Diskussion:Matthäus 16: Unterschied zwischen den Versionen

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(Vers 18)
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Es gibt auch eine interessante Stelle in Gal 2.7, sowie diverse in der Apg. aus der hervorgeht, das Petrus wohl seine Aufgabe in der Evangeliumsverkündigung an die Juden sah und Paulus an die Nichtjuden. Ich denke Gott hat natürlich seine Aufgabe auch schon sofort auf viele verteilt, und keinen Superspezialisten ernannt auf dem alles aufgebaut war. Benutzer: Micha 12:21, 4.Aug 2007
 
Es gibt auch eine interessante Stelle in Gal 2.7, sowie diverse in der Apg. aus der hervorgeht, das Petrus wohl seine Aufgabe in der Evangeliumsverkündigung an die Juden sah und Paulus an die Nichtjuden. Ich denke Gott hat natürlich seine Aufgabe auch schon sofort auf viele verteilt, und keinen Superspezialisten ernannt auf dem alles aufgebaut war. Benutzer: Micha 12:21, 4.Aug 2007
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:Interessanter Vorschlag, benötigt aber noch Diskussion, deshalb im Text erstmal zurückgesetzt. (Tipp: Unterschreiben mit dem Knopf oben, der zweite von rechts.)  --[[Benutzer:Cstim|Cstim]] 10:34, 6. Aug 2007 (CEST)
  
 
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Mein Vorschlag: "19 Mehr noch, ich gebe dir die Autorität in dieser neuen Gemeinschaft Entscheidungen zu treffen den Leuten Dinge zu verbieten und zu erlauben, ich steh`dann dazu." Ich seh das wie Kilimann. Binden und lösen im Sinne von verbieten u. erlauben ist in diesem Text offensichtlich. Jesus gibt Petrus die "Aufgabe" Gemeindedinge zu regeln. Es gibt eine gute Erklärung von "David Bivin/Roy Blizzard", in "was hat Jesus wirklich gesagt" Zitat: Die von Jesus gegründete Bewegung (die Gemeinde) war ein neues Phänomen in der jüdichen Geschichte. Bald würden Situationen entstehen, denen bisher noch kein Jude dieser Bewegung gegenübergestanden hatte, Situationen, über welche die Bibel keine Instruktionen gab, Situationen, mit denen sogar die Weisen, die Zeitgenossen Jesu, noch nicht zu tun hatten. Entscheidungen würden zu treffen, Lösungen zu finden sein. Was die Sache verschlimmerte: Jesus, ihr Lehrer, würde jetzt keine Entscheidungen mehr treffen, würde nicht mehr sagen, was erlaubt und was verboten sei. Petrus und die anderen Leiter der Gemeinde würden jetzt diesen Platz einnehmen. Sie sollten aber nicht unentschlossen sein aus Furcht vor falschen Entscheidungen. Sie hatten die Vollmacht, Entscheidungen zu treffen. Gott würde mit ihnen sein. Er würde ihre Entscheidungen unterschreiben." Zitatende - Micha 15:02 03 Aug.2007
 
Mein Vorschlag: "19 Mehr noch, ich gebe dir die Autorität in dieser neuen Gemeinschaft Entscheidungen zu treffen den Leuten Dinge zu verbieten und zu erlauben, ich steh`dann dazu." Ich seh das wie Kilimann. Binden und lösen im Sinne von verbieten u. erlauben ist in diesem Text offensichtlich. Jesus gibt Petrus die "Aufgabe" Gemeindedinge zu regeln. Es gibt eine gute Erklärung von "David Bivin/Roy Blizzard", in "was hat Jesus wirklich gesagt" Zitat: Die von Jesus gegründete Bewegung (die Gemeinde) war ein neues Phänomen in der jüdichen Geschichte. Bald würden Situationen entstehen, denen bisher noch kein Jude dieser Bewegung gegenübergestanden hatte, Situationen, über welche die Bibel keine Instruktionen gab, Situationen, mit denen sogar die Weisen, die Zeitgenossen Jesu, noch nicht zu tun hatten. Entscheidungen würden zu treffen, Lösungen zu finden sein. Was die Sache verschlimmerte: Jesus, ihr Lehrer, würde jetzt keine Entscheidungen mehr treffen, würde nicht mehr sagen, was erlaubt und was verboten sei. Petrus und die anderen Leiter der Gemeinde würden jetzt diesen Platz einnehmen. Sie sollten aber nicht unentschlossen sein aus Furcht vor falschen Entscheidungen. Sie hatten die Vollmacht, Entscheidungen zu treffen. Gott würde mit ihnen sein. Er würde ihre Entscheidungen unterschreiben." Zitatende - Micha 15:02 03 Aug.2007
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:Interessanter Vorschlag, benötigt aber noch Diskussion, deshalb im Text erstmal zurückgesetzt. --[[Benutzer:Cstim|Cstim]] 10:34, 6. Aug 2007 (CEST)
  
 
== Vers 27 ==
 
== Vers 27 ==

Version vom 6. August 2007, 10:34 Uhr

Vers 18

(von worshipfreak aus dem ÜSF):

Organisation klingt nicht lebendig und zu firmenlastig. Gemeinschaft ist zwar noch nicht das ideale Wort klingt aber besser, oder? Das Wort "gesamte" würde ich streichen - oder steht ein ausschmückendes Adjektiv im Urtext? Auf diesen Versen baut ja auch der Papstkult (Petrus war erster) auf, deswegen sollte dem nicht zusätzliches Gewicht gegeben werden.


anmerkung von schrauberpack: nein, "gesamte" hat keine Entsprechung im Urtext.--Schrauberpack 15:27, 13. Mär 2006 (CET)

Jau-genau, daß mit dem Papstkult beruht (u.a.auch) auf einem Mißverständnis dieses Verses, denn Jesus baut seine Gemeinde natürlich nicht auf Petrus auf, sondern auf seinem Bekenntnis: "Du bist Christus!" - Er war immerhin der 1. der das ausgesprochen hat, und daraufhin gibt ihm Jesus einen neuen Namen!!(V.17 redet er ihn noch mit Simon Bar Jona an!- sollte evtl. auch berücksichtigt werden!!))Daher macht es Sinn, hier etwas "freier" und erklärend vielleicht so zu übersetzen:"Ab jetzt nenn ich dich Petrus, denn auf der Stahlbetonplatte deiner(dieser)Einsicht(Erkenntnis)werde ich mein ganzes Werk (meine ganze Rettungsstation o.ä.) aufbauen."--bento 13:54, 12. Dez 2006 (CET)

Von Erkenntnis redet er hier aber nicht. Kommt auch zu "Gnostisch" rüber. Schlachter kommentiert, Petrus bekommt hier eine "Grundlegende" Aufgabe. Das finde ich gut.--martin.d 16:58, 16. Jan 2007 (CET)


Mein Änderungsvorschlag: "18, Denn auf diese Erkenntnis, die mein Papa dir gegeben hat, werde ich meine krasse Gemeinschaft bauen. Sogar der Tod wird meinen People nichts können." Das Jesus seine Gemeinde auf einer Person baut, ist natürlich Unsinn. Wenn man den Text genauer ansieht, erkennt man die wahre Bedeutung. Was an dieser Stelle mit (du bist "Petrus") übersetzt wird, ist im griechischen,Petros, mit ein Stück Stein, oder Kiesel wiedergegeben. Das Wort für "Fels" ist Petra die weibliche Form, bedeutet Gesteinsmasse oder Felsmassiv. Der Fels auf dem die Gemeinschaft von Jesus gebaut wird, die von Satan nicht überwunden werden kann,ist Gottes Offenbarung an uns, wer Jesus ist. In gleicher Richtung gibts ein Kommentar`(aus dem sprachlichen "Schlüssel zum Griechischen Neuen Testamest" 14. Auflage 1974). Zitat: Du bist Petrus, du hast dich als Felsenmann bewährt, indem du als erster meine Mesiaswürde und Gottessohnschaft gläubig bekannt hast, und auf diesen Felsen, d.h. auf diese Tatsache des Bekenntnisses meiner Mesiaswürde und Gottessohnschaft, will ich bauen meine Gemeinde,... Zitatende. In dem Sinn, denke ich es ist das allerwichtigste, das was Jesus meint, wahr u. echt rüberzubringen! Die "Aufgabe" bekommt Petrus dann in V.19 (s. mein Änderungsvorschlag in Matth. 16,19)--((Benutzer:Micha/micha))12:40,03.Aug.2007 (CET)

Es gibt auch eine interessante Stelle in Gal 2.7, sowie diverse in der Apg. aus der hervorgeht, das Petrus wohl seine Aufgabe in der Evangeliumsverkündigung an die Juden sah und Paulus an die Nichtjuden. Ich denke Gott hat natürlich seine Aufgabe auch schon sofort auf viele verteilt, und keinen Superspezialisten ernannt auf dem alles aufgebaut war. Benutzer: Micha 12:21, 4.Aug 2007

Interessanter Vorschlag, benötigt aber noch Diskussion, deshalb im Text erstmal zurückgesetzt. (Tipp: Unterschreiben mit dem Knopf oben, der zweite von rechts.) --Cstim 10:34, 6. Aug 2007 (CEST)

Vers 19

Auch hier liegt meiner Meinung nach ein (historisches) Missverständnis vor:
1.)Die Verheissung an Petrus hat sich zu Pfingsten erfüllt!!, da hat er den Schlüssel benutzt und geöffnet - seitdem ist offen!!-( also is nix mit besonderer Macht für den Papst!).
2.)Die Aussagen sind wohl eher genau umgekehrt zu deuten:- wer auf Erden mit Jesus verbunden ist, wird auch im Himmel mit ihm verbunden sein und wer auf Erden ohne ihn rumläuft, wird auch im Himmel ohne ihn leben müssen... -Also vielleicht so übersetzen:"Wer auch immer auf der Erde mit mir verbunden ist..."usw.

-so könnten diese überlieferten Missverständnisse vermieden werden!--bento 13:54, 12. Dez 2006 (CET)

Dass diese Stelle historisch gerne missverständlich gedeutet wurde, ist unstrittig. Doch die Lösung findet sich wieder bei den Rabbinen: Die Übersetzung vom Hebräischen in Griechische erfolgte stereotyp. "Binden" (grie. dein) hatte im Hebräischen einerseits die Bedeutung "binden" (Ri 15,12; 16,11), fesseln (2. Kön 17,4), einen Wagen anspannen oder Pferd aufzäumen (Gen 46,29). Aber in der rabbinischen Literatur zur Zeit Jesu findet sich oft die Bedeutung "verbieten" und umgekehrt für luein = "erlauben". Die Weisen wurden also z.B. gebeten festzulegen, welche Tätigkeit am Sabbat erlaubt ("gelöst") und welchen verboten ("gebunden") sei. Hier handelt es sich um die Bevollmächtigung, ethische (nicht zuerst lehrmäßige) Normen zu setzen. V19: was du auf Erden erlauben wirst, wird auch bei Gott (Hebraismus: Himmel) erlaubt sein. Was du verbieten wirst, wird auch bei Gott verboten sein. So z.B. geschehen bei sogenannten Apostelkonzil (Apg 15), bei dem Petrus überwiegend "löste" (erlaubte), Jakobus dagegen "band" (verbot). Und dieser ethische Beschluss wurde für die Gemeinden in Kleinasien bindend verkündet: "Beschlossen haben der Heilige Geist und wir..."--Kilimann 19:44, 26. Feb 2007 (CET)


Mein Vorschlag: "19 Mehr noch, ich gebe dir die Autorität in dieser neuen Gemeinschaft Entscheidungen zu treffen den Leuten Dinge zu verbieten und zu erlauben, ich steh`dann dazu." Ich seh das wie Kilimann. Binden und lösen im Sinne von verbieten u. erlauben ist in diesem Text offensichtlich. Jesus gibt Petrus die "Aufgabe" Gemeindedinge zu regeln. Es gibt eine gute Erklärung von "David Bivin/Roy Blizzard", in "was hat Jesus wirklich gesagt" Zitat: Die von Jesus gegründete Bewegung (die Gemeinde) war ein neues Phänomen in der jüdichen Geschichte. Bald würden Situationen entstehen, denen bisher noch kein Jude dieser Bewegung gegenübergestanden hatte, Situationen, über welche die Bibel keine Instruktionen gab, Situationen, mit denen sogar die Weisen, die Zeitgenossen Jesu, noch nicht zu tun hatten. Entscheidungen würden zu treffen, Lösungen zu finden sein. Was die Sache verschlimmerte: Jesus, ihr Lehrer, würde jetzt keine Entscheidungen mehr treffen, würde nicht mehr sagen, was erlaubt und was verboten sei. Petrus und die anderen Leiter der Gemeinde würden jetzt diesen Platz einnehmen. Sie sollten aber nicht unentschlossen sein aus Furcht vor falschen Entscheidungen. Sie hatten die Vollmacht, Entscheidungen zu treffen. Gott würde mit ihnen sein. Er würde ihre Entscheidungen unterschreiben." Zitatende - Micha 15:02 03 Aug.2007

Interessanter Vorschlag, benötigt aber noch Diskussion, deshalb im Text erstmal zurückgesetzt. --Cstim 10:34, 6. Aug 2007 (CEST)

Vers 27

(Vorschlag von worshipfreak aus dem ÜSF):

... dann werden alle mit Gottes Speziallaser gescannt werden, so das alles herauskommen und abgelichtet wird, was man so im Leben getan (verzapft) hat. --Schrauberpack 15:28, 13. Mär 2006 (CET)