Diskussion:Johannes 1: Unterschied zwischen den Versionen

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== Verse 1-5 ==
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1 ''Als alles Anfing war das Wort da. Das Wort'' war mit Gott ganz eng verbunden, ja, es war sogar selbst Gott.
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2 Von Anfang an war es bei Gott.
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3 ''Alles, was es so gibt, wurde durch es gemacht.'' Nichts ist ohne es gemacht worden.
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4 Es ist das Leben in Person. Es ''ist wie ein Licht, das die Menschen aus der Dunkelheit herausreißt und ihnen die Richtung für ihr Leben gezeigt hat.''
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5 ''Dieses Licht macht alles Schwarze hell.'' Die Dunkelheit hatte keine Chance.
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--[[Benutzer:Sophia|Sophia]] 09:55, 8. Aug 2006 (CEST)
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== Kommentar zu den Versen 1-28 ==
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In diesem ersten Versen des Johannesevangeliums wird der Name Jesus nicht ein einziges mal genannt und das durchaus mit Absicht. Der Mensch Jesus kommt sozusagen erst Stück für Stück in den Blick. Man kann sich das so als eine Art Kamerafahrt vorstellen, wo erst einmal ein Blick von ganz weit oben geworfen wird (in unserem Fall von dem Anfang überhaupt - der Schöpfung), kommt dann näher, indem jemand (Johannes) etwas über ihn erzählt und dann erst richtet sich die Kamera auf die Person, um die es die ganze Zeit schon ging und bleibt bis zum Ende ganz auf ihn gerichtet. Der Name Jesus sollte also nach Möglichkeit erst in Vers 29 das erste mal genannt werden.
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Außerdem sollte die Überschrift für die Verse 1-18 geändert werden. Dieser Abschnitt ist so etwas wie ein Vorwort oder Einleitung für das ganze Evangelium. Hier wird schon einmal zusammengefasst, worum es im ganzen Evangelium geht - um das [[Wort Gottes]], Jesus. In Joh 20.30-31 wird dann mit einem Nachwort der Sack sozusagen zugeschnürt. Für den Aufbau des Evangeiums ist das durchaus wichtig.
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--[[Benutzer:Sophia|Sophia]] 10:35, 8. Aug 2006 (CEST)
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==Verse 1-18==
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===Version von [[Benutzer:Andreaseber|Andreasebert]]===
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1 Ganz am Anfang war die Weisheit da, das Wort und der Sinn, der die Welt zusammenhält. Die Weisheit war mit Gott innig verbunden, ja, sie war identisch mit Gott und hatte einen Namen: Jesus.
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2 Von Anfang an war sie bei Gott.
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3 Sie hat das ganze Universum hervorgebracht. Nichts ist ohne sie entstanden.
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4 Sie ist der Sinn des Lebens. Sie hat die Menschen aus der Finstenis gerissen und ihnen gezeigt, wo es lang geht.
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5 Das Licht, das sie ausstrahlt, strahlt heller als 1000 Sonnen. Die Dunkelheit hatte null Chancen gegen das Licht der Gottesweisheit.
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6 Gott schickte einen Mann bei uns Menschen vorbei, der hieß Johannes.
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7 Er sollte als Zeuge auftreten, er sollte klar machen, dass Jesus das Licht ist, damit alle bei ihm andocken.
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8 Johannes war letztlich nur ein kleines Licht, das auf das das richtig fette Licht hinweisen sollte.
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9 Jesus Christus ist dieses Megalicht, das für alles strahlt.
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10 Obwohl er das ganze Universum gemacht hat, hat die Welt nicht kapiert, wer er wirklich war.
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11 Der Hausbesitzer kam zu seinem Haus, aber die Mieter haben ihm die Tür vor der Nase zugeknallt.
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12 Aber die, die sich bei ihm eingelogged (bei ihm angedockt)haben, bekamen die Lizenz, zur Großfamilie Gottes zu gehören.
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13 Die gab es für sie gratis, ohne Tricks und doppelten Boden oder als Hauptgewinn, weil sie ein superfrommes Leben geführt hatten. Dieses Spezialangebot flatterte einfach so von Gott ins Haus.
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14 Die Weisheit wurde ein Mensch aus Fleisch und Blut. Der einzige Sohn von Gott ist als normaler Mensch von nebenan zu uns gekommen. Mit eigenen Augen haben wir ihn gesehen, den Gott zum Anfassen. Durch Jesus Christus konnten wir zum ersten Mal checken, wie krass Gott ist, wie geil auf uns - und dass man sich auf ihn hundertpro verlassen kann.
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15 Johannes machte folgende Ansage: „Das ist der Mann, von dem ich euch immer erzählt habe! Ich bin nur die Preview für den Hauptfilm; der nach mir da ist, hat mehr zu sagen als ich! Und obwohl er nach mir kommt, war er in Wirklichkeit schon lange vorher da!
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16 Er hat uns immer wieder fett beschenkt, und zwar mit dem Allergeilsten: mit seiner grenzenlosen Liebe.
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17 Die alten Gesetze kamen vom Mose. Dass Gott uns ohne Ende liebt und immer die Wahrheit sagt, kann man daran erkennen, dass Jesus Christus zu uns gekommen ist.
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18 Kein Mensch hat je gecheckt, wie Gott aussieht oder worauf er steht. Aber Jesus, sein einziger Sohn, hat sogar schon mal auf seinem Schoß gesessen Und er hat uns gezeigt, wie Gott wirklich drauf ist.
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== Vers 18 ==
 
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Änderungsvorschlag: ''Keiner'' hat je einen Blick auf Gott werfen können. ''Gottes einziger Sohn, der selbst Gott ist und ganz eng an dem Vater dran ist, der'' hat uns gezeigt, wie Gott wirklich drauf ist.
 
Änderungsvorschlag: ''Keiner'' hat je einen Blick auf Gott werfen können. ''Gottes einziger Sohn, der selbst Gott ist und ganz eng an dem Vater dran ist, der'' hat uns gezeigt, wie Gott wirklich drauf ist.
 
--[[Benutzer:Sophia|Sophia]] 10:10, 8. Aug 2006 (CEST)
 
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== Verse 1-5 ==
 
 
1 ''Als alles Anfing war das Wort da. Das Wort'' war mit Gott ganz eng verbunden, ja, es war sogar selbst Gott.
 
 
2 Von Anfang an war es bei Gott.
 
 
3 ''Alles, was es so gibt, wurde durch es gemacht.'' Nichts ist ohne es gemacht worden.
 
 
4 Es ist das Leben in Person. Es ''ist wie ein Licht, das die Menschen aus der Dunkelheit herausreißt und ihnen die Richtung für ihr Leben gezeigt hat.''
 
 
5 ''Dieses Licht macht alles Schwarze hell.'' Die Dunkelheit hatte keine Chance.
 
 
--[[Benutzer:Sophia|Sophia]] 09:55, 8. Aug 2006 (CEST)
 
 
== Kommentar zu den Versen 1-28 ==
 
 
In diesem ersten Versen des Johannesevangeliums wird der Name Jesus nicht ein einziges mal genannt und das durchaus mit Absicht. Der Mensch Jesus kommt sozusagen erst Stück für Stück in den Blick. Man kann sich das so als eine Art Kamerafahrt vorstellen, wo erst einmal ein Blick von ganz weit oben geworfen wird (in unserem Fall von dem Anfang überhaupt - der Schöpfung), kommt dann näher, indem jemand (Johannes) etwas über ihn erzählt und dann erst richtet sich die Kamera auf die Person, um die es die ganze Zeit schon ging und bleibt bis zum Ende ganz auf ihn gerichtet. Der Name Jesus sollte also nach Möglichkeit erst in Vers 29 das erste mal genannt werden.
 
 
Außerdem sollte die Überschrift für die Verse 1-18 geändert werden. Dieser Abschnitt ist so etwas wie ein Vorwort oder Einleitung für das ganze Evangelium. Hier wird schon einmal zusammengefasst, worum es im ganzen Evangelium geht - um das [[Wort Gottes]], Jesus. In Joh 20.30-31 wird dann mit einem Nachwort der Sack sozusagen zugeschnürt. Für den Aufbau des Evangeiums ist das durchaus wichtig.
 
--[[Benutzer:Sophia|Sophia]] 10:35, 8. Aug 2006 (CEST)
 
  
 
== Vers 48f ==
 
== Vers 48f ==

Version vom 7. September 2006, 20:41 Uhr

Verse 1-5

1 Als alles Anfing war das Wort da. Das Wort war mit Gott ganz eng verbunden, ja, es war sogar selbst Gott.

2 Von Anfang an war es bei Gott.

3 Alles, was es so gibt, wurde durch es gemacht. Nichts ist ohne es gemacht worden.

4 Es ist das Leben in Person. Es ist wie ein Licht, das die Menschen aus der Dunkelheit herausreißt und ihnen die Richtung für ihr Leben gezeigt hat.

5 Dieses Licht macht alles Schwarze hell. Die Dunkelheit hatte keine Chance.

--Sophia 09:55, 8. Aug 2006 (CEST)

Kommentar zu den Versen 1-28

In diesem ersten Versen des Johannesevangeliums wird der Name Jesus nicht ein einziges mal genannt und das durchaus mit Absicht. Der Mensch Jesus kommt sozusagen erst Stück für Stück in den Blick. Man kann sich das so als eine Art Kamerafahrt vorstellen, wo erst einmal ein Blick von ganz weit oben geworfen wird (in unserem Fall von dem Anfang überhaupt - der Schöpfung), kommt dann näher, indem jemand (Johannes) etwas über ihn erzählt und dann erst richtet sich die Kamera auf die Person, um die es die ganze Zeit schon ging und bleibt bis zum Ende ganz auf ihn gerichtet. Der Name Jesus sollte also nach Möglichkeit erst in Vers 29 das erste mal genannt werden.

Außerdem sollte die Überschrift für die Verse 1-18 geändert werden. Dieser Abschnitt ist so etwas wie ein Vorwort oder Einleitung für das ganze Evangelium. Hier wird schon einmal zusammengefasst, worum es im ganzen Evangelium geht - um das Wort Gottes, Jesus. In Joh 20.30-31 wird dann mit einem Nachwort der Sack sozusagen zugeschnürt. Für den Aufbau des Evangeiums ist das durchaus wichtig. --Sophia 10:35, 8. Aug 2006 (CEST)

Verse 1-18

Version von Andreasebert

1 Ganz am Anfang war die Weisheit da, das Wort und der Sinn, der die Welt zusammenhält. Die Weisheit war mit Gott innig verbunden, ja, sie war identisch mit Gott und hatte einen Namen: Jesus.

2 Von Anfang an war sie bei Gott.

3 Sie hat das ganze Universum hervorgebracht. Nichts ist ohne sie entstanden.

4 Sie ist der Sinn des Lebens. Sie hat die Menschen aus der Finstenis gerissen und ihnen gezeigt, wo es lang geht.

5 Das Licht, das sie ausstrahlt, strahlt heller als 1000 Sonnen. Die Dunkelheit hatte null Chancen gegen das Licht der Gottesweisheit.

6 Gott schickte einen Mann bei uns Menschen vorbei, der hieß Johannes.

7 Er sollte als Zeuge auftreten, er sollte klar machen, dass Jesus das Licht ist, damit alle bei ihm andocken.

8 Johannes war letztlich nur ein kleines Licht, das auf das das richtig fette Licht hinweisen sollte.

9 Jesus Christus ist dieses Megalicht, das für alles strahlt.

10 Obwohl er das ganze Universum gemacht hat, hat die Welt nicht kapiert, wer er wirklich war.

11 Der Hausbesitzer kam zu seinem Haus, aber die Mieter haben ihm die Tür vor der Nase zugeknallt.

12 Aber die, die sich bei ihm eingelogged (bei ihm angedockt)haben, bekamen die Lizenz, zur Großfamilie Gottes zu gehören.

13 Die gab es für sie gratis, ohne Tricks und doppelten Boden oder als Hauptgewinn, weil sie ein superfrommes Leben geführt hatten. Dieses Spezialangebot flatterte einfach so von Gott ins Haus.

14 Die Weisheit wurde ein Mensch aus Fleisch und Blut. Der einzige Sohn von Gott ist als normaler Mensch von nebenan zu uns gekommen. Mit eigenen Augen haben wir ihn gesehen, den Gott zum Anfassen. Durch Jesus Christus konnten wir zum ersten Mal checken, wie krass Gott ist, wie geil auf uns - und dass man sich auf ihn hundertpro verlassen kann.

15 Johannes machte folgende Ansage: „Das ist der Mann, von dem ich euch immer erzählt habe! Ich bin nur die Preview für den Hauptfilm; der nach mir da ist, hat mehr zu sagen als ich! Und obwohl er nach mir kommt, war er in Wirklichkeit schon lange vorher da!

16 Er hat uns immer wieder fett beschenkt, und zwar mit dem Allergeilsten: mit seiner grenzenlosen Liebe.

17 Die alten Gesetze kamen vom Mose. Dass Gott uns ohne Ende liebt und immer die Wahrheit sagt, kann man daran erkennen, dass Jesus Christus zu uns gekommen ist.

18 Kein Mensch hat je gecheckt, wie Gott aussieht oder worauf er steht. Aber Jesus, sein einziger Sohn, hat sogar schon mal auf seinem Schoß gesessen Und er hat uns gezeigt, wie Gott wirklich drauf ist.


Vers 18

Benutzer:StefanBeger hat folgende Änderung vorgeschlagen: 18 Kein Mensch hat je einen Blick auf Gott werfen können. Aber Jesus, sein einziger Sohn, der sonst ganz nah auf dem Schoß seines Vaters sitzt, der hat uns gezeigt, wie Gott wirklich drauf ist.

Bisherige Version ist: 18 Kein Mensch hat je einen Blick auf Gott werfen können. Aber Jesus, sein einziger Sohn, hat sogar schon mal auf seinem Schoß gesessen, er hat uns gezeigt, wie Gott wirklich drauf ist.

Meine (Benutzer:Micha/JFHAC) Meinung:

(generell: außer bei reinen Rechtschreibkorrekturen sollten ausnahmslos alle Vorschläge zunächst auf den Diskussionsseiten diskutiert werden.)

RevElb hat: "18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. "

GuNa hat:"18 Kein Mensch hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine, der selbst Gott ist und mit dem Vater in engster Gemeinschaft steht, hat uns gesagt und gezeigt, wer Gott ist."

Ich denke, die Übersetzungsvariante der "Guten Nachricht" ist überdenkenswert.. vielleicht kann man in ähnlicher Richtung übersetzen.

Zur bisherigen Version:

Sowohl die derzeitige Version als auch der Vorschlag von Stefan sind nicht ganz perfekt.. nämlich: die Zeitformen. Grammatik..--Micha/JFHAC 23:58, 23. Mär 2006 (CET)

Änderungsvorschlag: Keiner hat je einen Blick auf Gott werfen können. Gottes einziger Sohn, der selbst Gott ist und ganz eng an dem Vater dran ist, der hat uns gezeigt, wie Gott wirklich drauf ist. --Sophia 10:10, 8. Aug 2006 (CEST)

Vers 48f

Problematik der Übersetzung und Folgen

Es wird nicht hinreichend klar, warum Nathanael von der Gottessohnschaft Jesu überzeugt ist, nachdem dieser ihm sagt er habe ihn schon zu einem früheren Zeitpunkt unter einem Apfel-, respektive Feigenbaum sitzen sehen. Die Äußerung wirkt auf den Leser zusammenhangslos und unverständlich wenn nicht überflüssig. Nathanaels Bekehrung müsste demnach als verspätete Reaktion auf Jesu Einschätzung er sei ein rechter Israelit verstanden werden. Doch wer ist jemals bekehrt worden weil irgendjemand mit guter Menschenkenntnis ihn richtig eingeschätzt hat? => Verwirrung

Blick zwischen die Zeilen

Verbreitete Auslegung ist die Deutung des Wortes als Anspielung auf eine rabbinisches Floskel, derzufolge "unter dem Feigenbaum sitzen" gleichbedeutend ist wie "zu Haus in der Tora lesen", weitergedacht Gott kennen lernen / nach ihm streben / mit seinem Willen in Einklang leben wollen. Dieser Gedanke wäre mit einzubringen.

Lösungsvorschläge

streiche: "Ich hab gesehen, wie du unter einem Apfelbaum gesessen hast! Kurz bevor Philippus dich gerufen hat." setze: "Ich weiß einfach dass du übelst sorgfältig die Abmachungen, die Gott in den Alten Vertrag mit euch reingeschrieben hat, liest und kennst, weil du mit ihm gut klarkommen willst. Dazu braucht Philippus dich mir gar nicht vorstellen."

Selbstkritik

+ pro:

Sinn wird klarer

- contra:

äußerst frei übersetzt
evtl. Ungenauigkeiten in der Deutung des Sprichwortes
evtl. Überinterpretation

Bitte um Beurteilung, Kritik, eigene Vor- und Ratschläge.

--Scout 20:50, 13. Aug 2006 (CEST)