Josua 13

Aus Volxbibel Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche


aktuelle Druckversion | aktuelle Arbeitsversion


Wie das Land verteilt wurde

1  Mittlerweile war Josua schon richtig alt. Gott sagte deshalb zu ihm: „Du, Josua? Es dauert nicht mehr lange, dann wirst du das Gras von unten sehen. Trotzdem musst du aber vorher deinen Job erledigen, ein großer Teil von dem Land muss immer noch im Krieg erobert werden.

2  Ich meine damit das ganze Gebiet im Süden, wo die Philister wohnen, und das im Norden, wo die Geschuriter zu Hause sind.

3  Das Gebiet geht von der ägyptischen Grenze Richtung Norden bis nach Ekron, das gehört noch mit zu dem Land, was euch gehören soll. Da sind noch fünf unabhängige Städte mit eigenen Präsidenten, alles Philister. Ich mein damit Gaza, Aschdod, Aschkelon, Gat und Ekron. Dann noch das Gebiet der Awiter im Süden.

4  Dann kommt noch das ganze Gebiet von der Stadt Ara, die zu Phönizien gehört, bis zur Stadt Afek und zur Gegend der Amoriter. Das gehört auch zu dem Gebiet der Kanaaniter dazu.

5  Den Bereich um die Stadt Gebal muss man auch mitrechnen und dann noch im Osten den ganzen Libanon, von Baal-Gad, was unten am Hermongebirge liegt, bis nach Lebo-Hamat.

6  Ich hab vor, alle Menschen, die im Gebirge von Phönizien wohnen, vom Libanon bis nach Misrefot-Majim, durch die Israeliten aus dem Land rauszuschmeißen. Das Land könnt ihr jetzt schon aufteilen. Macht das mit den besonderen Losen. Das war ja schon damals meine Ansage an dich.

7  Teile das Land vom Jordan bis zum Mittelmeer unter den neun Familienstämmen und dem halben Stamm von Manasse auf. Das soll ihnen ab sofort für immer gehören.“

8  Die Stämme Ruben, Gad und die andere Hälfte vom Stamm Manasse hatten ihren Anteil ja schon bekommen, auf der anderen Seite vom Jordanfluss, der im Osten liegt. Das hatte Mose damals geregelt. Folgende Teile gehörten denen:

9–10  Das ganze Gebiet auf der Ebene zwischen Medeba und Dibon, alle Städte, in denen vorher Sihon, der Präsident von den Amoritern, regierte und der in Heschbon seinen Regierungssitz hatte, von Aror, oben auf den Höhen über dem Arnontal und der Stadt, die direkt am Arnonfluss ist, über den Norden bis zur Grenze der Ammoniter,

11  das Land Gilead, das Gebiet der Geschuriter und Maachatiter, das ganze Hermongebirge und die Gegend Baschan bis nach Salcha.

12  Dieses Gebiet hatte vorher dem Präsidenten Og aus Baschan gehört, der auch in Aschtarot und Edrei das Sagen hatte. Er kam ja aus der Familie der Rafaiter, die schon vorher von Mose besiegt und aus dem Land rausgeschmissen worden waren.

13  Die Geschuriter und Maachatiter wurden allerdings nie wirklich von den Israeliten aus dem Land vertrieben. Darum lebten die dort weiterhin.

14  Die vom Familienstamm Levi bekamen als Einzige von Mose kein Stück Land ab. Stattdessen kriegten sie immer die Sachen, die bei den Opferritualen nicht mit verbrannt werden.

Das Gebiet vom Familienstamm Ruben

15  Mose hatte als Erstes dem Familienstamm Ruben sein Land zugeteilt.

16  Das ging von der Stadt Aroer (das liegt am Ufer vom Arnonfluss) über die Stadt, die dort mitten im Arnontal war, und erstreckte sich über die Ebene bis nach Medeba.

17  Dann ging es weiter bis nach Heschbon. In diesem Gebiet lagen die Städte Dibon, Bamot-Baal, Bet-Ball-Meon,

18  Jahaz, Kedemot, Mefaat,

19  Kirjatajim, Sibma, Zeret-Schahar auf dem Gebirge östlich vom Jordan,

20  Bet-Pegor, Aschdot-Pisga, Bet-Jeschimot,

21  das war das Gebiet, in dem vorher Sihon, der Präsident von den Amoritern, von Heschbon aus regiert hatte, bis Mose ihn dann zusammen mit den Clanchefs von den Midianitern plattgemacht hatte. Das waren Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die Sihon als Präsidenten hatten.

22  Auch den Oberesoteriker Bileam, aus der Familie Beor, hatten die Israeliten zusammen mit den anderen im Kampf umgenietet.

23  Im Westen wurde das Land durch den Jordan begrenzt. Alle diese Städte und Gebiete mit ihren Ortschaften und Dörfern waren jetzt ganz fest in der Hand vom Familienstamm Ruben und seinen Mitgliedern. Sie gehörten ihnen für immer und wurden ab dann an die Kinder weitervererbt.

Das Gebiet vom Familienstamm Gad

24  Den Familien aus dem Familienstamm Gad hatte Mose auch schon einen Teil gegeben.

25  Und zwar umfasste das Jaser und alle anderen Städte aus der Gegend von Gilead. Dazu noch das halbe Land, was mal den Ammonitern gehört hatte, bis nach Aroer, bei Rabba.

26–27  Das bezog sich also auf das restliche Gebiet, in dem vorher der Präsident Sihon geherrscht hatte. Das ging von Heschbon bis nach Ramat-Mizpe und Betonim und weiter von Mahanajim bis zum Gebiet von Lo-Dabar. Dazu kam noch die östliche Jordanebene bis zum Südende vom See Genesaret, mit den Städten Bet-Haram, Bet-Nimra, Sukkot und Zafon.

28  Alle diese Städte mit ihren Dörfern gehörten dem Familienstamm Gad.

Das Gebiet vom halben Familienstamm Manasse

29–30  Den Familien vom halben Familienstamm Manasse hatte Mose das Gebiet zugeteilt, das in Mahanajim losging und sich über den Norden erstreckte. Es umfasste die ganze Landschaft Baschan, das Gebiet, wo früher der Präsident Og von der Stadt Baschan aus geherrscht hatte, und dazu die sechzig Orte, die Jair erobert hatte.

31  Der Hälfte des Machir-Clans wurde die Hälfte der Landschaft Gilead mit den Städten Aschtarot und Edrei zugeteilt. Hier hatte auch der Präsident Og vorher das Sagen gehabt.

32  Das war jetzt mal das ganze Gebiet, was Mose den zweieinhalb Familienstämmen zugeteilt hatte, als sie beim Jordan, östlich von Jericho waren. Es gehörte für immer ihnen.

33  Der Familienstamm Levi bekam nichts von dem Land ab. Dafür bekamen sie sozusagen Gott selbst, den Chef der Israeliten, der selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen wollte. Das hatte er ja so versprochen.