Diskussion:Markus

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Die Geschichte von Jesus, so wie Markus sie aufgeschrieben hat.

Info

Nicht ganz klar ist, wer diesen Bericht geschrieben hat. Einige sagen, es war Johannes Markus, ein Mitarbeiter von Paulus und Petrus. Andere meinen, es sei der große Unbekannte, der die Story weit weg von Jerusalem zu Papier gebracht hat. Klar ist nur, dass der Typ von dem, was Paulus erzählt und aufgeschrieben hat, keinen blassen Schimmer hatte. Der Bericht ist so um das Jahr 70 nach der Geburt von Jesus aufgeschrieben worden.


Was geht

Der Texter will den Leuten, für die er schreibt, eins klar machen: Die Story von Jesus kann man nur vom Kreuz her verstehen. Alles läuft darauf hinaus, dass Jesus ans Kreuz geschlagen wird und stirbt.

Der ganze Text teilt sich in vier Portionen:

1. Jesus mit seinen Leuten in Galiläa (Kapitel 1 bis 9)

2. Jesus mit seinen Leuten unterwegs nach Jerusalem (Kapitel 10)

3. Jesus in Jerusalem (Kapitel 11 bis 15)

4. Jesus lebt (Kapitel 16)

--tiger 17:21, 21. Apr 2006 (CEST)

Vorschlag für eine Einleitung

Diese Jesusgeschichte soll von einem aufgeschrieben worden sein, der Johannes Markus heißt. Das hat zumindest ein Mensch mit Namen Papias so etwa im Jahr 130 aufgeschrieben. Johannes Markus soll der Übersetzer von Petrus gewesen sein - weil der kein Griechisch konnte. Die vielen Worte von Jesus und die Geschichten soll er dann aufgeschrieben haben. Auch mit Paulus soll er zusammengearbeitet haben. Die Theologen sind sich aber heute eigentlich einig, dass das so nicht stimmen kann, weil Markus von dem, was Paulus geschrieben hat keinen blassen Schimmer hat. Auch kann man nicht erkennen, was das alles mit Petrus zu tun haben soll. Man weiß also nicht, wer dieser Markus war. Viele meinen aber, dass er seine Jesusgeschichte so um das Jahr 70 n.Chr. herum in Rom aufgeschrieben hat. Damit war er der erste, der so etwas gemacht hat.

Markus hat eine ganz eigene Art, die Geschichte von Jesus zu erzählen. Er will den Leuten klar machen, dass man sie erst von ihrem Ende her verstehen kann - von seinem Tod am Kreuz und der Auferstehung her. Jesus macht nämlich in seiner Geschichte immer ein riesiges Geheimnis aus seiner Person. Immer, wenn er Leute gesund macht, sagt er ihnen, dass sie darüber ihre Klappe halten sollen - obwohl es doch jeder sehen kann. Auch seine Freunde und Schüler, die mit ihm zusammen waren, dürfen niemandem sagen, wer dieser Jesus ist bis er am Kreuz gestorben und wieder auferstanden ist (Markus 9,9).Damit zeigt Markus, dass Jesus eben jemand ganz besonderes war. Es gab viele gute Menschen und einige mussten auch dafür sterben. Die Menschen damals im alten Rom kannten solche Geschichte. Aber nur bei Jesus war die Geschichte mit dem Tod nicht aus, sondern ging erst so richtig los. Gott hat uns Menschen hier gezeigt, wo es lang geht und dass Jesus sein Mann ist.

Unsicher sind sich die Theologen über den Schluss des Evangeliums. Der Teil Markus 16,9-20 passt nämlich nicht so richtig zum Rest dazu. Viele meinen deshalb, dass der Teil später noch drangesetzt wurde. Man weiß aber nicht, ob die Geschichte mit Markus 16,8 geendet hat, oder ob es nicht vielleicht einen anderen Schluss gab, den wir heute nicht mehr kennen.

--Sophia 10:40, 27. Sep 2006 (CEST)

Besten Dank für die Zusammenstellung, aber IMHO ist dieser Text dann noch ein bisschen arg Widerspruchs-lastig. Ich meine, es ist doch wohl nicht so sehr ein Schwerpunkt der Volxbibel, dass zur Autorenfrage der ganze bekannte Forschungsstand referiert wird inklusive der sich dadurch ergebenden Widersprüche zur "traditionellen" Zuschreibung inklusive der jeweiligen Argumente. Die Besonderheit von Mk (mittlerer Absatz) wiederum ist sehr gut. Insofern würde ich eher vorschlagen, lediglich zwei Unklarheiten zu nennen, nämlich die Autorenschaft als solche und den Schluß. Aber Dinge wie Übersetzer des Petrus oder mit Paulus zusammengearbeitet -- wenn diese eh unklar sind, sollten wir sie lieber gar nicht erst erwähnen. --Cstim 15:43, 27. Sep 2006 (CEST)