1.Mose 37

Aus Volxbibel Wiki
Version vom 3. Dezember 2006, 16:03 Uhr von Almi09 (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wie Josef träumte – und seine Brüder neidisch wurden

1 Jakob wohnte in Kanaan, also in dem Land, in dem sich sein Vater als Ausländer niedergelassen hatte.

2 Dies ist die Familiengeschichte Jakobs: Josef war als 17jähriger Schafhirte und hütete zusammen mit seinen Halbbrüdern die Schafe – den Söhnen Bilhas und Silpas, die neben seiner Mutter noch weitere Frauen seines Vaters waren. Seine Geschwister verpetzte er bei seinem Vater, wenn er etwas von ihnen mitbekam.

3 Israel (der neue Name Jakobs) liebte Josef mehr als seine anderen Söhne, weil er ihn noch in hohem Alter bekommen hatte. Deshalb ließ er ihm ein teures und hippiges Gewand anfertigen.

4 Als seine Halbbrüder merkten, dass ihr Vater ihn mehr liebte als alle anderen, begannen sie, ihn zu hassen. Sie schnitten ihn und grüßten ihn nicht mehr,

5 Der Hass wurde noch größer, als ihnen Josef seinen folgenden Traum erzählte.

6 Er sprach zu ihnen: Hört mal zu, ich erzähle euch meinen Traum:

7 Wir waren gerade alle zusammen auf dem Feld und banden Getreidehalme zu Büscheln zusammen. Plötzlich standen eure Getreidebüschel auf und verbeugten sich vor meinem Getreidebüschel.

8 Da bäfften ihn seine Brüder an: Heißt das, dass du unser Chef sein willst und uns befehlen willst ? Und sie hassten ihn noch mehr wegen dem, was er träumte und was er ihnen erzählte.

9 Und er bekam noch einen Traum, den er seinen Halbbrüdern auch erzählte: Hört zu, ich hatte noch einen Traum, in dem verbeugten sich vor mir die Sonne, der Mond und 11 Sterne.

10 Diesen Traum erzählte er seinem Vater und seinen Brüdern. Sein Vater schimpfte mit ihm: Was ist denn das für ein komischer Traum, den du da hattest ? Sollen etwa deine ganze Familie, ich, deine Mutter und deine Brüder uns vor dir verbeugen ?

11 Und seine Brüder waren eifersüchtig, sein Vater jedoch merkte sich jedes Wort.