Diskussion:Hebräer 11: Unterschied zwischen den Versionen

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Soll man hier jetzt "Zelt" einsetzen? --[[Benutzer:Royalpiper137|Royalpiper137]] 18:07, 19. Mai 2009 (CEST)
 
Soll man hier jetzt "Zelt" einsetzen? --[[Benutzer:Royalpiper137|Royalpiper137]] 18:07, 19. Mai 2009 (CEST)
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Ich habe den Text von "aus dem Nichts" zu aus dem nicht "Sichtbaren" geändert. In vielen deutschen Übersetzungen wird das leider fälschlich auch mit "nichts" wieder gegeben. Der Begriff der dort steht meint aber dass das Sichtbare aus dem nicht wahrnehmbaren, also aus der unsichtbaren Welt heraus geschaffen wurde.

Version vom 26. Oktober 2010, 15:27 Uhr

Glaube != Nicht wissen

Also, ich habe ein Predigt über das Wort "Glauben" gehalten und kann daher Vers 1 nicht zustimmen.

Im Griechischen wird für „Glaube“ das Wort pistis verwendet. Welches Wort das auf Hebräisch war, lässt sich leicht herausfinden, da der Vers aus dem Alten Testament, Habakuk 2,4, oft im Neuen Testament zitiert wird: „Siehe, die verdiente Strafe für den, der nicht aufrichtig ist! Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.“ Das Wort „Glaube“ im Alten Testament ist „emunah“. Es bedeutet so viel wie Glaube, Wahrheit und Treue. Das Verb hierzu ist „aman“. Es bedeutet: „Sich an etwas festmachen. Ursprünglich gemeint war also nicht das unbestimmte „ich weiß nicht“, sondern im Gegenteil: „ich verlasse mich auf, ich binde meine Existenz an“. „Es geht also zentral nicht um einen Gegenpol zum Wissen, sondern um Vertrauen, Gehorsam und Lebensübergabe.“ (Wikipedia: Glauben) Die beste Definition für biblischen Glauben findet sich in Hebräer 11,1. Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. [Luther] Die Bedeutung von dem griechischen Wort„hypostasis“, das hier mit „feste Zuversicht“ übersetzt wird, ist „darunter stehen“, das heißt, ein FUNDAMENT. Das hier mit „Nichtzweifeln“ wiedergegebene griechische elegchos bedeutet auch soviel wie GEGENBEWEIS, Widerlegung oder „Überführtsein“. In diese Sinne wird hier von einem Überführtwerden durch eine Tatsache gesprochen, die jedem äußeren Anschein widerspricht. Man ist durch Beweise überführt von etwas, das man nicht sieht und hat daher ein festes Fundament. Dem enstpricht viel besser die Elberfelder Übersetzung: Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. [Elberfelder]

Glaube ist also nicht eine vage Hoffnung, sondern ein Vertrauen, dass auf Tatsachen basiert, auch wenn diese nicht sichtbar sein mögen.

Deshalb auch in Römer 1,20: „Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und seinem göttlichen Wesen klar erkennen. Deshalb haben sie keine Entschuldigung dafür, von Gott nichts gewusst zu haben.“

Vers 9

Ich würde besser finden, wenn man statt "Wohnheim" etwas anderes schreiben würde. Mein Vorschlag wäre "Wohnwagen" oder "Wohncontainer". Finde das kommt dem Zelt des Originals näher. Außerdem hat ein "Wohnheim" ein festes Fundament, was die Wohnung von Abraham laut Vers 10 eben nicht hatte, weshalb hier "Wohnwagen" oder "Wohncontainer" auch besser passen würde. --Royalpiper137 10:44, 16. Mai 2009 (CEST)

Das ist eine sehr gute Idee. Wir haben im AT allerdings schon von Zelten gesprochen, weil "Zelten" kennt irgendwie jeder.--martin.d 18:25, 16. Mai 2009 (CEST)

Vielleicht wäre hier trotzdem "Wohnwagen" oder "Wohncontainer" besser, weil "Zelt" sich ziemlich nach campen anhört. "Wohnwagen" zwar irgendwie auch, aber in unseren Breiten hält man's im "Zelt" eben kaum auf Dauer und zu jeder Jahrezeit aus. Im "Wohnwagen" oder "Wohncontainer" allerdings schon. Aus Gründen der Nachvollziehbarkeit hier in Deutschland, fände ich einen von diesen beiden besser. --Royalpiper137 20:59, 16. Mai 2009 (CEST) Hm, ist allerdings klar, wenn ihr im AT bei Abraham "Zelt" verwendet, was sicherlich sinnvoll ist, dann sollte man das aus Gründen der Einheitlichkeit an dieser Stelle auch schreiben. --Royalpiper137 21:29, 16. Mai 2009 (CEST)

Ja, haben wir! Wobei wir uns schon gefragt haben, wer wenn wie mal das AT an das NT angleicht. Also auch die ganzen Zitate aus Jesaja zum Beispiel und auch die Übertragungen (Präsident/König z.B.). Das sollte man auf jeden Fall vor dem 4.0 Update machen!! Denn irgendwann kommt ja das ganze Ding als Gesammtbibel raus--martin.d 11:41, 17. Mai 2009 (CEST)

Das mit dem Präsident/König hab' ich inklusive Kaiser schon seit ca. einem Monat für das NT erledigt. (Ging das irgendwie unter?) Ansonsten wird's wohl ganz schön kompliziert, wie man an einer solchen Stelle sieht. An vieles denkt man so spontan wohl gar nicht. Und das zieht dann wieder einen Rattenschwanz hinter sich her (Dornenkrone, Throne usw.). Throne werden zu Chefsesseln, oder? --Royalpiper137 17:08, 17. Mai 2009 (CEST)

Ja, echt geil, dass Du das gemacht hast. Ich schreib dich mal eben an.--martin.d 23:59, 18. Mai 2009 (CEST)

Soll man hier jetzt "Zelt" einsetzen? --Royalpiper137 18:07, 19. Mai 2009 (CEST)

Vers 3

Ich habe den Text von "aus dem Nichts" zu aus dem nicht "Sichtbaren" geändert. In vielen deutschen Übersetzungen wird das leider fälschlich auch mit "nichts" wieder gegeben. Der Begriff der dort steht meint aber dass das Sichtbare aus dem nicht wahrnehmbaren, also aus der unsichtbaren Welt heraus geschaffen wurde.