Diskussion:Matthäus 16

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Vers 18

(von worshipfreak aus dem ÜSF):

Organisation klingt nicht lebendig und zu firmenlastig. Gemeinschaft ist zwar noch nicht das ideale Wort klingt aber besser, oder? Das Wort "gesamte" würde ich streichen - oder steht ein ausschmückendes Adjektiv im Urtext? Auf diesen Versen baut ja auch der Papstkult (Petrus war erster) auf, deswegen sollte dem nicht zusätzliches Gewicht gegeben werden.


anmerkung von schrauberpack: nein, "gesamte" hat keine Entsprechung im Urtext.--Schrauberpack 15:27, 13. Mär 2006 (CET)

Jau-genau, daß mit dem Papstkult beruht (u.a.auch) auf einem Mißverständnis dieses Verses, denn Jesus baut seine Gemeinde natürlich nicht auf Petrus auf, sondern auf seinem Bekenntnis: "Du bist Christus!" - Er war immerhin der 1. der das ausgesprochen hat, und daraufhin gibt ihm Jesus einen neuen Namen!!(V.17 redet er ihn noch mit Simon Bar Jona an!- sollte evtl. auch berücksichtigt werden!!))Daher macht es Sinn, hier etwas "freier" und erklärend vielleicht so zu übersetzen:"Ab jetzt nenn ich dich Petrus, denn auf der Stahlbetonplatte deiner(dieser)Einsicht(Erkenntnis)werde ich mein ganzes Werk (meine ganze Rettungsstation o.ä.) aufbauen."--bento 13:54, 12. Dez 2006 (CET)

Von Erkenntnis redet er hier aber nicht. Kommt auch zu "Gnostisch" rüber. Schlachter kommentiert, Petrus bekommt hier eine "Grundlegende" Aufgabe. Das finde ich gut.--martin.d 16:58, 16. Jan 2007 (CET)

Vers 19

Auch hier liegt meiner Meinung nach ein (historisches) Missverständnis vor:
1.)Die Verheissung an Petrus hat sich zu Pfingsten erfüllt!!, da hat er den Schlüssel benutzt und geöffnet - seitdem ist offen!!-( also is nix mit besonderer Macht für den Papst!).
2.)Die Aussagen sind wohl eher genau umgekehrt zu deuten:- wer auf Erden mit Jesus verbunden ist, wird auch im Himmel mit ihm verbunden sein und wer auf Erden ohne ihn rumläuft, wird auch im Himmel ohne ihn leben müssen... -Also vielleicht so übersetzen:"Wer auch immer auf der Erde mit mir verbunden ist..."usw.

-so könnten diese überlieferten Missverständnisse vermieden werden!--bento 13:54, 12. Dez 2006 (CET)

Dass diese Stelle historisch gerne missverständlich gedeutet wurde, ist unstrittig. Doch die Lösung findet sich wieder bei den Rabbinen: Die Übersetzung vom Hebräischen in Griechische erfolgte stereotyp. "Binden" (grie. dein) hatte im Hebräischen einerseits die Bedeutung "binden" (Ri 15,12; 16,11), fesseln (2. Kön 17,4), einen Wagen anspannen oder Pferd aufzäumen (Gen 46,29). Aber in der rabbinischen Literatur zur Zeit Jesu findet sich oft die Bedeutung "verbieten" und umgekehrt für luein = "erlauben". Die Weisen wurden also z.B. gebeten festzulegen, welche Tätigkeit am Sabbat erlaubt ("gelöst") und welchen verboten ("gebunden") sei. Hier handelt es sich um die Bevollmächtigung, ethische (nicht zuerst lehrmäßige) Normen zu setzen. V19: was du auf Erden erlauben wirst, wird auch bei Gott (Hebraismus: Himmel) erlaubt sein. Was du verbieten wirst, wird auch bei Gott verboten sein. So z.B. geschehen bei sogenannten Apostelkonzil (Apg 15), bei dem Petrus überwiegend "löste" (erlaubte), Jakobus dagegen "band" (verbot). Und dieser ethische Beschluss wurde für die Gemeinden in Kleinasien bindend verkündet: "Beschlossen haben der Heilige Geist und wir..."--Kilimann 19:44, 26. Feb 2007 (CET)

Vers 27

(Vorschlag von worshipfreak aus dem ÜSF):

... dann werden alle mit Gottes Speziallaser gescannt werden, so das alles herauskommen und abgelichtet wird, was man so im Leben getan (verzapft) hat. --Schrauberpack 15:28, 13. Mär 2006 (CET)