1.Mose 18: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Volxbibel Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Gott erzählt Abraham und Sara von ihrem Sohn)
(Abrahams und Gotts Gespräch um Sodom)
Zeile 60: Zeile 60:
 
25 Ich meine, da du ja quasi der höchste Richter bist, darfst du nicht gegen das Gesetz verstoßen und die Unschuldigen umbringen."
 
25 Ich meine, da du ja quasi der höchste Richter bist, darfst du nicht gegen das Gesetz verstoßen und die Unschuldigen umbringen."
  
26 "Okay", antwortete Gott, "wenn in Sodom 50 unekelige Menschen sind, dann lasse ich alle am Leben."
+
26 "Okay", antwortete Gott, "wenn in Sodom 50 unekelige Menschen sind, dann lass ich alle am Leben."
  
 
27 Abraham sprach noch einmal: "Ich habe gewagt dich zu überreden, obwohl du mich gemacht hast.
 
27 Abraham sprach noch einmal: "Ich habe gewagt dich zu überreden, obwohl du mich gemacht hast.

Version vom 6. Juli 2007, 20:21 Uhr


aktuelle Druckversion | aktuelle Arbeitsversion | zukünftige Druckversion

Gott erzählt Abraham und Sara von ihrem Sohn

1 Abraham hatte seine Zelte zwischen großen Bäumen in Mamre aufgestellt. Es war gerade während der Mittagspause, da sah Abraham Gott.

2 Als Abraham nach vorn schaute sah er drei Männer - nur ein paar Schritte von ihm entfernt - stehen, sofort sprang Abraham auf die Füße, um sich dann vor ihnen hinzuknien.

3 Er sagte: "Gott, wenn du nett zu mir bist bleib hier, dann kann ich dein Diener sein.

4 Wartet hier; gleich bringe ich euch Wasser, ihr könnt euch waschen und macht es euch erst mal richtig bequem.

5 Ich will in der Zwischenzeit eine Kleinigkeit zu knabbern kaufen, damit ihr euch stärken könnt und dann weiterziehen könnt. Oder warum seit ihr sonst hier vorbeigekommen?" "Es ist schon okay", antworteten ihm die Männer, "mach nur was du vorhast."

6 Abraham lief sofort zu Sara und rief ihr zu: "Sara nimm das beste Brot und das beste Hackfleisch und mach uns die besten Hamburger die du je gemacht hast."

7 Dann ging Abraham in den Stall, suchte sich das schönste Kalb raus. Er sagte einem seiner Knechte dass er es schlachten solle.

8 Danach ging Abraham süße und saure Milch besorgen. Er brachte alle Essenssachen zu seinen Gästen und spielte den Kellner.

9 Sie aßen fein alles auf. Als sie fertig waren fragten die Männer Abraham: "Wo ist deine Frau?" - "Sie ist im Zelt", antwortete er.

10 Da sagte Gott ihm: "In ziemlich genau einem Jahr werde ich wieder kommen. Und dann, und dann wird deine Frau einen Sohn haben.

11 Sara war schon über die Wechseljahre hinaus und auch Abraham war nicht der Jüngste.

12 Da lachte sich Sara ins Fäustchen, sie dachte nur für sich: "So alt und rontig wie ich schon bin, soll ich noch ein Kind kriegen können? Und Abraham ist doch auch schon viel zu alt."

13 Gott sagte zu Abraham: "Warum lacht deine Frau sich ins Fäustchen? Warum vertraut sie mir nicht? Warum glaubt sie nicht, dass sie ein Kind bekommen wird?

14 Für mich ist nichts unmöglich. In einem Jahr hat deine Frau ein Kind."

15 "Ich habe doch gar nicht gelacht", log Sara. Gott antwortete nur cool: "Doch hast du!" Da bekam Sara Angst.

Abrahams und Gotts Gespräch um Sodom

16 Abraham begleitete die Männer ein Stück auf ihrem Weg. Bald kamen sie an eine Stelle, von der aus man die Stadt Sodom sehen konnte,

17 da dachte Gott sich: "Soll ich Abraham nun sagen was ich mit Sodom vor habe oder soll ich es lassen?

18 Immerhin habe ich ihm doch versprochen das seine Kinder ein mächtiges Volk werden. Und wenn sie sich gut verhalten, dann wird es den Menschen gut gehen, wenn nicht dann nicht.

19 Ich habe mir ihn ausgesucht, damit seine Kinder den anderen Menschen mein Gesetz beibringen. So das ich mein versprechen einhalten kann.

20 Ich denke ich sollte Abraham in meinen Plan einweihen." Also sagte er ihm: "Hey Abraham, die Menschen von Sodom und Gomorra verhalten sich echt scheiße.

21 Deshalb gehe ich nun hin, um mit eigenen Augen zu sehen ob sie wirklich so ekelig sind."

22 Zwei der Männer gingen in Richtung der Stadt und Gott blieb bei Abraham,

23 dieser ging auf Gott zu und sagte ihm: "Warum machst du keinen Unterschied zwischen Schuldigen und Unschuldigen?

24 Vielleicht sind in Sodom 50 Leute die keine Ekeligen Sachen gemacht haben. Willst du es dir nicht anders überlegen und nicht lieber alle Menschen am Leben lassen, als das du die 50 bestrafst?

25 Ich meine, da du ja quasi der höchste Richter bist, darfst du nicht gegen das Gesetz verstoßen und die Unschuldigen umbringen."

26 "Okay", antwortete Gott, "wenn in Sodom 50 unekelige Menschen sind, dann lass ich alle am Leben."

27 Abraham sprach noch einmal: "Ich habe gewagt dich zu überreden, obwohl du mich gemacht hast.

28 Vielleicht sind es nur 45 die unekelig sind, willst du dann die Anderen bestrafen obwohl nur fünf fehlen?" Und Gott antwortete ihm: "Wenn es 45 Menschen sind, dann lasse ich alle am Leben."

29 Abraham war mit dem Handel immer noch nicht zufrieden: "Und wenn es nur 40 sind?" sprach er. "Dann lasse ich die anderen wegen 40 unekeligen Menschen am Leben."

30 "Bitte Gott, sei nicht sauer auf mich, aber vielleicht sind es nur 30.", sprach Abraham noch einmal. "Ja dann verschone ich sie wegen den 30 Menschen."

31 Noch einmal begann Abraham zu sprechen: "Gott ich habe dich nun schon so oft runter gehandelt, aber was ist wenn es nur zwanzig unekelige Menschen sind?" "Ja dann verschone ich alle Menschen wegen den zwanzig unekeligen Menschen", antwortete Gott.

32 "Nur noch ein einziges Mal, lass mich dich runter handeln", sagte Abraham, "vielleicht sind es nur zehn unekelige Menschen." Gott antworte nur: "Dann lasse ich alle wegen den zehn am Leben."

33 Dann brach Gott das Gespräch ab, und Abraham ging wieder nach Hause.