Römer 5

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Mit Gott ist alles okay

1 Wenn wir keine Schulden mehr bei Gott haben, weil wir unser Vertrauen auf ihn setzen, ist der Weg jetzt ja frei! Wem haben wir das zu verdanken? Jesus!

2 Durch ihn haben wir den PIN-Code für das Türschloss zum Himmel, auf diesen abgefahrenen Augenblick können wir uns jetzt schon voll freuen!

3 Auch jetzt können wir uns schon freuen, sogar wenn man versucht, uns ans Bein zu pinkeln, wenn es Probleme gibt und so. Denn jedes Problem wird zur Herausforderung, wir können dadurch lernen, eine Sache durchzuziehen.

4 Wer so entspannt ist, hat auch eine gute Art, mit Dingen anders umzugehen. Und wer mit Dingen anders umgehen kann, hat auch immer die Hoffnung, bei Gott okay zu sein.

5 Und wer bei Gott okay ist, der wird nie enttäuscht werden. Eins ist für uns hundertprozentig sicher: Gott liebt uns! Sonst hätte er uns nicht den Anschluss an seine Kraft, den Heiligen Geist(*), spendiert. Wenn der in uns ist, dann sind wir abgefüllt mit seiner Liebe!

6 Jesus, der Auserwählte(**), kam ja bei uns vorbei, als wir noch hoffnungslos im Dreck steckten. Und er ist für uns gestorben, als Gott uns noch total egal war.

7 Mal ehrlich, wer hat von uns denn schon Bock, bloß für einen einzigen guten Menschen zu sterben?

8 Gott ist aber noch derber drauf als das. Er beweist seine Liebe für uns dadurch, dass Jesus für uns gestorben ist, obwohl wir sogar noch total dreckig und schlecht waren.

9 Wir brauchen keinen Schiss mehr vor Gott und seiner Verurteilung zu haben, er ist nicht mehr sauer auf uns! Durch den Tod von Jesus ist alles bezahlt!

10 Wir waren seine Feinde, aber damit ist es jetzt vorbei. Das war nur möglich, weil sein Sohn für uns gestorben ist. Und jetzt sind wir sogar seine Freunde, und weil Jesus lebt, können wir auch leben.

11 Wir rasten alle total aus, wenn wir uns darüber klarwerden, dass wir wieder mit Gott befreundet sein können! Das ist alles erst durch Jesus möglich geworden.

Adam brachte den Tod, Jesus das Leben

12 Adam, der erste Mensch, war auch der Erste, der die Sache mit Gott verbockt hat. Und die Menschen nach ihm waren nicht besser. Deswegen müssen alle Leute irgendwann mal sterben. Jeder hat nämlich in seinem Leben schon mal Mist gebaut.

13 Diese Trennung war schon da, bevor Gott die Regeln aufgestellt hatte. Ohne Regel gibt es allerdings keine Regelverstöße, die bestraft werden müssten.

14 Der Tod war die ganze Zeit wie eine unsichtbare Macht überall da und hatte alles im Griff. Von Adam bis Mose, alle mussten irgendwann mal sterben, auch wenn sie nichts gegen Gott getan hatten. Adam hatte allerdings wirklich Dreck am Stecken. Er ist übrigens ein Hinweisschild für Jesus gewesen.

15 Der Vergleich Jesus/Adam hinkt natürlich, denn Jesus hat uns ja den Weg zu Gott freigesprengt. Trotzdem: Durch den Fehler und die Sünde(***) von einem Typen wurden wir quasi alle zum Tod verurteilt. Und durch den einen Jesus ist uns das total geile Geschenk gemacht worden, dass wir wieder mit Gott in Kontakt treten und leben können. Und dieses Geschenk ist viel größer als alles, was Adam getan hat.

16 Und mit diesem Geschenk ist das nicht so, wie es mit der Bestrafung war, die durch den einen Typen kam, der Mist gebaut hatte. Die Folgen der Trennung von Gott (bewirkt durch die ätzenden Sachen, die die Menschen verbockt hatten) hätten für uns nämlich den richtigen ewigen Tod bedeutet, einen Tod, der niemals aufhört. Jetzt werden wir aber, obwohl wir genauso viel Mist gebaut haben, von Gott gerettet. Ohne dass wir es verdient haben, übernimmt er die Schulden für uns!

17 Dadurch, dass ein Mensch Mist gebaut hat, bekamen wir alle die Todesstrafe. Doch durch einen anderen Menschen, nämlich Jesus Christus, werden alle wieder richtig leben können! Und das gilt für jeden, der dieses Geschenk seiner giga-großen Liebe angenommen hat. Er wird über den Dingen stehen können durch Jesus.

18 So wie durch den Mist, den einer gebaut hat, alle verdammt wurden, so wurden alle wieder durch die gute Aktion von einem anderen okay gemacht. Und das bedeutet, dass wir wirklich leben können.

19 Nur weil einer keinen Bock auf das hatte, was Gott will, wurden alle von Gott getrennt. Und weil wiederum ein anderer Bock drauf hatte zu tun, was Gott will, sind wir wieder mit Gott verbunden.

20 Die Regeln, waren im Grunde nur dafür da, damit jeder merkt, dass er von Gott getrennt ist. Als der Berg zwischen Gott und den Menschen immer größer wurde, wurde auch die Gnade und Liebe von Gott immer größer.

21 Anstelle der Trennung, die zwischen Menschen und Gott bestand und damit alles beeinflusste, gibt es jetzt eine Beziehung zu Gott, die uns einfach so geschenkt wurde. Durch Jesus wird Gottes Liebe für alle ganz deutlich sichtbar.


(*) Der Heilige Geist ist eine andere Form von Gott, so wie Wasserdampf eine andere Form von Wasser ist. Er gehört zu Gott dem Vater genauso wie Jesus. Der O-Ton benutzt für ihn auch Worte wie „Kraft“ oder „Energie“. Darum wurde in der Volxbibel der Heilige Geist mal als Power, dann wieder als Kraft, dann wieder als Geist übersetzt, ja nachdem, wie es im Zusammenhang Sinn machte. (**) „Der Auserwählte“ ist in Anlehnung an den Film „Matrix“ als Begriff gewählt worden. „Christus“, wie es im Text heißt, war damals ein stehender Begriff, unter dem sich die Leute was ganz Konkretes vorgestellt hatten, einen Retter, auf dem die Hoffnung lag, dass er alle Menschen aus ihrem Dreck rausholen würde. (***) Sünde kommt von dem Wort „Sund“, was im alten Deutsch so was wie „Graben“ heißt. Sünde ist also der ganze Mist, alles, was zwischen Gott und Menschen steht, ein Graben zwischen uns, über den Jesus eine Brücke gebaut hat.