1.Mose 47: Unterschied zwischen den Versionen

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(Jakobs letzter Wille)
K (dass = das)
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22 Nur die Kirchentypen mussten ihre Felder nicht verkaufen, weil sie von dem Geld leben konnten, das sie vom Pharao bekamen.  
 
22 Nur die Kirchentypen mussten ihre Felder nicht verkaufen, weil sie von dem Geld leben konnten, das sie vom Pharao bekamen.  
  
23 Josef sagte zu den Ägyptern: "Ich habe euch heute eure Felder abgekauft und euch zu Sklaven vom Pharao gemacht, ich gebe euch nun Saatgut, dass sät ihr aus.  
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23 Josef sagte zu den Ägyptern: "Ich habe euch heute eure Felder abgekauft und euch zu Sklaven vom Pharao gemacht, ich gebe euch nun Saatgut, das sät ihr aus.  
  
 
24 20 Prozent von dem was ihr erntet gehört dem Pharao, das was übrig bleibt gehört euch, ihr könnt es essen, aber ihr müsst davon auch Saatgut für das nächste Jahr machen."  
 
24 20 Prozent von dem was ihr erntet gehört dem Pharao, das was übrig bleibt gehört euch, ihr könnt es essen, aber ihr müsst davon auch Saatgut für das nächste Jahr machen."  

Version vom 6. August 2007, 16:11 Uhr


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1 Josef ging zum Pharao und erzählte ihm ihm: "Mein Papa und meine Brüder sind aus dem Land Kanaan hierher umgezogen. Ihre Tiere und ihr ganzes Hab und Gut haben sie mitgebracht. Sie sind im Bundesland Goschen."

2 Josef hatte fünf von seinen Brüdern mitgebracht und zeigte sie dem Pharao.

3 "Was macht ihr beruflich so?", fragte der Pharao, und sie antworteten: "Wir sind Schafhirten, großer Pharao, genauso wie unsere Vorfahren."

4 Dann sagten sie: "Wir würden gern eine Zeit lang als Gäste in Ägypten bleiben. In Kanaan hat es lange nicht geregnet und es gibt für unsere Tiere nix mehr zu essen. Bitte erlaube uns doch, dass wir im Bundesland Goschen bleiben dürfen."

5 Der Pharao sagte zu Josef: "Dein Papa und deine Brüder sind also zu dir gekommen!

6 Ihr könnt euch in ganz Ägypten frei bewegen. Ihr könnt in den besten Gegenden wohnen, sie können in Goschen bleiben. Und wenn unter ihnen einige fleißige Typen sind, dann können sie als Hirten für mich arbeiten."

Jakob steht vor dem Pharao

7 Josef brachte auch seinen Papa Jakob zum Pharao. Jakob begrüßte den Herrscher, indem er ihm Glück wünschte.

8 Der Pharao fragte ihn wie alt er sei

9 und Jakob sagte ihm: "130 Jahre lebe ich jetzt als Ausländer auf dieser Erde. Ich habe viel kürzer und schlechter als meine Vorfahren gelebt, obwohl sie genau so wie ich als Ausländer lebten."

10 Jakob verabschiedete sich vom Pharao, indem er ihm wieder Glück wünschte.

11 Josef machte das, was der Pharao ihm erlaubt hatte, sie wohnten in der Gegend Ramses, im besten Teil des Landes, dort hatten sie ein paar Felder für sich.

12 Josef sorgte auch dafür, dass seine Familie immer ordentlich zu essen bekam.

Die Ägypter verkaufen sich an den Pharao

13 Die Hungersnot war sehr heftig, weil im ganzen Land kein Korn mehr wuchs. Nicht nur in Kanaan, sondern auch in Ägypten waren die Menschen dünn und schwach vom Hunger.

14 Sie konnten zwar bei Josef zu Essen bekommen, aber sie mussten dafür bezahlen, und dann war es irgendwann so, dass Josef alles Geld aus Kanaan und Ägypten hatte. Josef brachte es in den Palast des Pharaos.

15 Als sie ihr ganzes Geld ausgegeben hatten, kamen die Ägypter alle zusammen zu Josef und sagten zu ihm: "Gib uns zu Essen! Oder sollen wir hier vor deinen Augen verhungern? Wir sind pleite und können nicht bezahlen."

16 "Bringt mir statt Geld eure Tiere", antwortete ihnen Josef, "dann will ich euch dafür Essen geben."

17 Sie brachten ihm all ihre Tiere: Pferde, Esel, Rinder, Schafe und Ziegen, und Josef gab ihnen dafür das ganze Jahr Essen.

18 Im Jahr danach kamen sie wieder zu Josef und sagten zu ihm: "Jakob uns geht es richtig dreckig. Wir haben kein Geld mehr, und dir gehören alle unsere Tiere, wir haben nur noch uns selbst und unsere Felder.

19 Sollen wir hier vor deinen Augen sterben und sollen unsere Felder vergammeln? Kauf uns doch unsere Felder für den Pharao ab! Das Land soll ihm gehören und wir wollen seine Sklaven sein. Gib uns dafür zu Essen, damit wir überleben, und Saatgut, damit wir wieder zu Essen pflanzen können!"

20 Weil die Hungersnot so groß war, musste jeder Ägypter sein Grundstück verkaufen. Josef kaufte alles auf und das ganze Land gehörte dann dem Pharao.

21 Und alle Ägypter waren die Sklaven des Pharaos.

22 Nur die Kirchentypen mussten ihre Felder nicht verkaufen, weil sie von dem Geld leben konnten, das sie vom Pharao bekamen.

23 Josef sagte zu den Ägyptern: "Ich habe euch heute eure Felder abgekauft und euch zu Sklaven vom Pharao gemacht, ich gebe euch nun Saatgut, das sät ihr aus.

24 20 Prozent von dem was ihr erntet gehört dem Pharao, das was übrig bleibt gehört euch, ihr könnt es essen, aber ihr müsst davon auch Saatgut für das nächste Jahr machen."

25 Sie sagten: "Danke, du rettest uns allen das Leben! Wenn das so okay für dich ist, dann wollen wir gerne die Sklaven vom Pharao sein."

26 Josef machte ein Gesetz, das 20 Prozent der Ernte dem Pharao gehören. Dieses Gesetz gilt dort bis heute. Dem Pharao gehörte ab dem Tag alles in Ägypten, außer dem Besitz der Kirchentypen.

Jakobs letzter Wille

27 Nun waren also alle Israeliten nach Ägypten gekommen und lebten in der Provinz Goschen. Sie waren fruchtbar, bekamen viele Kinder.

28 Jakob lebte noch siebzehn Jahre in Ägypten und starb im Alter von 147 Jahren.

29 Als er den Tod kommen sah, ließ er seinen Sohn Josef rufen und sagte zu ihm: "Wenn du mich magst, dann leg deine Hand zum Versprechen zwischen meine Beine. Versprich mir, dass du mich nicht in Ägypten beerdigst!

30 Beerdige mich bei meinen Vorfahren, bring mich von hier weg und begrabe mich dort, wo sie begraben sind." Josef versprach ihm: "Ja okay, ich werde deinen Wunsch erfüllen."

31 "Versprich es mir!", sagte Jakob, und Josef versprach es ihm. Darauf verneigte sich Jakob anbetend auf seinem Bett.