Sacharja 7

Aus Volxbibel Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Buch vom Prophetentyp Sacharja

Sacharja 1 || Sacharja 2 || Sacharja 3 || Sacharja 4 || Sacharja 5 || Sacharja 6 || Sacharja 7 || Sacharja 8 || Sacharja 9 || Sacharja 10 || Sacharja 11 || Sacharja 12 || Sacharja 13 || Sacharja 14

aktuelle Druckversion | aktuelle Arbeitsversion


Wie das ist mit dem Aufs-Essen-Verzichten und Beten

1 Im vierten Jahr, wo der Präsident Darius an der Macht war, redete Gott wieder mit mir. Es war am 4. Dezember.

2 In der Zeit war gerade eine Abordnung von Männern aus Bet-El in Jerusalem angereist. Mit dabei waren Sar-Ezer und Regem-Melech und ein paar von ihren Angestellten. Sie waren dorthin gekommen, weil sie was ganz Bestimmtes von Gott wissen wollten.

3 Darum hatten sie sich vorgenommen, den Priestern und Prophetentypen dort eine Frage zu stellen. Sie wollten wissen, ob sie in Zukunft diesen religiösen Feiertag durchziehen sollten, wo man aufs Essen verzichtet und lautweinen muss. Das hatte man ja schon seit Jahren so gemacht, um sich dadran zu erinnern, dass in der Zeit die Leute nach Babylonien in Kriegsgefangenschaft gekommen sind. Die Propheten und Priester sollten dann diese Frage für Gott beantworten.

4 Gott redete zu mir über die Sache.

5 „Sag den Leuten und den Priestern Folgendes von mir“, meinte er. „Seit siebzig Jahren veranstaltet ihr jetzt schon diese Feiertage, wo man aufs Essen verzichtet und laut weinen muss. Das Ding läuft immer im August und im Oktober jedes Jahr. Aber mal im Ernst, glaubt ihr, dass das irgendeiner wirklich nur für mich gemacht hat?

6 Wenn ihr zu Mittag esst und eine Cola trinkt, dann tut ihr das doch auch nur für euch, weil ihr Hunger habt.

7 Kennt ihr nicht die Worte, die ich durch die alten Prophetentypen damals gesprochen habe? Ich meine jetzt die aus der Zeit, als man in Jerusalem und in den Städten drum herum noch wohnen konnte, ohne Angst haben zu müssen. In der Zeit waren die Städte von Juda, das Gebiet im Süden und das Land in den Bergen im Westen noch bewohnt!“

8 Gott sagte dann noch zu mir:

9 „Ich, der Chef über dieses Universum, will, dass man über alle Menschen korrekte Urteile fällt und dass man liebevoll und korrekt miteinander umgeht.

10 Unterdrückt nicht die Frauen, deren Ehemänner gestorben sind und die auf der Straße leben müssen! Auch die Kinder ohne Eltern, die Ausländer und generell alle Leute, denen es dreckig geht, sollt ihr nicht fertigmachen. Überlegt euch nicht ständig, wie ihr euch gegenseitig eine reindrücken könnt.

11 Aber leider wollte ja keiner so wirklich auf mich hören. Ihr habt auf euren Ohren gesessen, euch weggedreht oder einfach die Musik lauter gemacht, nur um nicht meine Stimme zu hören.

12 Die Leute machten sich innerlich total hart, nur um bloß nicht auf das zu hören, was ich von ihnen wollte. Sogar die Worte, welche ich den alten Propheten gesagt hab, kamen nicht bei ihnen an. Darum wurde ich total sauer auf sie, ich war richtig aggro unterwegs.

13 Das ist auch der Grund, warum Folgendes passiert ist: Ich, Gott, habe zu ihnen gesprochen, aber sie haben nicht auf mich gehört. Genauso werden sie auch mit mir sprechen, aber ich werde nicht auf sie hören. Das sagt der Chef über dieses Universum.

14 Ich habe dafür gesorgt, dass sie überall verstreut auf der Erde leben mussten. Sie mussten bei Völkern wohnen, von denen sie vorher nochnie was gehört hatten. Ihr Land mussten sie hinter sich lassen, und es vertrocknete und ging kaputt. Keiner wollte dort mehr wohnen. Sie haben aus diesem obergeilen Land eine tote und vertrocknete Wüste gemacht.“