Diskussion:Hebräer 2: Unterschied zwischen den Versionen

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Genauso  kann auch heute keiner von uns Gottes Strafe  entrinnen, wenn wir mit  einer so gewaltigen Errettung, wie er sie uns  durch Jesus geschenkt  hat, geringschätzig umgehen.  
 
Genauso  kann auch heute keiner von uns Gottes Strafe  entrinnen, wenn wir mit  einer so gewaltigen Errettung, wie er sie uns  durch Jesus geschenkt  hat, geringschätzig umgehen.  
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Begründung: Die bisherige Übersetzung der Volxbibel ist falsch und irreführend.
  
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Das  im Griechischen verwendete Wort ist ameläsantes. Es hat die  Bedeutungen: sich nicht kümmern, vernachlässigen, unbeachtet lassen,  aber nicht die Bedeutung ablehnen, zurückweisen, etwas ausschlagen.
 
Das  im Griechischen verwendete Wort ist ameläsantes. Es hat die  Bedeutungen: sich nicht kümmern, vernachlässigen, unbeachtet lassen,  aber nicht die Bedeutung ablehnen, zurückweisen, etwas ausschlagen.
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Ebenso wie sich der Philipperbrief an Christen wendet, ist auch der Hebräerbrief an Christen geschrieben. Siehe Hebräer 3,1.
 
Ebenso wie sich der Philipperbrief an Christen wendet, ist auch der Hebräerbrief an Christen geschrieben. Siehe Hebräer 3,1.
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Das  Anliegen des Verfassers ist also nicht, dass die Empfänger des Briefes  die Errettung ausschlagen, sondern dass sie sie vernachlässigen, sich  nicht weiter darum kümmern, sie "geringschätzig behandeln".
 
Das  Anliegen des Verfassers ist also nicht, dass die Empfänger des Briefes  die Errettung ausschlagen, sondern dass sie sie vernachlässigen, sich  nicht weiter darum kümmern, sie "geringschätzig behandeln".
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Der  Verfasser wendet sich also nicht an Leute, die Christus noch  nicht  kennen, sondern nur an Christen und er bezieht sich selbst in  diese  Warnung ein. (Zürcher Übersetzung: Wie werden  
 
Der  Verfasser wendet sich also nicht an Leute, die Christus noch  nicht  kennen, sondern nur an Christen und er bezieht sich selbst in  diese  Warnung ein. (Zürcher Übersetzung: Wie werden  
 
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[dann]  WIR entrinnen, wenn WIR ein  so großes Heil missachten?). Nirgends im  Hebräerbrief wird angedeutet,  dass die Empfänger vielleicht keine  Christen sein könnten. Es gibt zwar  sehr ernste Warnungen, den Glauben  aufzugeben oder im Glauben  nachzulassen, aber der Verfasser bezieht  sich immer in diese Warnungen  ein. Es sind nämlich Warnungen an  Christen, an Menschen, die das Heil  schon ergriffen haben. Aber ihre  Gefahr ist, dass sie in der Verfolgung  aufgeben und ihren Glauben  verleugnen oder Kompromisse machen.  (geringschätzig behandeln),
 
[dann]  WIR entrinnen, wenn WIR ein  so großes Heil missachten?). Nirgends im  Hebräerbrief wird angedeutet,  dass die Empfänger vielleicht keine  Christen sein könnten. Es gibt zwar  sehr ernste Warnungen, den Glauben  aufzugeben oder im Glauben  nachzulassen, aber der Verfasser bezieht  sich immer in diese Warnungen  ein. Es sind nämlich Warnungen an  Christen, an Menschen, die das Heil  schon ergriffen haben. Aber ihre  Gefahr ist, dass sie in der Verfolgung  aufgeben und ihren Glauben  verleugnen oder Kompromisse machen.  (geringschätzig behandeln),
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Hier  und überhaupt im Hebräerbrief geht es darum, wie wir mit unserer  Errettung umgehen. Wenn wir am Glauben festhalten und Gott vertrauen,  gibt es eine große Belohnung (Hebräer 10,35). Das stimmt mit dem  Gesamtzeugnis des Neuen Testaments überein. Das ganze Neue Testament  wendet sich ja an Christen. Der Gedanke der Belohnung ist überall zu  finden. Aber wir können diese Belohnung verlieren. Und das ist so ernst  zu nehmen, dass der Hebräerbrief immer wieder warnt und ermutigt, den  Glauben im Leben umzusetzen, auf Gott zu vertrauen, an der Bruderliebe  festzuhalten usw. (Für praktisches Umgehen mit unserem Glauben im  Hebräerbrief siehe vor allem Hebräer 13, aber auch sonst ist das ganze  Neue Testament voll von Vorschlägen, wie sich unser Glaube auswirken  soll. Gott hilft uns dabei.). Die Furcht vor Gott soll also nicht so  aussehen, dass wir uns ängstlich verkriechen, sondern so, dass wir das  Beste aus unserer Errettung machen, um die herrliche Belohnung, die  Gott  uns zugedacht hat, nicht zu verlieren.  
 
Hier  und überhaupt im Hebräerbrief geht es darum, wie wir mit unserer  Errettung umgehen. Wenn wir am Glauben festhalten und Gott vertrauen,  gibt es eine große Belohnung (Hebräer 10,35). Das stimmt mit dem  Gesamtzeugnis des Neuen Testaments überein. Das ganze Neue Testament  wendet sich ja an Christen. Der Gedanke der Belohnung ist überall zu  finden. Aber wir können diese Belohnung verlieren. Und das ist so ernst  zu nehmen, dass der Hebräerbrief immer wieder warnt und ermutigt, den  Glauben im Leben umzusetzen, auf Gott zu vertrauen, an der Bruderliebe  festzuhalten usw. (Für praktisches Umgehen mit unserem Glauben im  Hebräerbrief siehe vor allem Hebräer 13, aber auch sonst ist das ganze  Neue Testament voll von Vorschlägen, wie sich unser Glaube auswirken  soll. Gott hilft uns dabei.). Die Furcht vor Gott soll also nicht so  aussehen, dass wir uns ängstlich verkriechen, sondern so, dass wir das  Beste aus unserer Errettung machen, um die herrliche Belohnung, die  Gott  uns zugedacht hat, nicht zu verlieren.  
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Das  Wort "Genauso" steht eigentlich nicht im griechischen Text. Das  Wort  ist aber durch den Zusammenhang gerechtfertigt, weil der  vorangehende  Vers eindeutig von der Strafe spricht, die die ereilt, die  sich gegen  Gottes Gesetze erheben. Es geht tatsächlich darum, dass wir  der Strafe  entkommen, die denen droht, die die große Errettung  vernachlässigen  (sie nicht im Leben zur Auswirkung kommen lassen).
 
Das  Wort "Genauso" steht eigentlich nicht im griechischen Text. Das  Wort  ist aber durch den Zusammenhang gerechtfertigt, weil der  vorangehende  Vers eindeutig von der Strafe spricht, die die ereilt, die  sich gegen  Gottes Gesetze erheben. Es geht tatsächlich darum, dass wir  der Strafe  entkommen, die denen droht, die die große Errettung  vernachlässigen  (sie nicht im Leben zur Auswirkung kommen lassen).
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Unterschrift: Dr. Rainer Güting [[Benutzer:Martin|martin.d]] 12:36, 25. Aug. 2011 (CEST)
 
Unterschrift: Dr. Rainer Güting [[Benutzer:Martin|martin.d]] 12:36, 25. Aug. 2011 (CEST)

Version vom 28. August 2011, 22:55 Uhr

Korrekturvorschlag zu Vers 3:

Genauso kann auch heute keiner von uns Gottes Strafe entrinnen, wenn wir mit einer so gewaltigen Errettung, wie er sie uns durch Jesus geschenkt hat, geringschätzig umgehen.

Begründung: Die bisherige Übersetzung der Volxbibel ist falsch und irreführend.

Das im Griechischen verwendete Wort ist ameläsantes. Es hat die Bedeutungen: sich nicht kümmern, vernachlässigen, unbeachtet lassen, aber nicht die Bedeutung ablehnen, zurückweisen, etwas ausschlagen.

Ebenso wie sich der Philipperbrief an Christen wendet, ist auch der Hebräerbrief an Christen geschrieben. Siehe Hebräer 3,1.

Das Anliegen des Verfassers ist also nicht, dass die Empfänger des Briefes die Errettung ausschlagen, sondern dass sie sie vernachlässigen, sich nicht weiter darum kümmern, sie "geringschätzig behandeln".


Der Verfasser wendet sich also nicht an Leute, die Christus noch nicht kennen, sondern nur an Christen und er bezieht sich selbst in diese Warnung ein. (Zürcher Übersetzung: Wie werden

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[dann] WIR entrinnen, wenn WIR ein so großes Heil missachten?). Nirgends im Hebräerbrief wird angedeutet, dass die Empfänger vielleicht keine Christen sein könnten. Es gibt zwar sehr ernste Warnungen, den Glauben aufzugeben oder im Glauben nachzulassen, aber der Verfasser bezieht sich immer in diese Warnungen ein. Es sind nämlich Warnungen an Christen, an Menschen, die das Heil schon ergriffen haben. Aber ihre Gefahr ist, dass sie in der Verfolgung aufgeben und ihren Glauben verleugnen oder Kompromisse machen. (geringschätzig behandeln),

Hier und überhaupt im Hebräerbrief geht es darum, wie wir mit unserer Errettung umgehen. Wenn wir am Glauben festhalten und Gott vertrauen, gibt es eine große Belohnung (Hebräer 10,35). Das stimmt mit dem Gesamtzeugnis des Neuen Testaments überein. Das ganze Neue Testament wendet sich ja an Christen. Der Gedanke der Belohnung ist überall zu finden. Aber wir können diese Belohnung verlieren. Und das ist so ernst zu nehmen, dass der Hebräerbrief immer wieder warnt und ermutigt, den Glauben im Leben umzusetzen, auf Gott zu vertrauen, an der Bruderliebe festzuhalten usw. (Für praktisches Umgehen mit unserem Glauben im Hebräerbrief siehe vor allem Hebräer 13, aber auch sonst ist das ganze Neue Testament voll von Vorschlägen, wie sich unser Glaube auswirken soll. Gott hilft uns dabei.). Die Furcht vor Gott soll also nicht so aussehen, dass wir uns ängstlich verkriechen, sondern so, dass wir das Beste aus unserer Errettung machen, um die herrliche Belohnung, die Gott uns zugedacht hat, nicht zu verlieren.



Das Wort "Genauso" steht eigentlich nicht im griechischen Text. Das Wort ist aber durch den Zusammenhang gerechtfertigt, weil der vorangehende Vers eindeutig von der Strafe spricht, die die ereilt, die sich gegen Gottes Gesetze erheben. Es geht tatsächlich darum, dass wir der Strafe entkommen, die denen droht, die die große Errettung vernachlässigen (sie nicht im Leben zur Auswirkung kommen lassen).

Unterschrift: Dr. Rainer Güting martin.d 12:36, 25. Aug. 2011 (CEST)