1.Mose 2

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Version vom 12. Dezember 2007, 16:27 Uhr von Infimus (Diskussion | Beiträge) (Der Mensch im Paradies)

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1 So machte Gott den Himmel und die Erde.

2 Gottes Schöpfung war vollendet. Am siebten Tag legte er eine Pause ein.

3 Gott erklärte den siebten Tag zu einem besonderen Tag: An diesem Tag sollte man eine Pause machen, weil auch Gott eine Pause eingelegt hat, nachdem er Himmel und Erde geschaffen hatte.

4 So endet die Geschichte, in der Gott den Himmel und die Erde gemacht hat.

Der Mensch im Paradies

5 Zu dieser Zeit, in der es noch nicht geregnet hatte, wuchs in der Wildnis keine Pflanze und kein Baum. Und es gab noch keinen Menschen, der den Boden pflegen konnte.

6 Aber der Boden war wegen des Nebels feucht.

7 Da nahm Gott Ton vom Boden und töpferte aus diesem einen Menschen, er blies dem Menschen in die Nase und der Mensch wurde lebendig.

8 Gott legte im Osten einen wunderschönen Garten an und nannte ihn "Garten Eden"; dorthin brachte er den Menschen.

9 Im Garten Eden wuchsen die größten und schönsten Bäume. Diese hatten die leckersten Früchte an ihren Ästen. In der Mitte des Gartens standen zwei besondere Bäume. Sie waren größer und schöner als die anderen Bäume. Der erste Baum, der Baum des Lebens, hatte Früchte, die unsterblich machten. Die Früchte des anderen Baumes sorgten dafür, dass sich das Bewusstsein veränderte und man sofort wusste, was richtig und was falsch ist.

10 Im Garten begann ein großer Fluss, der allen Pfanzen im Garten Wasser gab. Der Fluss teilte sich in vier andere Flüsse auf.

11 Der erste dieser Flüsse heißt Pischon. Der fließt um das ganze Land Hawila, und dort findet man Gold,

12 und das Gold dieses Landes ist kostbar. Neben dem Gold kann man hier auch Edelsteine finden.

13 Der zweite Fluss heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch.

14 Der dritte Fluss heißt Tigris. Der fließt im Osten. Der vierte Fluss ist der Euphrat.

15 Gott nahm den Menschen und setzte ihn im Garten ab. Der Mensch sollte auf den Garten aufpassen und ihn pflegen.

16 Gott sagte aber zu ihm: "Jetzt mal Klartext: Iss von mir aus von allen Bäumen im Garten. Kein Problem

17 Nur von dem Baum, dem seine Früchte das Bewusstsein verändern, wirst du die Finger lassen, weil an dem Tag, an dem du von ihm isst, dein Tod fix ist, alles klar?"

Die Frau wird gebaut

18 Gott sagte sich: Es tut dem Menschen so mal gar nicht gut, alleine rumzuhängen. Ich will für den Menschen das passende Gegenstück machen (als Hilfe), das dann mit ihm zusammen sein kann.

19 Gott hatte ja aus dem Erdboden die Landtiere und Vögel gemacht und brachte sie nun zum Menschen, der ihnen Namen verpassen sollte.

20 Also benannte der Mensch alle diese Lebewesen – aber es fand sich kein passendes Gegenüber, mit dem das Zusammensein richtig gut klappen konnte.

21 Daraufhin versetzte Gott den Menschen in ein Koma, entnahm eine seiner Rippen und füllte die Lücke mit Fleisch auf.

22 Aus der Rippe baute Gott eine Frau und brachte sie danach zum Menschen.

23 Der Mensch sagte: Sie ist ja genau dasselbe Material wie ich, quasi ein Teil von mir! Deshalb wird man sie Mensch(in) nennen, weil sie vom Menschen stammt.

24 Aus diesem Grund wird ein Mann seine Eltern verlassen und sich so eng mit seiner Frau verbinden, dass sie dann wie ein einziger „Organismus“ sein werden.

25 Sie waren beide nackt, also der Mensch und seine Frau, aber sie schämten sich nicht.