Diskussion:Johannes 8

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Vers 58

Ehe Abraham überhaupt geboren war, BIN ICH. (ICH BIN ist die Bedeutung des Namens Gottes im Alten Testament)

Ja, das ist in der Tat bedeutend. Jesus spielt hier ja schließlich auch auf den Gottesnamen JHWH an (ICH BIN).. vergleiche 2.Mose 3,14. --Micha/JFHAC 18:15, 31. Mär 2006 (CEST)

Bitte arbeitet doch diese Bemerkung mal ein. Es ist nämlich wirklich ein wichtiger Vers im Johannesevangelium, wo es eben darum geht, wer Jesus ist - nämlich Gott. --Sophia 17:46, 29. Jun 2007 (CEST)


Wie könnte man das denn mal auf eine sehr verständliche Art machen, sophia?

Hier mal ne Idee: 58 „Ich schwöre euch, ich war schon da, bevor Abraham überhaupt geboren wurde weil ich Gott bin!“ Das mit dem "ICH BIN" schnallt keiner, dass ist zu kompliziert (was wir ja nicht unbedingt wollen).--martin.d 19:16, 30. Jun 2007 (CEST)

Der Vorschlag ist nicht schlecht. So wird auf jeden Fall deutlich, was mit dem "Ich bin" gemeint ist. Ich denke schon, dass man es auch so deutlich schreiben kann. Vielleicht noch eine kleine Ergänzung von meiner Seite: 58: "Ich schwöre euch, ich war schon da, bevor Abraham überhaupt geboren wurde und ich werde auch in Zukunft immer da sein, weil ich Gott bin." Eventuell kann man die Erklärung "weil ich Gott bin" in Klammern setzen, damit deutlich wird, dass es sich hier um einen Zusatz handelt, damit die Sache besser zu verstehen ist. Vielleicht lässt sich ja auch noch ein Bibelstellenverweis herstellen zu Johannes 18,5, denn da passiert genau das gleiche. --Sophia 11:00, 3. Jul 2007 (CEST)

Vers 1

Sollte man vielleicht klar machen, dass Jesus abends die Stadt zum "pennen gehen" verlässt und morgens wiederkommt? Es ist so, das kann man auch in einer Wuppertaler Studienbibel nachlesen ;)

Warum sollte man etwas hinzufügen. Jesus geht aus der Stadt und kommt am nächsten Tag wieder. Was er die Nacht über getan hat, wird im Text nicht erwähnt und wir sollten es auch nicht einfach erfinden. Es ist zwar wahrscheinlich, dass Jesus auf dem Ölberg geschlafen hat, doch er kann ebenso spazieren gegangen sein die Nacht über oder er hat die ganze Nacht gebetet. Ich wäre mit solchen Hinzufügungen immer sehr vorsichtig, v.a. wenn sie nicht unbedingt notwendig sind, um den Text zu verstehen.--Sophia 10:03, 7. Okt 2006 (CEST) PS: Es wäre schön, wenn du seine Artikel signieren könntest, damit jeder genau erkennen kann, dass sie von dir stammen. Dafür muss man nur auf den zweiten Button von rechts klicken.--Sophia 10:03, 7. Okt 2006 (CEST)

Vers 6

Ich würde sagen malen ist besser angebracht, da schreiben immer eine Bedeutung hat, und Jesus malen nur ein Zeichen der Ignoranz ist.

Also, im Urtext steht da eindeutig "schreiben" und nicht malen. Sicher ist es so, dass Jesus hier die Schriftgelehrten damit abstraft, dass er sie einfach eine Weile ignoriert. Doch er schreibt in den Sand, also in einen Untergrund, der absolut vergänglich ist. Die schrift kann zertreten oder vom Wind zerstört werden - und das gegen "Schriftgelehrte", die so großen Wert legen auf die wortwörtliche Befolgung der Gesetze in der Schrift. Das ist nämlich gleichzeitig eine Provokation von Jesus. Übrigens gab es viele Generationen von Theologen, die nur zu gerne gewusst hätten, was Jesus da in den Sand geschrieben hat :-).--Sophia 10:14, 7. Okt 2006 (CEST)

Vers 9

Ich haben zu den Leuten die alten hinzugefügt, da es im Luthertext haiß: Die Ältesten zuerst. Damit sind die Schriftgelehrten gemeint. (und die waren bestimmt alt....)

Das ist falsch und sollte unbedingt wieder zurückgeändert werden. Die Bezeichnung "Älteste" hat nichts mit dem biologischen Alter zu tun, sondern meint halt die Leute, die Leiter des Volkes waren - Mitglieder des Hohen Rates der Juden damals z.B. Es war ja schließlich in Jerusalem. Die Vorsteher haben sich auch um Rechtssachen gekümmert, wenn z.B. jemand gegen die Gesetze verstoßen hat, wie eben die Frau, die man beim fremdgehen erwischt hatte. Übrigens steht im Urtext da auch "Presbyter = Vorsteher". Die Bezeichnung "Älteste" kommt daher, weil in vielen Gemeinden die Mitglieder des Leitungsgremiums Älteste genannt werden - und ein Ältester kann dabei durchaus mal 20 Jahre alt sein. --Sophia 10:20, 7. Okt 2006 (CEST)

Vers 3

Ich denke Schriftgelehrte sind nicht mit Theologen gleihzusetzen, zumal Jugendliche das Wort Theologen wahrscheinlich oft garnicht verstehen. Ich hab lange überlegt, ich denke sich in den alten Religionsbüchern auskennde Männer sind bis zu einem besserm Vorschlag ausreichend gut ;)

Schriftgelehrte sind in gewisser Weise Theologen. Die Übersetzung ist also nicht unbedingt falsch. "Männer, die sich in den alten Religionsbüchern auskennen" ist dagegen reichlich kompliziert und ich weiß beim besten willen nicht, was daran besser oder schlechter zu verstehen ist. Bisher hat sich doch noch kein Jugendlicher beschwert, dass er den Theologen nicht verstanden hat - und als Theologin fühle ich mich auch nicht auf den Schlips getreten, wenn mein Berufsstand hier schlecht wegkommt. Schriftgelehrte waren halt die, die das jüdische Gesetz (die 5 Bücher Mose), die Propheten und alle Schriften genau studiert hatten. Sie konnten lesen und schreiben - was damals ja nicht jeder konnte - und legten die Gesetze aus. Damit waren sie letztlich Theologen. --Sophia 10:27, 7. Okt 2006 (CEST)

Vers 5

"von mehreren" ist ein grausiger Ausdruck wie ich finde und unbestimmt auch noch. Das Volk ist denke ich ein besserer Begriff.

Beides bitte weglassen, denn es steht da nicht. Besser wäre es so: Nach den Gesetzen, die uns Mose gegeben hat, muss sie so lange mit Steinen beworfen werden bis sie tot ist.--Sophia 10:35, 7. Okt 2006 (CEST)

Vers 10

Das Urteil vollstrecken ist an der Stelle nicht gemeint. In der Lutherbibel ist auch von verurteilen die Rede und das ist auch leichter Verständlich.

In gewisser Hinsicht ist das richtig - zumindest laut Text - und doch wieder nicht. Denn es geht ja hier darum, dass niemand die Frau gesteinigt hat - also das Urteil vollstreckt hat. Man könnte es aber so lassen.--Sophia 10:40, 7. Okt 2006 (CEST)


Vers 11

Der Schluss des Verses ist so falsch übersetzt und könnte falsch verstanden werden in der Hinsicht: Lass dich nur nicht wieder erwischen. Hier geht es aber darum, dass Jesus die Frau auffordert, keine Sünden mehr zu begehen, egal welcher Art. Vorschlag: Geh jetzt nach Hause und bau keinen Mist mehr. Ist das so verständlich. Bitte um Kommentare dazu. --Sophia 10:46, 7. Okt 2006 (CEST)

Überschrift Verse 1-11

Die jetzt so geänderte Überschrift sollte man so nicht lassen, denn sie ist so falsch. Jesus sagt in der ganzen Geschichte nicht einmal, dass er der Frau vergibt sondern lediglich, dass er sie nicht verurteilt. Das ist ein ziemlicher Unterschied. Klassisch heißt die Geschichte: Jesus und die Ehebrecherin. Letztlich geht es aber eigentlich darum, dass sich jeder erst einmal an die eigene Nase fassen soll, bevor er einen anderen verurteilt. Und in gewisser Hinsicht wäre es bei der Frau auch staatlich sanktionierter Justizmord gewesen - denn was war z.B. mit dem Mann (aber das nur mal so am Rande). Man könnte also sagen: "Jesus verhindert eine Hinrichtung" --Sophia 10:58, 7. Okt 2006 (CEST)

Vers 33

die Juden sind ja keine Prolls, deshalb habe ich "prollten" in "heulten" geändert. Dass Jesus hier gesiezt wird, finde ich verwirrend.--Arlan 16:04, 7. Dez 2006 (CET)