Amos 8

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1 Gott zeigte mir einen Film, und ich sah eine volle Regentonne.

2 Und er sagte: "Was siehst du, Amos?" Ich antwortete: "Eine volle Regentonne." Da sagte Gott zu mir: "Meine Geduld mit dem Volk ist abgelaufen, noch ein Tropfen, und mir platzt der Kragen.

3 Und dann wird das Singen in der Kirche zum Heulen werden. Überall werden die Leute heimlich Leichen hinwerfen."

4 Hört zu, ihr reichen Top-Manager, die ihr Hungerlöhne zahlt!

5 Sagt: "Wann ist der Sonntag endlich vorbei, damit unsere Arbeiter wieder arbeiten, und wann sind die Feiertage um, damit unsere Geschäfte wieder brummen, und wir wieder behumsen und betrügen können,

6 damit wir die die Leute für 'nen Minilohn ausbeuten können, und ihnen Kredite andrehen, die sie nicht zurückzahlen können."

7 Gott hat sich geschworen, daß er das nie vergessen wird.

8 Wegen solcher Ungerechtigkeit müßte sich eigentlich die Erde selbst schütteln, und ein Trauertag ausgerufen werden.

9 "Dann", sagt Gott, "soll mittags die Sonne untergehn und das Land tagsüber dunkel werden.

10 Ich will die Feier- zu Trauertagen machen, und die Partystimmung in absolut miese Laune verwandeln. Ich werd euch Trauern lassen, daß alle in schwarzen Klamotten rumrennen wie auf 'ner Beerdigung, samt Trauerreden und allem drum und dran, ihr sollt traurig sein als wär euch ein Kind gestorben!"

11 "Schaut mal, eines Tages", sagt Gott der CHEF, "werd ich eine große Hungersnot kommen lassen, und zwar nicht Hunger nach Essen, sondern danach, die Meinung vom CHEF zu hören,

12 so daß die Leute um die ganze Welt reisen werden, von Nord nach Süd, von Ost nach West, um seine Meinung rauszukriegen, aber sie werden sie nicht rausfinden.

13 Zu der Zeit werden all die jungen schicken Leute merken, daß das total hohl ist,

14 die, die jetzt den falschen Göttern nachlaufen oder den Satan anbeten, und sie werden damit so auf die Fresse fallen, daß sie sich nicht mehr aufrappeln können.