5.Mose 8

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Die Kapitel

Das fünfte Buch vom Mose.

Rückblick: Was alles so mit den Israeliten abgegangen ist : 5.Mo 1 || 5.Mo 2 || 5.Mo 3 || 5.Mo 4

Rückblick: Die zehn Gesetze und was für Regeln sonst noch wichtig sind: 5.Mo 5 || 5.Mo 6 || 5.Mo 7 || 5.Mo 8 || 5.Mo 9 || 5.Mo 10 || 5.Mo 11 || 5.Mo 12 || 5.Mo 13 || 5.Mo 14 || 5.Mo 15 || 5.Mo 16 || 5.Mo 17 || 5.Mo 18 || 5.Mo 19 || 5.Mo 20 || 5.Mo 21 || 5.Mo 22 || 5.Mo 23 || 5.Mo 24 || 5.Mo 25 || 5.Mo 26

Was passiert, wenn man nicht das macht, was Gott möchte:5.Mo 27 || 5.Mo 28 || 5.Mo 29

Ein Lied, ein Reim und Mose stirbt: 5.Mo 30 || 5.Mo 31 || 5.Mo 32 || 5.Mo 33 || 5.Mo 34

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Ohne Gott wären die Israeliten verloren

1  „Vor den ganzen Gesetzen, die ich euch nun sage, müsst ihr Respekt haben und sie auch radikal durchziehen! Nur so werdet ihr überleben können und in dem Land für immer bleiben, das Gott schon euren Uropas fest ver-sprochen hat. Wenn ihr das tut, werdet ihr euch krass vermehren und das ganze Land einnehmen.

2  Vergesst niemals unsere Geschichte. Denkt an die vierzig Jahre, die der Chef, unser Gott, euch durch die Wüste geführt hat. Diese Zeit war nötig, damit wir wirklich kapieren, dass ein Leben ohne Gott fürn Arsch ist. Gott hat euch in der Wüste auf die Probe gestellt. Er musste erst mal checken, ob ihr wirklich tut, was er euch sagt, oder nicht.

3  Er sorgte dafür, dass es nichts zu essen gab. Dadurch solltet ihr lernen, dass ihr ohne Gott sogar verhungern würdet. Dann kam er mit dem Manna-Zeug an. Das war völlig neu für euch, keiner kannte das, auch nicht die Älteren. Gott wollte in der Zeit klarmachen, dass Menschen nicht nur Essen zum Leben brauchen, sondern sie brauchen vor allem, dass Gott mit ihnen spricht. Jedes Wort, das aus seinem Mund kommt, ist gesünder als das beste Ökomüsli.

4  Obwohl ihr vierzig Jahre am Wandern wart, sind eure Jeans dabei nicht kaputtgegangen, und ihr habt auch keine Blasen an den Füßen gekriegt.

5  Daran solltet ihr merken, dass der Chef, euer Gott, auf euch aufpasst. Er sorgt für euch, wie ein Vater sich um sein Kind kümmert und es erzieht.

6  Ihr müsst deswegen unbedingt immer auf dem Weg bleiben, den er ausgeschildert hat. Jedes Gesetz von ihm, jede Ansage ist wie ein Warnschild, vor dem ihr Respekt haben müsst.

7  Gott wird euch in ein krasses Land bringen, wo man super Sachen anbauen kann. Dort wächst alles sehr gut, es gibt überall Wasserquellen und Bäche, ob in den Bergen oder auf dem platten Land. Das Wasser geht dort nie zu Ende, es sprudelt immer.

8  Man kann dort Weizen anbauen, Trauben, Äpfel, Birnen, Oliven und Honig gibt es dort in Massen.

9  Dort werdet ihr keinen Kühlschrank brauchen, weil es jeden Tag reichlich frische Lebensmittel gibt. Es existiert dort sogar einiges an Bodenschätzen, Eisen und Kupfer zum Beispiel.

10  Wenn ihr dann dort pappsatt nach dem Abendbrot am Tisch sitzt, könnt ihr Gott volle Kanne danke sagen, weil es euch so gutgeht und das Land so genial ist, was er euch geschenkt hat.

11  Passt aber auf, Leute, vergesst Gott dabei nicht! Lebt radikal nach seinen Gesetzen und Regeln. Ich werde euch die heute noch mal vorlegen und von euch unterschreiben lassen.

12  Wenn ihr euch erst mal keine Sorgen mehr um das Essen machen müsst, weil alles reichlich da ist und ihr fette Villen in der Vorstadt habt und da drin wohnt,

13  wenn eure Firmen gut laufen, ihr sichere Jobs habt und genug Kohle verdient und die Bankkonten immer dick im Plus sind,

14  dann passt auf, dass ihr nicht schräge draufkommt! Passt auf, dass ihr Gott dann nicht vergesst, weil ihr ihn nicht mehr so sehr braucht, wie früher, als ihr noch im Dreck gelebt habt. Gott hat euch aus Ägypten rausgeholt, wo ihr unter Knebelverträgen fiese Arbeiten machen musstet.

15  Gott hat euch durch die heftige Wüste geführt, vor der die Leute schon Angst kriegen, wenn sie nur drüber reden. Dort leben ohne Ende -Giftschlangen und Skorpione, es gibt nichts zu essen und zu trinken. Aber Gott hat aus einem Felsen einen Wasserhahn gemacht, und ihr hattet satt zu trinken.

16  Und mitten in der Wüste gab euch Gott dieses Manna-Brot, von dem die Menschen, die vor euch gelebt haben, noch nichts wussten. Durch die ganzen Notsituationen und ätzenden Sachen, die dort passiert sind, wollte Gott euch klarmachen, dass ihr ihn braucht, hundertprozentig. Er wollte euch austesten, um euch am Ende ganz fett zu beschenken.

17  Das dürft ihr alles niemals vergessen, hört ihr? Kommt nicht irgendwann so drauf, euch plötzlich selbst auf die Schultern zu klopfen. Fangt gar nicht erst so an nach dem Motto: ,Alles was wir haben, kommt nur durch unsere eigene harte Arbeit. Jeden Cent haben wir mit unseren eigenen Händen selbst verdient.‘

18  Ganz im Gegenteil muss euch echt klar sein, dass euer Gott, euer Chef, dafür gesorgt hat. Er hat euch die Kraft gegeben, Kohle zu verdienen. Er wollte seinen Vertrag, den er mit euren Vorfahren geschlossen hat, einfach durchziehen. Das Ergebnis kann man heute sehen.

19  Aber, Leute, passt auf: Wenn ihr Gott einen alten Mann sein lasst und ihn einfach vergesst, wenn ihr anfangt, irgendwelchen Pseudogöttern nachzulaufen, euer Leben nach denen auszurichten, und tut, was die von euch wollen, dann werdet ihr vollkommen vernichtet werden. Da bin ich mir total sicher.

20  Wenn ihr nicht so lebt, wie Gott es will, werdet ihr genauso kaputtgehen wie die anderen Völker auch, die er aus dem Gebiet durch euch vertrieben hat.“