Römer 10

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Jesus hat das alte Programm geknackt

1 Liebe Freunde in Rom, ich hab so eine derbe Sehnsucht danach und bete wie verrückt dafür, dass mein Volk den richtigen Weg zu Gott findet!

2 Ich schwör, die sind alle voll auf der Suche nach dem Weg, sie dienen Gott mit allem, was sie haben, sie haben es bloß noch nicht geschnallt, wie man zu ihm kommt!

3 Sie haben noch nicht kapiert, wie das geht, dass Gott die Menschen in Ordnung bringt. Stattdessen gehen sie ihren eigenen Weg, sie versuchen, Gott zu beeindrucken, indem sie nach seinem Regelprogramm leben. Doch damit liegen sie total daneben.

4 Denn durch Jesus Christus ist dieses Programm überholt worden. Wer sein Vertrauen auf Jesus setzt, der ist für Gott in Ordnung.

5 Mose hat ja beschrieben, wie man in Ordnung kommen kann, wenn man nach dem alten Programm lebt: „Der Mensch, der sich danach richtet, wird gut leben können.“

6 Durch das Vertrauen auf Gott durch Jesus wird man aber anders von ihm angenommen. Dann kann man sagen: „Du brauchst dich nicht mehr in den Himmel hocharbeiten, um mit Jesus zu leben.“

7 Und man kann behaupten: „Du brauchst nicht in die Unterwelt einzutauchen, um da Jesus zu finden.“

8 Denn das alte Buch sagt: „Gott hat eine gute Nachricht für dich und die hängt auch nicht in einer Warteschleife, sie ist in deinem Mund und in deinen Gedanken.“ Das ist die Nachricht, dass wir aus unserem Dreck gerettet werden, weil wir unser Vertrauen auf Jesus setzen.

9 Wenn du dich öffentlich dazu stellst, dass Jesus der Chef vom Ganzen ist, und wenn du in dir drin ganz sicher bist, dass er wirklich existiert und dass Gott ihn wieder lebendig gemacht hat, dann bist du dabei! Dann bist du in Sicherheit!

10 Wenn du das glaubst, bist du für Gott okay. Wenn du öffentlich dazu stehst, wirst du von ihm gerettet.

11 Im alten Buch kann man auch nachlesen: „Wer sein Vertrauen auf ihn setzt, dem kann nichts mehr passieren.“

12 Das stimmt für alle, sowohl für Juden wie Nichtjuden. Er ist für alle Gott, und er macht es für jeden möglich, mit ihm zu labern.

13 Um noch einmal den Propheten Joel zu zitieren: „Denn jeder, der ihn persönlich kennt und einen Hilferuf an seine Adresse abschickt, der wird am Ende gerettet werden.“

Die Israelis nehmen dieses Angebot von Gott nicht an

14 Wie sollen denn die Menschen mit Gott reden können, wenn sie nicht an ihn glauben? Und wie sollen sie an ihn glauben, wenn sie nie von ihm gehört haben? Und wie sollen sie überhaupt von ihm hören, wenn da keiner am Start ist, der es ihnen erzählt?

15 Und wie sollte jemand zu ihnen hingehen und ihnen die Sache von Gott erzählen, wenn keiner den Auftrag dazu erhalten hat? Das war übrigens damit gemeint, wenn im alten Buch steht: „Es ist so cool zu erleben, wenn da Leute sind und die gute Message verbreiten!“

16 Aber nicht alle akzeptieren diese neue Ansage, das hat ja der Prophet Jesaja auch schon gewusst, ich zitiere: „Gott, wer hat unseren Reden geglaubt?“

17 Und doch schafft man es erst, sein Vertrauen auf Gott zu setzen, wenn man diese Worte auch gehört hat. Und diese Worte kommen von Jesus, dem Auserwählten.

18 Was geht denn nun mit den Juden ab? Haben die denn die Einschläge nicht gehört? Doch, haben sie, ich zitiere noch mal was: „Die Nachricht spricht sich überall rum, überall reden sie da drüber!“

19 Haben sie es auch wirklich gerafft? Ja, das haben sie. Schon Mose hat getextet: „Ich will, dass mein Volk voll eifersüchtig wird, ich will Leute zu mir lassen, die bisher außen vor standen, und ihr werdet sauer sein auf die Menschen, die bisher noch keine Ahnung von mir hatten.“

20 Und Jesaja setzt noch einen drauf: „Ich habe dafür gesorgt, dass Menschen mich finden, die gar nicht nach mir gesucht haben. Ich hab mich den Leuten vorgestellt, die gar nichts von mir wissen wollten.“

21 Und über das Volk Israel meinte Gott: „Den ganzen Tag stand ich mit offenen Armen vor ihnen, aber sie wollten nicht auf mich hören, sie wollten ihr eigenes Ding durchziehen.“