5.Mose 29

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Die Kapitel

Das fünfte Buch vom Mose.

Rückblick: Was alles so mit den Israeliten abgegangen ist : 5.Mo 1 || 5.Mo 2 || 5.Mo 3 || 5.Mo 4

Rückblick: Die zehn Gesetze und was für Regeln sonst noch wichtig sind: 5.Mo 5 || 5.Mo 6 || 5.Mo 7 || 5.Mo 8 || 5.Mo 9 || 5.Mo 10 || 5.Mo 11 || 5.Mo 12 || 5.Mo 13 || 5.Mo 14 || 5.Mo 15 || 5.Mo 16 || 5.Mo 17 || 5.Mo 18 || 5.Mo 19 || 5.Mo 20 || 5.Mo 21 || 5.Mo 22 || 5.Mo 23 || 5.Mo 24 || 5.Mo 25 || 5.Mo 26

Was passiert, wenn man nicht das macht, was Gott möchte:5.Mo 27 || 5.Mo 28 || 5.Mo 29

Ein Lied, ein Reim und Mose stirbt: 5.Mo 30 || 5.Mo 31 || 5.Mo 32 || 5.Mo 33 || 5.Mo 34

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Mose fasst noch mal zusammen

1–2  Mose organisierte ein großes Treffen, wo alle Israeliten zusammenkommen sollten. Dort sagte er zu ihnen: „Liebe Leute! Ihr wart alle dabei, als Gott diese krassen Wunder in Ägypten getan hat. Mit euren eigenen Augen habt ihr erlebt, wie er dem Präsidenten, seiner ganzen Ministertruppe und allen Ägyptern zeigte, was er alles draufhat und dass mit ihm nicht zu spaßen ist. Die heftigen Wunder, die Gott gemacht hat und diese derben Pro-bleme, die durch ihn auf die Ägypter gekommen sind, ihr habt es alle live gesehen!

3  Trotzdem hat Gott bis heute noch nicht dafür gesorgt, dass ihr wirklich peilt, was damals eigentlich abgegangen ist. Ihr habt immer noch keine Ahnung und habt es nicht wirklich kapiert.

4  Vierzig Jahre hab ich euch durch die Wüste geführt. Die ganze Zeit brauchtet ihr keine neuen Schuhe oder Klamotten, obwohl wir so lange unterwegs waren, dafür hat Gott gesorgt.

5  An gigantischem Proviant hat es gefehlt, es gab die ganze Zeit keine Brötchen oder Kaffee, auch kein Bier oder sonst was Anständiges zu trinken. Das sollte alles so ablaufen, damit ihr merkt, dass Gott der Chef ist, euer Gott, der euch täglich neu versorgen kann.

6  Als wir hier in die Gegend kamen, gab es Krieg gegen den Präsidenten Sihon von Heschbon und gegen den Präsidenten Og von Baschan. Erinnert ihr euch, wir haben sie ganz klar besiegt!

7  Das ganze Land von denen haben wir uns gekrallt und es verteilt. Die Familienstämme Ruben und Gad und der halbe Familienstamm Manas- se haben es bekommen.

8  Darum haltet euch an eure Seite von dem Vertrag, den Gott mit euch abschließt. Tut alles genau so, wie es da drinsteht, dann wird alles, was ihr tut, gut klappen.“

Dieser Vertrag gilt ab sofort für immer und für alle

9  „Ihr habt euch jetzt hier alle vor Gott aufgestellt. Vorne stehen die Chefs der Familienstämme, dahinter die Clanchefs, die Bürgermeister und alle anderen Männer aus Israel.

10  Dann sind da noch die ganzen Ausländer, die bei euch leben und arbeiten, vom Tischler bis zum Arzt, nicht zu vergessen die Frauen und die Kinder,

11–12  Gott will heute mit euch allen einen Vertrag machen. Er macht das Ding heute noch mal mit euch klar, was er schon vor Ewigkeiten Abraham, Isaak und Jakob fest versprochen hatte. Er will, dass ihr eure Seite des Vertrages unterschreibt und ihr damit bestätigt, dass ihr alle eure Sachen genau so durchzieht, wie sie dort drinstehen.

13  Dieser Vertrag wird mit allen seinen Konsequenzen heute an den Start gebracht.

14  Er wird mit allen Israeliten geschlossen, die jetzt hier sind. Er gilt aber auch für alle, die jetzt nicht hier sein können.“

Zu Plastikgöttern zu beten ist ätzend

15  „Viele Jahre habt ihr bei den Ägyptern gewohnt. Dann seid ihr durch viele Länder von anderen Völkern gezogen, die auf eurem Weg lagen.

16  Dabei habt ihr die ekligen Plastikgötter gesehen, zu denen diese Leute beten. Ich mein damit so Teile aus Holz, Stein, Gold, Plastik, . . . würg . . .

17  Bitte passt auf, dass keiner bei euch von Gott wegkommt, um sich auf diese Teile ein-zulassen. Kein Mann oder Frau, keine Familie und kein Clan, niemand darf zu solchen Plastikgöttern beten, versteht ihr? Bei so was kommt am Ende immer nur ganz dicker Ärger raus, und wir könnten alle dabei draufgehen.

18  Wenn jetzt gleich so ein Fluch ausgesprochen wird, ich mein damit so einen üblen Spruch, der gegen jeden geht, der den Vertrag mit Gott bricht, dann darf keiner von euch heimlich denken: ,Och, mich geht das ja nichts an. Mir passiert schon nichts, wenn ich die Gesetze nicht befolge . . .‘ Der irrt sich gewaltig! Er wird sterben und alle anderen Israeliten werden durch den Typen auch gewaltig Probleme bekommen.

19  Jeder, der so was macht, wird Gott wie einen Feind gegen sich haben. Gott wird supersauer auf ihn sein und ihm nicht vergeben können, weil er sehr eifersüchtig ist. Jede Strafe, die in diesem Buch angedroht wurde, wird voll durchgezogen, Gott wird ihn und seine ganze Familie restlos von der Erde wegfegen.

20  Er wird ihn aus der großen Familie der Israeliten rausschmeißen. Alle Strafen, die in diesem Buch den Leuten angedroht werden, die diesen Vertrag brechen, werden bei dem passieren.

21  Eure Kinder und die Enkelkinder, aber auch die Ausländer, die später in diese Gegend kommen, werden das noch sehen können. Sie werden die Spätfolgen von den fiesen Plagen und Krankheiten noch erleben, mit denen Gott euch dort plattgemacht hat.

22  Alles wird schwarz von Holzkohle sein, Atommüll und Säuren liegen überall rum. Da wächst kein Gras mehr, der Boden ist verbrannt. Es wird dort aussehen wie bei Sodom und Gomorra oder Adma und Zebojim, die Gott auch abgefackelt hatte, als der supersauer war.

23  Die Menschen werden dann solche Fragen stellen wie: ,Was war da los? Warum hat Gott das zugelassen?‘

24  Und die Antwort lautet: ,Die Leute hatten damals den Vertrag gebrochen, den sie mit Gott gemacht hatten, als er sie aus Ägypten befreite.

25  Sie haben angefangen, plötzlich an irgendwelche Pseudogötter zu glauben anstatt an ihn. Sie haben sogar zu denen gebetet, haben sich vor ihnen auf den Boden geschmissen. Und das, obwohl sie die vorher noch nicht mal richtig kannten. Und Gott hatte ihnen auf jeden Fall diese Göttersachen vorher komplett verboten.

26  Darum ist er richtig sauer geworden. Er hat die schlimmsten Drohungen wahr werden lassen, die in seinem Buch aufgeschrieben worden sind.

27  Weil es ihn so sehr angeätzt hatte, schmiss er die Leute aus ihrem Land raus und feuerte sie woanders hin, in ein Land, wo sie als Ausländer leben müssen. Dort wohnen sie immer noch, bis heute.‘

28  Gott hat einen Geheimplan, den nur er kennt, sonst keiner. Aber was er von uns allen generell will, das wissen wir. Er hat es unseren Familien ein für alle mal klargemacht, er hat es ganz deutlich gesagt. Er möchte, dass wir immer das tun, was in den Gesetzen steht, die er uns geschenkt hat.“