1.Mose 8

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Gott denkt an Noah

1 150 Tage vergingen, dann dachte Gott an Noah und sein Boot. Gott sorgte für einen Wind, dieser saugte das Wasser ab. Wie das bei einem Wasserstand von 8856 m gehen soll wissen wir nicht, aber es ist ja alles nur symbolisch, gell?

2 Gott sorgte dafür, das kein neues Wasser mehr aus der Erde kam. Nun konnte das Wasser in der Erde versickern. Vor allem aber stellte Gott den Regen ab.

3 Das Wasser sank nun.

4 Am 14. Juli strandete die Arche auf der Spitze eines Berges im Araratgebirge.

5 Das Wasser sank und sank weiter. Am 1. Oktober konnte man zum ersten Mal wieder Berge sehen.

6 Noah wartete noch einmal 40 Tage, dann öffnete er die Dachluke seines Schiffes.

7 Dann ließ er einen Raben hinausfliegen, dieser flatterte von hier nach da und von da nach hier, bis die Erde trocken war.

8 Außer dem Raben ließ Noah noch eine Taube ins Freie. Die Taube sollte schauen ob das Wasser schon weg war.

9 Aber es war noch keine Stelle trocken genug, damit die Taube sich dort hinsetzen konnte. Die Taube flog zur Arche zurück und Noah ließ sie wieder aufs Boot.

10 Eine Woche später ließ Noah die Taube ein weiteres Mal fliegen.

11 Am Abend des Tages war die Taube wieder da und sie hatte einen jungen Zweig von einem Baum mitgebracht. Noah wusste dadurch, das das Wasser langsam abfloss.

12 Wieder eine Woche später ließ Noah die Taube noch einmal fliegen, aber diesmal kam sie nicht zurück.

Noachs Geschenk und Gottes Versprechen

13 Am ersten Tag des Jahres in dem Noah seinen 601. Geburtstag feiern wollte, war das Wasser weg. Noah öffnete das Dach und blickte einmal in die Runde, er sah kein Wasser mehr auf der Erde.

14 Und schließlich am 27. Februar war die Erde komplett trocken.

15 Gott sprach dann zu Noah:

16 "Los Noah, komm mit deiner Familie aus dem Schiff,

17 lass auch die Tiere hinaus. Sie sollen wieder auf der Erde leben und sich vermehren"

18 Also ging Noah mit seiner Familie raus. Die Tiere folgten ihnen.

19 Alle Tiere der verschiedenen Arten.

20 Noah baute eine große Brandstelle für Gott. Dann nahm er von allen sauberen Tieren einige und schenkte sie Gott, indem er sie dort verbrannte.

21 Als Noah die Tiere verbrannte roch es wunderbar. Gott dachte sich: "Ich will die Erde nicht noch einmal bestrafen, nur weil die Menschen so unfair sind. Sie sind halt von Kind an unfair. Ich will nie wieder alles Leben ausrotten, so wie ich es jetzt gemacht habe.

22 Von nun an und solange es die Erde gibt verspreche ich euch: Ihr könnt sähen und dann ernten. Nach jedem Winter werde ich euch einen Sommer schicken. Und auf jede Nacht folgt der Tag."