Diskussion:Lukas 23: Unterschied zwischen den Versionen

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Dem muss ich ganz klar widersprechen, denn in der ersten Version wird ganz klar die Aussage des Bibelverses verändert. Ich kann doch nicht mit meiner theologischen Auffassung die Bibel in ihren Aussagen verändern - und ich denke nicht, dass das der Idee der Volxbibel entspricht. Die 2. veränderte Fassung von Vers 43: "Eins kann ich dir sicher versprechen: Noch heute wirst du mit mir im Paradies landen" entspricht dem griechischen Urtext und sollte deshalb auch so verwendet werden. Weiter oben habe ich ja schon einmal versucht, die genauen grammatischen Gründe dafür zu bringen. --[[Benutzer:Sophia|Sophia]] 12:53, 26. Jun 2007 (CEST)

Version vom 26. Juni 2007, 12:53 Uhr

Vers 34: Ich finde "keinen Plan" viel besser! --martin.d 23:37, 16. Mai 2007 (CEST)

Zu Vers 43: Urs, da haben wir ein heißes Eisen in der Hand. Ich hab diese Variante in Lukas mit Absicht gewählt, weil sich Bibelübersetzer uneins sind, ob sich hier Luther nicht einen folgenschweren Fehler geleistet hat. Müsste man mal einen Theologen fragen.--martin.d 22:29, 22. Jun 2007 (CEST)

Zu Vers 43: Also, die Variante, die derzeit im Text steht, ist so korrekt. Und so heiß ist das Eisen an der Stelle nicht - Es sei denn, man gehört zu den Zeugen Jehovas. Die Frage dreht sich dabei um die Stellung des Kommas vor oder nach dem Wörtchen heute. Nun ist es aber im Griechischen so, dass die Zeitangabe im Allgemeinen immer an der ersten Stelle in einem Satz steht. Dann müsste es also von der Reihenfolge der Wörter heißen: amen semeron soi lego = ganz gewiss heute dir sage ich. Im Urtext steht aber: amen soi lego semeron = ganz gewiss dir sage ich heute. Die Herausgeber des Griechischen Neuen Testaments haben daher auch entsprechend ein Komma gesetzt, um hier die Gliederung des Satzes deutlich zu machen: Ganz gewiss sage ich dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein. Das Theologische Problem, aus dem heraus die andere Übersetzung entstanden ist, lässt sich eigentlich ganz einfach erklären. Es geht nämlich um die Vorstellung davon, wann wir sozusagen im Paradies landen - direkt nach dem Tod oder erst dann, wenn die Welt untergeht, sozusagen nach dem großen Finale. Dieser Spruch Jesu beantwortet die Frage: Direkt nach dem Tod, denn wenn ich dann in der Ewigkeit bei Gott lande, spielt doch unsere begrenzte lineare Zeitvorstellung sowieso keine Rolle mehr, d.h. die Zukunft ist dann bereits gegenwärtig, so, wie das Reich Gottes ja auch schon im da ist (Gleichnis vom Senfkorn). Sowohl grammatisch als auch theologisch ist also folgende Übersetzung richtig: Ganz gewiss sage ich dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein. --Sophia 16:48, 23. Jun 2007 (CEST)


Das sagt Storch, Theologe bei den JF dazu: "Ich finde die erste version besser, sogar richtig gut:

43 Jesus antwortete ihm: „Eins kann ich dir heute sicher versprechen: Du wirst mit mir im Paradies landen!“

aber letztlich ist es eine frage, die eine ebene tiefer beantwortet werden muss. Wenn du glaubst, dass man als christ nicht ins gericht sondern gleich in den himmel kommt, dann ist kein problem daran, dass jesus sagt: "du wirst heute mit mir..." dann kann es ja sein, dass du stirbst und sofort in der herrlichkeit bist. Wenn du es anders siehst und davon ausgehst, dass jeder durch das gericht muss oder dass das paradies vielleicht auch erst nach dem gericht "offen" ist, dann muss jesus die erste version gesagt haben. In beiden fällen bist du aber mit der ersten version auf der sicheren seite. Deswegen: 1.version nehmen" --martin.d 11:37, 26. Jun 2007 (CEST)

Dem muss ich ganz klar widersprechen, denn in der ersten Version wird ganz klar die Aussage des Bibelverses verändert. Ich kann doch nicht mit meiner theologischen Auffassung die Bibel in ihren Aussagen verändern - und ich denke nicht, dass das der Idee der Volxbibel entspricht. Die 2. veränderte Fassung von Vers 43: "Eins kann ich dir sicher versprechen: Noch heute wirst du mit mir im Paradies landen" entspricht dem griechischen Urtext und sollte deshalb auch so verwendet werden. Weiter oben habe ich ja schon einmal versucht, die genauen grammatischen Gründe dafür zu bringen. --Sophia 12:53, 26. Jun 2007 (CEST)