--[[Benutzer:Sophia|Sophia]] 13:47, 3. Jul 2007 (CEST)

Version vom 3. Juli 2007, 13:47 Uhr

Echt cool, Bento! Auch die Links zu den Bibelstellen!--martin.d 14:02, 19. Dez 2006 (CET)

Danke, danke - die Bibelstellen als Links hat Mezeecedric geregelt! - (hab jetzt aber auch raus , wie´s geht..)
...ein anderes Wort für "Taufe" macht mir aber Kopfdröhn - muss das wirklich sein? Ich dachte Taufe, Hochzeit und Beerdigung sind allgemein bekannte Begriffe.. aber man kann ja erklärend hinzufügen: "..tauft sie, also ganz ins Wasser eintauchen / untertauchen"(Mt.28,19 u.a.). Das würde die altüberlieferte Vorstellung der Säuglingstaufe auch korrigieren!?--bento 14:29, 19. Dez 2006 (CET)

Hallo Bento, ja die Taufe ist wirklich DER entscheidende Schritt, das Leben an Jesus zu übergeben und dieses auch öffentlich zu zeigen. Leider ist das Untertauchen nicht mehr üblich, obwohl es uns Jesus vorgemacht hat. Heutzutage wird meistens nur noch mit Wasser besprengt. Aber wieso ist das so? Anhand der Bibel finde ich keinen Beweis dafür, daß dieses geändert werden sollte. Mit welcher Argumentation wird heute das Besprengen begründet? --Peter Toeller 13:52, 2. Jul 2007 (CEST)


Hi Peter - ja das ist wirklich die Frage, ich sehe nur Gründe dafür ausserhalb der Schrift: Machtinteressen der Volkskirchen usw... denn eine vernünftige Begründung für die "Säuglingsbesprengung" auf Grundlage der Bibel kenne ich nicht! Auch dass nicht im Wasser untergetaucht wird, halte ich für grobe Missachtung von Gottes Wort, denn es heisst ja u.a,: ...wir werden mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod damit (wie Jesus auferweckt wurde) auch wir ein neues Leben bekommen!!! (Römer 6, Vers 4) - da will uns wohl jemand verarschen und verhindern, dass wir dieses neue Leben aus Gottes Kraft wirklich bekommen und stattdessen nur einen "Fake" (wertlose Kopie) erleben....tztztz - wer könnte das wohl sein ??? --bento 22:27, 2. Jul 2007 (CEST)

Nun fangt hier bitte keine polemische Diskussion über Kindertaufe an - und angebliche "Machtinteressen der Volkskirchen". Wenn ich in meinem Amt als Pfarrerin in einer Landeskirche Kinder taufe, dann ganz bestimmt nicht deshalb, um meinen "Machtbereich" zu erweitern, sondern weil ich dazu beauftragt bin auch von Jesus, der gesagt hat: Lasst die Kinder zu mir kommen. Und das gleiche gilt für die Art, wie die Taufe abläuft. Die Menge des Wassers ist nicht entscheidend, denn das Wasser ist ja letztlich nur ein äußeres Zeichen für das, was Gott innerlich mit dem Menschen tut. In der Taufe handelt Gott und nicht der Mensch - nicht der Täufling und auch nicht derjenige, der die Taufe vollzieht, denn er tut es immer "im Namen" Gottes. (Und auf Wunsch kann es durchaus auch "Ganzkörpertaufen" geben - die sind nämlich in den Landeskirchen nicht verboten und werden durchaus auch noch praktiziert, wo es die Möglichkeiten gibt - z.B. in Flüssen wie der Elbe oder an Seen.) Und sicher ist auch das Bekenntnis des Glaubens wichtig im Zusammenhang mit der Taufe - aber letztlich ist ja auch der Glaube selbst ein Geschenk Gottes und nicht unser eigenes Werk - und beginnt letztlich immer damit, dass Gott handelt an uns Menschen. Was übrigens das biblische von Kindertaufen betrifft, so ist es ganz klar, dass es in der ersten Zeit des Christentums natürlich weitgehend Erwachsenentaufen gab - aber es ist durchaus möglich, dass auch schon Kinder getauft wurde. Wenn z.B. in der Apostelgeschichte gesagt wird, dass sich ein Mann (z.B. der Hauptmann Cornelius oder der Gefängniswärter) und sein ganzes Haus taufen ließ, dann schloss das damals alle Menschen in seinem Haus ein, Frauen, Kinder, Sklaven usw., eben alle, die in seinem Haus wohnten - was gerade bei reicheren Leuten eine ganze Menge sein konnte.--Sophia 12:01, 3. Jul 2007 (CEST)

mit den "Machtinteressen" das will ich natürlich niemanden persönl. unterstellen, sondern eher als historische Erklärung...und "lasset die Kindlein kommen.." bezieht sich ja auf die, die neugierig sind und sich von ihm angezogen fühlen... sorry Sophia, aber dein "Argument" mit den Haustaufen ist nicht legitim, da immer die Reihenfolge: hören - glauben - taufen - im NT zu lesen ist! (Wenn dort stehen würde: Er und sein Haus waren alle besoffen, würde auch niemand "vermuten", dass damit auch die Kids gemeint sind -gell?!) - du sagst ja selber, dass der Glaube/ das Bekenntnis wichtig ist und das geht bei den kleinen Windelwickeln eben nicht...--bento 12:24, 3. Jul 2007 (CEST)

Hallo Sophia, ich verstehe die Bibel in bezug auf die Taufe wie Bento. Die Babytaufe wie auch die Nottaufe sind biblisch nicht zu begründen. Ich lese die Bibel nach dem Grundsatz, dass sich die Bibel selber auslegt. Leider ist es aber so, daß die Kirchen die Bibel auslegen [z. B. Marienanbetung, Beichtstuhl, Anbetung von Heiligen etc.]. Und was dabei herauskommt, sehen wir ja: Jede Menge kirchliche Gruppierungen. Der Satan weiss schon, wie er dafür sorgen kann, dass wir Christen nicht verstehen, was Jesus von uns wirklich möchte und uns uneinig sind. Das Bibelstudium muß unter tiefem Gebet erfolgen, daß uns der Heilige Geist das richtige Verständnis gibt. --Peter Toeller 12:49, 3. Jul 2007 (CEST)


Es ist immer schön, wie ideologisch diese ganze Diskussion um die Taufe ist - besonders dann, wenn gleich noch jede Menge andere Vorurteile mit hineinkommen. Ich meine, ich bin zwar nicht katholisch, aber weder Maria noch die anderen Heiligen werden angebetet in der katholischen Kirche, sondern lediglich verehrt. Angebetet wird nur Gott. So viel zu dem Thema. Was die Beichte betrifft, so ist sie ausgesprochen biblisch und entspricht dem Gebot von Jesus (Joh 20,23). Über die vielen Jahrhunderte haben sich halt nur entsprechende Formen entwickelt, die sich aber mit der Zeit auch immer wieder verändern - so wie die Menschen und die Umwelt sich auch verändern. Und wenn ich - wie die meisten meiner Kollegen - auch wissenschaftlich an die Bibel herangehen, so ist das kein Ausschließen des Heiligen Geistes und seiner Gaben. Gott hat uns Menschen auch einen Verstand gegeben, den wir einsetzen sollen. Die Bibel ist Gottes Wort - aber eben auch von bestimmten Menschen geschrieben, die in einer anderen Zeit lebten als wir heute. Natürlich schließt das auch das Gebet mit ein - und gerade als Theologin bin ich immer wieder auf das Gebet angewiesen, das eigene und das meiner Gemeinde. Und natürlich gehören hören-glauben-taufen zusammen. Doch die Reihenfolge kann auch durchaus mal unterschiedlich sein. Und jede Kindertaufe schließt ja einen anschließenden Unterricht mit ein. Cornelius bekommt z.B. den Heiligen Geist schon vor der Taufe. Und das mit dem Haus ist keine meiner theologischen Interpretationen, sondern eine historische Tatsache. Da kann man jeden Historiker fragen. Wir haben da heute etwas andere Begrifflichkeiten als die Menschen damals im römischen Reich. Und übrigens: Die Kinder werden zu Jesus gebracht von ihren Müttern und kommen nicht selbst aus eigener Neugierde. Wie gesagt, eine derartige Diskussion ist reichlich kompliziert. Für jedes Argument findet sich garantiert ein Gegenargument. Polemik gegen die ach so bösen Landeskirchen hilft da auch nicht. Wobei sich die meisten Kirchen im Hinblick auf die Taufe einig sind, gerade deshalb, weil die Taufe eben zu allererst Gottes Handeln ist und nicht menschliches. Sicher gab und gibt es jede Menge Fehler in den Kirchen - doch letztlich sind wir alle nur Menschen und leben von der Gnade Gottes und nicht aus uns selbst.--Sophia 13:47, 3. Jul 2007 (CEST)