Johannes

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Die Geschichte über Jesus, so wie Johannes sie aufgeschrieben hat.

Johannes hat seine Story so zwischen 85 und 90 aufgeschrieben. Der Autor ist einer von den Aposteltypen. So erzählen es auf jeden Fall die Theologen, die davon Ahnung haben. Die meisten modernen Forscher meinen, das Buch ist erst 100 Jahre nach dem Beginn, ab wann man die Zeit rechnet, entstanden. Man glaubt es wurden von Schülern des Apostels Johannes geschrieben. Andere wieder meinen, das Buch von Johannes ist das älteste Buch überhaupt, wo die gute Sache über Jesus drinsteht. Wie es wirklich war, das werden wir wohl erst im Himmel erfahren.

Jedenfalls unterscheidet sich das Buch von Johannes ziemlich von dem, was Matthäus, Markus und Lukas geschrieben hatten. Viele moderne Forscher meinen aber, dass Johannes die anderen Bücher über Jesus gekannt hat. Er will die Geschichte aber anders erzählen, nicht so sehr als eine Story, die dann in den Geschichtsbüchern steht. Er zeigt uns von Anfang an, wer Jesus Christus immer schon war, ist und bleibt: Der Sohn von Gott! Er ist selbst Gott und er ist auf diese Welt gekommen, um uns Menschen aus dem Dreck rauszuholen.

(Der Rest vom Text muss noch vervolxbibelt werden...)

In den ersten Evangelien versteckt er seine Identität. V.a. bei Markus verbietet er den Jüngern, weiterzusagen, wer er ist. Im Johannesevangelium sagt er es von Anfang an frei heraus: ICH BIN! Dieses ICH BIN ist die Bezeichnung, mit der sich Gott einst aus dem brennenden Dornbusch dem Mose offenbart hat: ICH BIN, DER ICH BIN. Die Zeitgenossen Jesu haben diese ungeheuerliche Anspielung verstanden. Kein Wunder, dass Johannes Wert drauf legt, dass sie Jesus wegen Gotteslästerung verurteilt haben. Wer ICH BIN in einer Weise sagt, wie nur Gott es sagen darf, macht sich Gott gleich.

Das Johannesevangelium ist also kein historisches Protokoll, obwohl es eine Reihe von sehr genauen historischen Details enthält, die manchmal sogar genauer sind als in den anderen Evangelien. Es geht vielmehr auf das Zeugnis eines Jüngers Jesu zurück, der hinter die Kulissen der Geschichte sieht und das Geheimnis Jesu lüftet. Außerdem zeigt er, wie es Menschen gegangen ist, die Jesus begegnet sind und erzählt kleine Glaubensgeschichten.

Manche werfen dem Johannesevangelium vor, es sei "antisemitisch", weil es oft negativ von "den Juden" spricht. Aber nachdem Johannes selbst und auch Jesus Juden waren, kann es sich ja um keine pauschale Verunglimpfung der Juden oder des Judentums handeln. Mit den "Juden" ist die damals herrschende religiöse Oberschicht gemeint - so wie man heute manchmal sagt, "die Deutschen" hätten den zweiten Weltkrieg angefangen und die Juden vergast, wenn man eigentlich die Nazis meint. Es gibt dafür auch einen ganz einfachen Grund: die frühen Christen damals haben sich von den jüdischen Gemeinden getrennt und da gab es jede Menge Stress. Außerdem gibt es auch eine ganz freundliche Aussage über Juden bei Johannes: Das Heil, die Rettung kommt von den Juden.

weblinks

"Evangelium nach Johannes" Gründliche Einleitung mit allen Aspekten in der Wikipedia.

Die Kapitel

Jesus kommt an: Joh 1 || Joh 2 || Joh 3

Die große Tournee: Joh 4 || Joh 5 || Joh 6 || Joh 7 || Joh 8 || Joh 9 || Joh 10 || Joh 11

Die Abschiedsparty: Joh 12 || Joh 13 || Joh 14 || Joh 15 || Joh 16 || Joh 17

Sie machen Jesus fertig: Joh 18 || Joh 19

Sein Comeback: Joh 20 || Joh 21