5.Mose 26

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Die Kapitel

Das fünfte Buch vom Mose.

Rückblick: Was alles so mit den Israeliten abgegangen ist : 5.Mo 1 || 5.Mo 2 || 5.Mo 3 || 5.Mo 4

Rückblick: Die zehn Gesetze und was für Regeln sonst noch wichtig sind: 5.Mo 5 || 5.Mo 6 || 5.Mo 7 || 5.Mo 8 || 5.Mo 9 || 5.Mo 10 || 5.Mo 11 || 5.Mo 12 || 5.Mo 13 || 5.Mo 14 || 5.Mo 15 || 5.Mo 16 || 5.Mo 17 || 5.Mo 18 || 5.Mo 19 || 5.Mo 20 || 5.Mo 21 || 5.Mo 22 || 5.Mo 23 || 5.Mo 24 || 5.Mo 25 || 5.Mo 26

Was passiert, wenn man nicht das macht, was Gott möchte:5.Mo 27 || 5.Mo 28 || 5.Mo 29

Ein Lied, ein Reim und Mose stirbt: 5.Mo 30 || 5.Mo 31 || 5.Mo 32 || 5.Mo 33 || 5.Mo 34

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Wie man Gott die ersten Früchte und die 10Prozent der Ernte schenkt

1  „Wenn du in dem neuen Land lebst, das Gott dir schenken wird, und du dich da ein bisschen ausgebreitet hast,

2  sollst du die ersten Früchte von -deiner Ernte in eine Tüte packen und die zu dem besonderen Ort bringen, den Gott euch noch zeigen wird. An diesem Ort wird Gott später in einem ganz besonderen Haus bei euch wohnen.

3  Geh damit zu dem Priester, der gerade Dienst schiebt, und sag ihm: ,Hallo! Ab heute ist es amtlich: Wir sind tatsächlich in dem Gebiet gelandet, das Gott schon vor Ewigkeiten unserer Familie versprochen hatte!‘

4  Wenn der Priester die Tüte angenommen und vor den Opfertisch, den Altar, gestellt hat,

5  sollst du vor Gott eine klare Ansage machen. Bekenne ihm Folgendes: ‚Mein Vorfahr war ein Aramäer ohne festen Wohnsitz. Er zog nach Ägypten und lebte dort als Aus-länder mit ein paar Leuten. Dann bekamen sie aber sehr viele Kinder und wurden immer stärker und mächtiger.

6  Die Ägypter haben uns wie den -letzten Dreck behandelt. Sie nahmen uns die Pässe ab und brummten uns Zwangsarbeit auf.

7  Dann haben wir angefangen, wie blöd zu dir, Gott, zu beten. Wir schrien zu dem Gott, zu dem schon unsere Väter immer gebetet hatten. Du hast auf uns gehört, du hast mitgekriegt, dass man uns alle Rechte weggenommen hatte. Und du hast auch die harte Arbeit unter miesesten Bedingungen mitbekommen, die wir dort leisten mussten.

8  Darum hast du uns aus Ägypten rausgeholt. Und du hast das mit krassen Wundern gemacht, du hast gezeigt, was alles in dir steckt, du hast deine Muskeln spielen lassen. Die Ägypter kriegten alle mit, was du an Wundern drauf hast.

9  Gott, du hast uns bis hierher gebracht und uns dieses neue Land ge- schenkt. Ein Land, in dem es alles gibt, was man sich wünscht, und davon reichlich.

10  Dieses Land hast du uns geschenkt‘. Dann legst du die Tüte vor den Altar und verbeugst dich einmal ganz tief vor Gott und machst damit klar, dass du Respekt vor ihm hast.

11  Du kannst dich echt total freuen an den krassen Sachen, die Gott dir und deiner Familie geschenkt hat. Die Levi-Leute und die Ausländer, die bei euch leben, sollen von den guten Sachen auch was abbekommen.“

Ein Gebet, was man sprechen soll, wenn die Leute von der Suppenküche oder „der Tafel“ kommen

12  „Alle drei Jahre müsst ihr 10 Prozent von eurer Ernte in einer Halle im Ort sammeln. Von dem Zeug sollen dann die Levi-Leute, die Ausländer, die Kinder, die keine Eltern mehr haben, und die Hartz-IV-Empfänger leben. Das muss exakt laufen. Wenn jeder seinen Teil abgeliefert hat,

13  soll man mit ein paar Leuten ein kleines Gebet sprechen, mit dem man das Ganze Gott übergibt. Der Text dafür geht so: ,Ich habe alles, was sowieso dir gehört, hier abge-liefert. Die Levi-Leute, Ausländer, die Kinder ohne Eltern und die Hartz-IV-Empfänger sollen sich da dran bedienen. So, wie du gesagt hast, dass wir es machen sollen, so habe ich es auch durchgezogen.

14  Ich hab auch nichts davon genascht, als bei uns einer aus der Familie gestorben ist. Ich hab nichts davon genascht, als ich dreckig, also ›unrein‹ gewesen bin. Ich hab nichts davon einem Toten bei der Beerdigung mit ins Grab geschmissen. Ich hab alles genauso durchgezogen, wie Gott, mein Chef, es gesagt hat.

15  Schau uns vom Himmel aus zu und gib uns Kraft! Sorg dafür, dass dieses neue Land uns Glück bringt. Dieses Land ist so fett, da gibt es alles, was man sich wünscht, und davon reichlich. Du hattest es ja schon vor Ewigkeiten unserer Familie versprochen!‘“

Der Vertrag zwischen Gott und seinen Leuten

16  „Ab heute macht Gott das Ding mit euch fest. Er unterschreibt euch seinen Vertrag, und ihr sollt ihn auch unterschreiben. Ab sofort müsst ihr euch da radikal dran halten, er soll euch superwichtig sein.

17  Ab heute habt ihr dem Vertrag von Gott zugestimmt. Er hat euch gesagt: ,Ich bin euer Gott, und ich möchte, dass ihr immer genau das tut, was ich euch gesagt habe und sagen werde.‘

18  Ihr habt diesen Vertrag unterschrieben und habt damit klargemacht, dass ihr sein Angebot annehmt. Ihr wollt sein Volk sein, und ihr wollt alle seine Gesetze durchziehen und danach leben.

19  Ihr seid damit einverstanden, dass ihr ein ganz besonderes, gottmäßiges Volk seid, anders als die anderen Völker, die er auch gemacht hat. Ihr gehört nur Gott, radikal, und ihr sollt seine Spezialtruppe sein, sein ganz besonderes Schmuckstück. So will er das, und das ist seine Ansage.“