Diskussion:Lukas

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Vorschlag für eine Einleitung

Das Lukasevangelium ist das dritte in der Reihe der Jesusgeschichten, die auch synoptische (zusammen ansehbar) Evangelien genannt werden, weil sie einander sehr ähnlich sind. Der Texter wird Lukas genannt und es wird gesagt, dass er der Arzt vom Apostel Paulus gewesen sein soll. Die meisten Theologen meinen aber heute, das das so nicht stimmt, weil vieles nicht mit dem zusammengeht, was Paulus geschrieben hat. Lukas war aber auf jeden Fall ein Grieche, der eine ganze Menge in der Birne hatte. Er hat deshalb auch vorher genau gecheckt, was er aufschreiben will - wie ein Historiker, ein Wissenschaftler, der sich mit Geschichte befasst. Dabei hatte Lukas mindestens 3 verschiedene Vorlagen. Wie Matthäus hat er das meiste bei Markus abgekupfert und hatte dann auch noch die gleiche Sammlung von Jesusworten. Daneben hat er aber auch jede Menge Geschichten, die nur er erzählt wie die Geburt von Jesus oder eine Story, als Jesus 12 Jahre alt war. Lukas zeigt in seiner Jesusgeschichte, dass Gott für alles einen Plan hatte, nach dem dann die ganze Geschichte abläuft. Durch seinen Geist sagt Gott, wo es lang geht und Jesus geht diesen Weg. So ist Jesus fast die ganze Zeit auf dem Weg von Galiläa nach Jerusalem (Lukas 9,51-19,27). Lukas will damit sagen, dass alles, was Jesus großes in seinem Leben getan oder gesagt hat, ein Punkt war auf dem Weg zu seiner größten Tat, dass er nämlich für uns am Kreuz gestorben ist und auferweckt wurde. Lukas schreibt seine Jesusgeschichte für einen Menschen mit Namen Theophilus. Man weiß natürlich heute nicht, ob das ein bestimmter Mann gewesen ist oder ob alle "Freunde Gottes" damit gemeint sind - denn das bedeutet der Name. Für den Theophilus hat er auch noch ein weiteres Buch geschrieben, die Apostelgeschichte.

Soviel mein Vorschlag. Jetzt bitte ich um Meinungen und Vorschläge.--Sophia 17:41, 27. Sep 2006 (CEST)

Es ist wirkliche eine Überlegung wert, jedes Buch im NT auf einer Seite vorzustellen und zu erläutern worum es geht. für die 4.0 mal ins Auge fassen? Was denkten die anderen --martin.d 17:58, 5. Jun 2010 (CEST)
Mhh, auf der einen Seite klingt das nicht schlecht, auf der anderen Seite, müssten wir uns dort auf eine theologische Sichtweise beschränken und könnten so vll andere Leute vor den Kopf stoßen--Benedict 13:12, 8. Jun 2010 (CEST)