Diskussion:1.Korinther 14

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Geistesgabe Sprachengebet / Gabe der Auslegung !!!!

1. Das Wort für Sprachengebet (griechisch: Glossolali) wird deutlich in der Bibel unterschieden von irdischen Sprachen (Hebräisch, Griechisch, etc.). Ein Grundtextvergleich mit 1. kor 14,10 wo es von verschiedenen irdischen Sprachen handelt, macht das deutlich. Das Sprachengebet ist immer in Mehrzahl gehalten ArtEN von SprachEN. Darum um es erstens von den normalen Sprachen zu unterscheiden würde ich an vielen Stellen "übernaturliche Sprachen" nennen und das Wort in Mehrzahl schreiben oder verschiedene hinzufügen.

WICHTIG:

2. Die Gabe der Auslegung der Sprachen darf nicht fälschlich mit ÜBERSETZEN wiedergegeben werden. Übersetzen ist eine relativ wörtliche Wiedergabe des Gesagten. Jedes Wort wird verstanden. Bibelübersetzer übersetzen. Auslegung hingegen erfasst die Bedeutung und gibt sie verständlich wieder. Z.B. Legen Prediger die Bibel aus. Sie geben das was sie darunter verstehen weiter. Genauso verhält es sich mit Gaben der Sprachen und ihrer Auslegung.


Tun, was man gesagt bekommt = Unterordnung ?

Vers 34 Frauen sollten im Gottesdienst nicht rumpalavern oder bei der Predigt dazwischenrufen. Sie sollten das tun, was man ihnen sagt, so steht es auch in unserem Gesetz.

Statt "sie sollten tun, was man ihnen sagt", würde ich eine anderere Formulierung vorschlagen, da hier tatsächlich nur steht, dass sie "in Unterordnung sein sollen" und das lässt doch auch andere Interpretationen zu.

Wo im Gesetz (AT) steht denn, dass Frauen das tun sollten, was man ihnen sagt? Das Problem in diesem Vers ist auch, dass einfach nicht gesagt wird, wem oder was die Frauen sich unterordnen sollen. Denkbar wäre also, dass sie sich 1. der Gemeindeleitung unterordnen sollten 2. Gott 3. sich selbst (also sich in Kontrolle haben, was bei heidnischen Gottesdiensten eher genau andersherum war).

In der Septuaginta (griechische Übersetzung des AT) gibt es drei Stellen in denen vor Gott "still" sein mit "sich unterordnen" übersetzt wird, im Sinne von ungeteilter Aufmerksamkeit und Empfänglichkeit Gott gegenüber. Gott untergeordnet zu sein und sich komplett auf ihn einzustellen ist für mich nicht dasselbe wie "alles zu tun, was man ihnen sagt". Tatsächlich würde man diese Art von Unterordnung also auch im "Gesetz" finden.

Was meint ihr? Hier also mein Textvorschlag: Frauen sollten im Gottesdienst nicht rumpalavern. Sie sollten sich beim Mitmachen im Gottesdienst unter Kontrolle haben und willig sein, auf Gott zu hören - wie es auch der alte Vertrag sagt. Vielleicht habt ihr ja einen besseren. --Warriorsaint 16:23, 6. Jul 2006 (CEST)


"willig sein" gefällt mir nicht so gut. Redet heute jemand so? "Bereit sein" ist da besser. Ausserdem bitte ich zu bedenken, dass ja irgendwie noch ein neuer Import geplant ist, oder? Kann also sein, dass die Änderungen dann wieder futsch sind. Also alles kopieren und merken, was man hier macht, sonst ist es umsonst. Segen!--martin.d 15:53, 7. Jul 2006 (CEST)

Ja, bereit sein finde ich auch besser. Hier also:

Frauen sollten im Gottesdienst nicht rumpalavern. Sie sollten sich beim Mitmachen im Gottesdienst unter Kontrolle haben und bereit sein, auf Gott zu hören - wie es auch der alte Vertrag sagt.--Warriorsaint 23:00, 9. Jul 2006 (CEST)

Immer noch Vers 34: von wegen »Frauen«

Das mit den schweigenden Frauen ist ja immer wieder mißbraucht und/oder gegen Gottes Sache verwendet worden. Dabei ist historisch nachzuvollziehen, warum es da steht: durch die damalige Kultur hatten die Frauen kaum Ahnung von den Schriften und haben im Gottesdienst dauernd dazwischengefragt, weil sie es nicht verstehen konnten. Da haben die Gemeinden Paulus gefragt, wie man damit umgehen soll und der sagt: die sollen die Klappe halten und später erklärt man es ihnen.

Wenn wir das heute immer noch mit »Frauen« übersetzen, bringen wir den Leuten, die das nicht wissen, eine falsche Vorstellung rüber, denn die Mädels sind heute nicht mehr die Ahnungslosen. Ich würde also eher schreiben:

Wer die Predigt nicht versteht, soll trotzdem nicht dazwischenquatschen, sondern sich beim Mitmachen im Gottesdienst unter Kontrolle halten und bereit sein, auf Gott zu hören usw.

Ich stehe sicher nicht im Verdacht, ein Fan feministischer Theologie zu sein, aber das hier finde ich wichtig wegen der ganzen doofen Mißverständnisse um die Stelle. Philippos 00:12, 1. Nov 2007 (CET)

Wir nehmen jetzt eine Änderung vor, aber nicht so radikal wie die von Philippos. Ist leider nicht mehr die Zeit richtig zu diskutieren. bei der nächsten Fassung, 4.0, die Chance ist irgendwie verpasst worden. Sorry--martin.d 20:17, 2. Jul 2008 (CEST)

Vers 7

Diesen Ausflug in die Welt der Musik finde ich schön gemacht, jedoch kommt es mir hier in dieser Fassung des Verses zu sehr auf die Kunstfertigkeit des Spielers an und nicht auf die Eigenschaft der Instrumente. Bei Luther steht: "Verhält sich's doch auch so mit leblosen Dingen, die Töne hervorbringen, es sei eine Flöte oder eine Harfe: wenn sie nicht unterschiedliche Töne von sich geben, wie kann man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird?". Bei Hans Bruns steht: ""Es geht hier so wie mit den leblosen Musikinstrumenten, wie etwa der Flöte oder Laute. Sind z. B. die Töne nicht ganz deutlich, wie soll man unterscheiden, was auf der Flöte oder Laute gespielt wird?". Da ein Klavier eigentlich immer klare Töne von sich gibt (außer es ist total verstimmt), daher Vorschlag: "Ein guter Vergleich ... Musikinstrumente, z. B. Flöte und Gitarre. Wenn man dort keine klaren Töne spielt, haben die Zuhörer null Chance zu erkennen, was da gespielt wird."--Volxbibelleser (Diskussion) 22:14, 30. Jan. 2017 (CET)

Vers 8

"rallen" kenne ich nicht. Vermutlich ist "raffen" gemeint. Oder "schnallen"?--Volxbibelleser (Diskussion) 22:14, 30. Jan. 2017 (CET)

Vers 23

Entweder Einzahl "einer fremden Sprache" oder Mehrzahl "fremden Sprachen", aber nicht beides gleichzeitig. Vermutlich besser Mehrzahl, also "einer" entfernen. Wie wäre das?--Volxbibelleser (Diskussion) 22:19, 30. Jan. 2017 (CET)