Diskussion:Philipper 2: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Also, meine Lieben: Ihr habt sein Ding super gut in die Tat umgesetzt, und zwar nicht nur, solange ich bei euch war. Als ich weg war, ist es euch sogar noch besser gelungen. Nun aber * könnt ihr eure eigene Rettung erarbeiten, indem ihr euch vor Angst in die Hosen macht und tapfer mit den Knien schlottert.'''
 
'''Also, meine Lieben: Ihr habt sein Ding super gut in die Tat umgesetzt, und zwar nicht nur, solange ich bei euch war. Als ich weg war, ist es euch sogar noch besser gelungen. Nun aber * könnt ihr eure eigene Rettung erarbeiten, indem ihr euch vor Angst in die Hosen macht und tapfer mit den Knien schlottert.'''
  
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'''Aber dieser Gott sorgt ja für beides bei euch, einmal, dass ihr das überhaupt wollt, und dann, dass ihr es überhaupt schaffen könnt, damit er sich über euch freut.'''
  
* Hier müsste der Verständlichkeit wegen eingefügt werden: "- als um des Glaubens willen Bedrängte -"
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'''Wichtig ist, dass ihr die ganze Angelegenheit konsequent durchzieht, ohne Jammern und endlose Diskussionen!'''
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* Hier müsste der Verständlichkeit wegen sowas eingefügt werden wie: "- als um des Glaubens willen Bedrängte -" oder so.
  
  
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Und genauso wie Jesus erst Leid und Tod, dann aber Herrlichkeit erntete, genauso wie Paulus jetzt Leid erntet, dann aber Seligkeit erben wird, so haben jetzt die Philipper die Gelegenheit, ihre Erlösung  zu "erarbeiten", indem sie sich aus Angst (vor ihren Bedrückern!) in die Hosen machen - aber standhaft bleiben.
 
Und genauso wie Jesus erst Leid und Tod, dann aber Herrlichkeit erntete, genauso wie Paulus jetzt Leid erntet, dann aber Seligkeit erben wird, so haben jetzt die Philipper die Gelegenheit, ihre Erlösung  zu "erarbeiten", indem sie sich aus Angst (vor ihren Bedrückern!) in die Hosen machen - aber standhaft bleiben.
 
Paulus korrigiert (in 2,13) natürlich sofort diese "werkgerechte" Formulierung, indem er betont, dass Gott selbst das Wollen und Vollbringen wirkt.
 
Paulus korrigiert (in 2,13) natürlich sofort diese "werkgerechte" Formulierung, indem er betont, dass Gott selbst das Wollen und Vollbringen wirkt.
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2,14: Wenn sich 2,12 auf ein ganz bestimmtes Handeln in einer Bedrohungssituation bezieht, dann gilt das auch für v.14: "Alles" bedeutet demnach nicht "alles, was ihr so anpackt", sondern "alles, was in dieser Angelegenheit getan werden muss".

Version vom 26. Oktober 2008, 23:47 Uhr

Übersetzungsvorschlag:

2,11 alle sollen bekennen, dass Jesus Christus der Boss ist und voll im Rampenlicht Gottes des Vaters steht.

2,12 Also, meine Lieben: Ihr habt sein Ding super gut in die Tat umgesetzt, und zwar nicht nur, solange ich bei euch war. Als ich weg war, ist es euch sogar noch besser gelungen. Nun aber * könnt ihr eure eigene Rettung erarbeiten, indem ihr euch vor Angst in die Hosen macht und tapfer mit den Knien schlottert.

2,13 [unverändert] Aber dieser Gott sorgt ja für beides bei euch, einmal, dass ihr das überhaupt wollt, und dann, dass ihr es überhaupt schaffen könnt, damit er sich über euch freut.

2,24 Wichtig ist, dass ihr die ganze Angelegenheit konsequent durchzieht, ohne Jammern und endlose Diskussionen!


* Hier müsste der Verständlichkeit wegen sowas eingefügt werden wie: "- als um des Glaubens willen Bedrängte -" oder so.


Begründung der Übersetzung:

2,11: Der "kyrios christos", der - wie Paulus - Knecht wird, sich erniedrigt und stirbt, nun aber in der Herrlichkeit Gottes glänzt, ist offensichtlich das Subjekt des "Gehorsams"/hypakousate in v.12. Nicht der Apostel ist der Chef, der Gehorsam verdient, sondern der Herr: "Glaubensgehorsam"/hypakoäs pisteos (eine bei Paulus immer wiederkehrende Wendung)

2,12: "Angst und Zittern" - traditionell interpretiert auf Gott bezogen, passt irgendwie gar nicht in den Zusammenhang. Der Philipperbrief ist so durchweg tröstlich und freudig - wieso sollen die Philipper, die doch alles gut gemacht haben, vor Gott zittern und sich fürchten? Dazu besteht gar kein Anlass - vielmehr sollen sie sich freuen (vgl 2,18; 4,4 usw). Auch passt zum Zittern nicht, dass Gott sowieso alles wirkt (2,13) und dass die Jünger die Sache konsequent - ohne Jammern und Zweifel - (2,14) durchziehen mögen. Wie sollen sie das aber tun, wenn sie vor Gott Angst haben und zittern müssen?

Meiner Ansicht nach lässt sich 2,12 nur im Zusammenhang mit der Situation verstehen, die in 1,27ff geschildert wird: Die Gemeinde wird um ihres Glaubens willen bedrückt und muss leiden. Paulus tröstet sie: Zuerst sagt er: Gumma, ihr seid meine Genossen im jetzigen Leid und also auch in der zukünftigen Herrlichkeit! Dann: Euer Gehorsam Christus gegenüber (am Glauben festzuhalten) entspricht dem Gehorsam Christi, der sich nicht zu schade dafür war, auch als Gott gehorsam bis zum Tod am Kreuz zu sein usw. Und genauso wie Jesus erst Leid und Tod, dann aber Herrlichkeit erntete, genauso wie Paulus jetzt Leid erntet, dann aber Seligkeit erben wird, so haben jetzt die Philipper die Gelegenheit, ihre Erlösung zu "erarbeiten", indem sie sich aus Angst (vor ihren Bedrückern!) in die Hosen machen - aber standhaft bleiben. Paulus korrigiert (in 2,13) natürlich sofort diese "werkgerechte" Formulierung, indem er betont, dass Gott selbst das Wollen und Vollbringen wirkt.

2,14: Wenn sich 2,12 auf ein ganz bestimmtes Handeln in einer Bedrohungssituation bezieht, dann gilt das auch für v.14: "Alles" bedeutet demnach nicht "alles, was ihr so anpackt", sondern "alles, was in dieser Angelegenheit getan werden muss".