5.Mose 28

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Die Kapitel

Das fünfte Buch vom Mose.

Rückblick: Was alles so mit den Israeliten abgegangen ist : 5.Mo 1 || 5.Mo 2 || 5.Mo 3 || 5.Mo 4

Rückblick: Die zehn Gesetze und was für Regeln sonst noch wichtig sind: 5.Mo 5 || 5.Mo 6 || 5.Mo 7 || 5.Mo 8 || 5.Mo 9 || 5.Mo 10 || 5.Mo 11 || 5.Mo 12 || 5.Mo 13 || 5.Mo 14 || 5.Mo 15 || 5.Mo 16 || 5.Mo 17 || 5.Mo 18 || 5.Mo 19 || 5.Mo 20 || 5.Mo 21 || 5.Mo 22 || 5.Mo 23 || 5.Mo 24 || 5.Mo 25 || 5.Mo 26

Was passiert, wenn man nicht das macht, was Gott möchte:5.Mo 27 || 5.Mo 28 || 5.Mo 29

Ein Lied, ein Reim und Mose stirbt: 5.Mo 30 || 5.Mo 31 || 5.Mo 32 || 5.Mo 33 || 5.Mo 34

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Was passiert, wenn man tut, was Gott sagt

1 Mose sagte dann noch zu den Israeliten: „Also, wenn ihr auf Gott hört und euch radikal an die Sachen haltet, die er durch mich zu euch gesagt hat, wird Gott euch zur absoluten Nummer eins unter allen Völkern machen, die es auf der Erde gibt.

2 Gott wird euch überschütten mit Geschenken, wenn ihr die Ansagen von ihm respektiert und radikal durchzieht.

3 Egal ob du in der Stadt arbeitest oder auf dem Land, Gott wird dich fett beschenken.

4 Du wirst zum Beispiel gesunde Kinder kriegen. Und du wirst jedes Jahr große Ernten einfahren. Deine Kühe und Schafe werden sich wie blöd vermehren.

5 Du wirst immer genug im Kühlschrank haben, es wird immer Brot und Kuchen in deinem Küchenschrank geben.

6 Wenn du unterwegs bist, klappt alles wie am Schnürchen. Dir wird auf der Reise nie was passieren.

7 Andere Völker, die gegen dich Krieg führen wollen, wird Gott einfach plattmachen. Wenn sie aus einer Richtung ankommen, um gegen euch zu kämpfen, werden sie in sieben Richtungen in Panik vor euch fliehen.

8 Gott wird dafür sorgen, dass eure Schränke immer voll mit Lebensmitteln sind. Er sorgt dafür, dass alles, was ihr anpackt, funktioniert. Er steht hinter euch und fördert euch, wenn ihr in dem neuen Land seid, was er euch geben wird.

9 Und Gott wird aus euch seine ganz eigenen Leute machen, ihr seid seine Spezialtruppe. Das hat er ganz fest versprochen. Du musst dich aber an seine Gesetze halten und so leben, wie er es richtig findet.

10 Wenn ihr so lebt, werden alle anderen Völker, die auf der Erde leben, bald kapieren, dass ihr ganz Gott gehört, und alle werden Respekt vor euch haben.

11 Gott wird euch mit vielen Kindern beschenken. Und auch eure Tiere und die Ernten – alles wird super abgehen, und ihr werdet richtig viel Geld haben, wenn ihr in dem neuen Land lebt. Dieses Land hatte er schon vor Ewigkeiten euren Familien versprochen.

12 Und dann wird Gott seine Reservespeicher aufmachen. Er wird dafür sorgen, dass es immer genau zur richtigen Zeit bei euch regnet, damit die Sachen, die ihr anpflanzt, auch gut wachsen können. Es wird immer genug Essen bei euch geben, ihr werdet sogar so viel ernten, dass ihr anderen Nationen immer was ausleihen könnt. Ihr selbst werdet euch nie was von anderen leihen müssen.

13 Gott wird euch eine Führungsposition geben, ihr werdet andere beeinflussen und nicht anderen nachlaufen. Ihr werdet ganz vorne mitspielen und nicht absteigen, wenn ihr die Dinge durchzieht, die Gott euch gesagt hat. Diese Gesetze müsst ihr heute unterschreiben.

14 Auf keinen Fall dürft ihr weich werden, ihr dürft nicht rumeiern, ihr dürft nicht plötzlich irgendwelchen Pseudogöttern hinterherlaufen und für die irgendwas tun.“

Was passiert, wenn man nicht tut, was Gott will

15 „Wenn euch aber die Sachen, die Gott will, egal werden und ihr euch nicht an die Gesetze und Regeln haltet, die ich euch gesagt habe, dann wird genau das Gegenteil passieren. Es wird euch nicht gutgehen, sondern richtig ätzend.

16 Egal ob ihr in der Stadt oder auf dem Land wohnt, es wird euch dreckig gehen.

17 Eure Kühlschränke werden leer sein, noch nicht mal Dosen kann man im Essensschrank finden.

18 Eure Kinder werden tödliche Krankheiten bekommen und sterben. Ihr werdet total schlechte Ernten einfahren, und auch die Viehzucht geht den Bach runter.

19 Ihr werdet umziehen, weil es euch an dem Ort total mies geht, aber an dem neuen Ort warten noch viel ätzendere Sachen auf euch.

20 Gott wird dann dafür sorgen, dass alles, was ihr anfasst, in die Grütze geht. Und das wird er so lange machen, bis ihr fertig und am Ende seid. Weil ihr dann Gott total lächerlich gemacht habt mit euren miesen Aktionen, wird es mit euch ganz bald zu Ende sein.

21 Er wird Krebs, die Pest und Cholera zu euch schicken, bis ihr alle tot seid. Das wird so lange gehen, bis keiner mehr übrig ist, der in dem neuen Land leben könnte, in das ihr jetzt ziehen werdet.

22 Gott wird euch Fieber, Grippe und fiesen Husten schicken. Er wird die Sonne so vom Himmel runterknallen lassen, dass alles auf der Erde vertrocknet. Eure Ernten werden voll Schimmel und Läusen sein. Dieser ganze Ärger wird euch so lange verfolgen, bis keiner mehr von euch übrig ist.

23 Die Luft wird so megadrückend und schwül sein, und der Boden wird austrocknen und knochenhart werden.

24 Anstatt dass es regnet und Wasser aus dem Himmel kommt, werden nur Staub und Asche überall rumfliegen. Das geht so lange, bis ihr alle tot seid.

25 Gott wird euch vor den Augen euer Feinde einfach plattmachen. Ihr werdet nur aus einer Richtung angreifen und müsst in sieben Richtungen vor denen fliehen. Die anderen Völker werden in den Nachrichten davon hören, und man wird euch als abschreckendes Beispiel benutzen.

26 Im Krieg werden auf den Feldern überall eure Leichen rumliegen, und die Elstern und Ratten werden sich da dran satt essen. Keiner wird sie verscheuchen.

27 Gott wird euch mit den gleichen Krankheiten bestrafen, wie er es damals mit den Ägyptern gebracht hat. Hautausschlag, Schuppenflechte und solche Sachen werdet ihr bekommen, und keine Pille oder Salbe wird euch davon heilen können.

28 Er wird euch mit totaler Verblödung, Wahnsinn und auch schwerer Depression bestrafen.

29 Irgendwann werdet ihr total die Peilung verloren haben und euch nicht zurechtfinden, obwohl es erst mittags ist. Alles, was ihr anfassen werdet, geht in die Grütze, ihr habt einfach kein Glück mehr. Man wird euch überall ausbeuten, ihr werdet mies behandelt werden, und es gibt keinen, der euch helfen würde.

30 Wenn sich jemand in eine Frau verknallt hat und sich mit ihr verlobt, wird sie fremdgehen und mit einem anderen im Bett landen. Wenn jemand ein Haus baut, geht er beim Bauen pleite und muss es am Ende zwangsversteigern. Jemand anderes wird in seinem Haus wohnen. Einer gründet eine Firma, investiert seine ganze Kohle, aber er geht bankrott.

31 Die ganze Ware wird bei Ebay versteigert, aber er kriegt nicht einen Cent vom Gewinn. Sein Auto wird vor seinen Augen abgeschleppt und ins Ausland verkauft. Man bricht bei ihm ein und klaut seine ganzen Sachen, aber die Bullen kommen noch nicht mal vorbei und wollen auch keine Anzeige aufnehmen.

32 Eure Kinder hauen von zu Hause ab und werden drogenabhängig, eure Töchter gehen sogar anschaffen. Ihr werdet fast vor Sehnsucht nach euren Kindern sterben, aber ihr könnt nichts dagegen machen, ihr seid hilflos.

33 Eine Nation von der anderen Seite der Erde wird alles, wofür ihr hart gearbeitet habt, einfach übernehmen. Man wird euch die ganze Zeit mies behandeln und euch keine Chance geben.

34 Wenn ihr das alles erlebt, werdet ihr fast durchdrehen, weil es euch so weh tut.

35 Gott wird euch von oben bis unten mit fiesem Ausschlag und Eiterbeulen bestrafen, gegen die kein Hautarzt der Welt ein Mittel hat.

36 Dann wird ein Kriegsgegner euch und euren Präsidenten komplett abführen und euch woanders ansiedeln. Das wird ein Land sein, wo ihr noch nie vorher was -drüber gehört habt. Dort wird man euch zwingen, zu Plastikgöttern zu beten.

37 Bei diesen Völkern wird man euch verarschen, ihr werdet zur Lachnummer der Nation. Man wird euch als abschreckendes Beispiel im Unterricht benutzen, wie man es nicht machen sollte.

38 Wenn ihr versucht, Sachen anzubauen, könnt ihr euch anstrengen, wie ihr wollt, aber es wird nur ganz wenig bei rumkommen. Dabei werden die Insekten eure ganzen Ernten wegfressen.

39 Ihr werdet euer Geld in Aktien anlegen, aber dann gibt es einen Börsencrash, und ihr habt alles verloren.

40 Überall in der Welt wird man Wirtschaftswachstum erleben, nur bei euch nicht, da geht alles pleite.

41 Ihr werdet schon Kinder bekommen, aber die werden in komische Szenen abrutschen, sie werden Junkies oder von anderen Sachen süchtig.

42 Alle Bäume, die bei euch wachsen, die Äpfel- und Birnenbäume, werden von Läusen be- fallen und zerfressen werden.

43 Die Ausländer bei euch werden sich immer stärker vermehren. Sie werden immer erfolgreicher in der Wirtschaft und auch immer mehr Macht bekommen, während es mit euch weiter bergab geht.

44 Ihr habt nichts, was die von euch leihen wollen, aber ihr braucht Sachen von denen, die sie euch ausleihen müssen. Ihr werdet irgendwann abhängig von denen sein, und plötzlich regieren sie euer ganzes Land und nicht mehr ihr.

45 Diese ätzenden Dinge werden bei euch passieren, sie werden euch verfolgen, bis ihr komplett plattgemacht seid. Das kann aber nur passieren, wenn ihr nicht auf Gott hört, wenn euch seine Gesetze total egal werden und ihr nicht so lebt, wie Gott es gut findet.

46 Jeder bei euch wird dann erkennen, wie das ist, wenn Gott gegen einen ist und einen verflucht hat.

47 Wenn ihr keinen Bock drauf habt, für Gott zu leben, wenn bei euch keine Freude aufkommt und es euch keinen Spaß macht, weil er euch dabei so fett beschenkt hat, wird sich das gegen euch wenden.

48 Ihr werdet den Leuten, die euch kaputtmachen wollen, sogar dienen müssen. Gott wird Feinde gegen euch organisieren, ihr werdet Hunger und Durst haben, keine Klamotten zum Anziehen, es wird an allen Ecken und Enden was fehlen.

49 Von der anderen Seite der Erde wird eine Nation ankommen und gegen euch Krieg führen. Ihr könnt noch nicht mal deren Sprache verstehen. Die kommen mit Flugzeugen und Raketen aus dem Himmel angeschossen.

50 Die kennen das nicht, einfach mal nett zu sein. Sie werden brutalst vor-gehen, ohne Rücksicht auf Kinder oder Rentner.

51 Sie werden sich an euren Gütern bedienen, eure Lebensmittelproduktion wird komplett in ihre Hände fallen. Dabei lassen sie nichts für euch übrig, so dass ihr verhungern müsst.

52 Dieser Feind wird euch in euren Städten belagern, sie ziehen den Ring -einfach zu. Den Schutz, auf den ihr euch verlassen habt, werden sie kaputt machen, sie kämpfen so lange, bis die Schutzmauer zerstört ist. Das wird überall passieren, im ganzen Land, das Gott euch noch schenken wird.

53 Wenn der Feind eure Städte belagert, kommen keine Lebensmittel mehr in die Städte. Darum werdet ihr so einen Hunger schieben, dass ihr sogar eure eigenen Kinder auf den Grill schmeißt. Die Kinder, die Gott euch geschenkt hat, werdet ihr essen.

54–55 Typen, die vorher nur im 5-Sterne-Restaurant gegessen haben, werden ihren eigenen Sohn zum Abendbrot schlachten und in den Ofen stecken. So jemand wird so heiß auf das Fleisch seines Sohnes sein, dass er es wie wild verteidigen wird. Seine Familie, auch nicht seine geliebte Frau, wird auch nur ein Stück von ihm abkriegen. So derbe wird es abgehen in den Städten, die von euren Feinden belagert werden.

56 Die feine Modeprinzessin, das Topmodel, die sich zu schön war, nur einmal ungestylt spazieren zu gehen, wird voll neidisch auf ihren Mann oder ihre Kinder werden. Warum?

57 Weil diese sich bei der Geburt des nächsten Kindes sofort den Mutterkuchen gegriffen haben, der nachher aus ihrer Gebärmutter gekommen ist! Den wollen sie nämlich am liebsten sofort verspachteln. Darum wird die Mutter irgendwo heimlich im Keller ihre Kinder zur Welt bringen, damit sie den Mutterkuchen anschließend für sich alleine hat. Sie hat einfach nichts mehr zu essen im Haus, weil der Feind die Stadt komplett einschließt.

58 Ihr müsst also da drauf aufpassen, dass ihr totalen Respekt vor Gott und seinem Namen habt! Ihr müsst mit Respekt die Dinge durchziehen, die er in diesem Buch hat aufschreiben lassen.

59 Wenn ihr das nicht tut, wird Gott euch und eure Kindern mit ganz üblen Krankheiten bestrafen, gegen die es keine Pillen oder sonst was gibt.

60 Die fiesen Krankheiten, die ihr damals bei den Ägyptern gesehen habt und vor denen ihr auch Schiss hattet, werden dann auch bei euch ausbrechen.

61 Dazu wird er noch die Krankheiten, die hier in diesem Buch noch nicht einmal aufgeschrieben wurden, bei euch vorbeischicken, bis es euch nicht mehr gibt.

62 Anstatt dass ihr euch so krass vermehrt, dass man euch nicht mehr zählen kann, so wie Sand am Meer, werdet ihr ein unbedeutender kleiner Haufen sein. Das passiert, wenn ihr nicht das tut, was Gott von euch möchte.

63 Wenn es Gott früher totalen Spaß gemacht hat, euch zu beschenken und dafür zu sorgen, dass ihr ganz viele Kinder bekommt, wird es ihm dann Spaß bringen, euch kaputt zu machen. Er wird euch aus dem Land, was ihr eigentlich haben wolltet, im hohen Bogen rausschmeißen.

64 Ihr müsst dann woanders wohnen, bei anderen Leuten, und habt kein echtes Zuhause mehr, keine eigene -Heimat. Wenn ihr dort wohnt, wird man euch zwingen, zu Plastikgöttern zu beten, die ihr noch nie gesehen habt. Keiner von euch wird sie kennen, das sind so Teile aus Kunststoff und so komische Bilder.

65 Aber selbst da werdet ihr nicht dauerhaft wohnen bleiben. Ihr werdet kein wirk-liches Zuhause haben, sondern immer rumreisen müssen. Gott wird dafür sorgen, dass ihr immer Angst habt, dass es für euch überall dunkel bleibt und ihr Depressionen ohne Ende bekommt.

66 Ständig müsst ihr Schiss davor haben zu sterben, es wird keinen Zeitpunkt geben, wo ihr euch ganz in Sicherheit fühlt.

67 Morgens werdet ihr hoffen, dass der Tag bald rum ist. Und Abends hofft ihr, dass bald die Sonne aufgeht. Alles, was ihr erlebt, wird euch Angst machen.

68 Gott wird euch so weit bringen, dass ihr ins Flugzeug steigt, um wieder nach Ägypten zu fliegen, obwohl er euch mal versprochen hat, dass ihr dort nie mehr hinmüsst. Dort werdet ihr als Billiglohnkraft für ganz kleines Geld auf dem Arbeitsmarkt vermittelt. Trotzdem will euch niemand einstellen, weil keiner Interesse an euch hat.“

Der Vertrag von Gott und Israel

69 Als die Israeliten im Land Moab waren, hatte Gott einen Auftrag für Mose. Er sollte einen neuen Vertrag machen zwischen den Leuten von Israel und ihm. Dieser Vertrag war als eine Ergänzung zu dem anderen Vertrag gedacht, den er am Horeb-Berg mit den Israeliten geschlossen hatte. Jetzt kommen die Formulierungen, mit denen dieser Vertrag beschlossen wurde.