5.Mose 25

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Die Kapitel

Das fünfte Buch vom Mose.

Rückblick: Was alles so mit den Israeliten abgegangen ist : 5.Mo 1 || 5.Mo 2 || 5.Mo 3 || 5.Mo 4

Rückblick: Die zehn Gesetze und was für Regeln sonst noch wichtig sind: 5.Mo 5 || 5.Mo 6 || 5.Mo 7 || 5.Mo 8 || 5.Mo 9 || 5.Mo 10 || 5.Mo 11 || 5.Mo 12 || 5.Mo 13 || 5.Mo 14 || 5.Mo 15 || 5.Mo 16 || 5.Mo 17 || 5.Mo 18 || 5.Mo 19 || 5.Mo 20 || 5.Mo 21 || 5.Mo 22 || 5.Mo 23 || 5.Mo 24 || 5.Mo 25 || 5.Mo 26

Was passiert, wenn man nicht das macht, was Gott möchte:5.Mo 27 || 5.Mo 28 || 5.Mo 29

Ein Lied, ein Reim und Mose stirbt: 5.Mo 30 || 5.Mo 31 || 5.Mo 32 || 5.Mo 33 || 5.Mo 34

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Sozialstunden und ein paar Regeln zum Schutz von Menschen

1  „Angenommen zwei Männer ziehen vor Gericht. Dann soll der Richter eine gerechte Bestrafung für den finden, der im Unrecht ist, und den freisprechen, der recht hat.

2  Wenn jetzt der Verlierer vom Richter vierzig Sozialstunden aufgebrummt bekommt, dann muss der Typ auch diese ganzen vierzig Stunden abarbeiten. Die Arbeitszeit muss schriftlich belegt werden und soll nur so lange gehen, wie sie seiner Schuld entspricht.

3  Vierzig Sozialstunden sind dabei noch okay. Was da drüber liegt, aber nicht mehr. Denn das könnte für den am Ende peinlich werden, und seine Freunde würden ihn auslachen.

4  Wenn ein Pferd bei der Ernte hilft, sollst du ihm nicht das Maul zubinden, damit es von dem Futter fressen kann, was überall rumliegt.

5  Wenn zwei Brüder auf demselben Grundstück wohnen und einer von ihnen stirbt, ohne vorher Söhne bekommen zu haben, dann soll sich seine Frau nicht irgendeinen anderen Typen suchen, der nicht aus der Familie stammt. Der Bruder, der noch lebt, hat die Pflicht, sich um sie zu kümmern und sie zu heiraten.

6  Der erste Sohn, den sie dann von ihm bekommt, ist wie ein Sohn vom ersten Mann. Er wird alles erben und den Nachnamen weiter-geben, damit der nicht ausstirbt.

7  Weigert sich der Bruder aber, die Frau zu heiraten, kann sie Beschwerde bei den Chefs vom Ort einlegen. ,Mein Schwager lehnt es ab, mich als Ehefrau zu nehmen und damit auch dafür zu sorgen, dass der Nachname von meinem verstorbenen Mann nicht ausstirbt!‘

8  Dann sollen die Chefs den Typen holen lassen. Wenn der jetzt immer noch keinen Bock auf die Alte hat,

9  soll die Frau in dem Augenblick, wo die Chefs auch da sind, dem Typen einen Schuh ausziehen, ihm in die Fresse rotzen und sagen: ,So macht man das mit Leuten wie dir, die sich weigern, dafür zu sorgen, dass die Familie vom eigenen Bruder nicht ausstirbt!‘

10  Man wird den Typen dann bei euren Leuten nur noch den ,Mann, dem ein Schuh fehlt‘ nennen.

11  Wenn es zwischen zwei Männern mal einen heftigen Streit gibt und die Frau von dem einen geht dazwischen und haut dem anderen Typen dabei voll auf die Eier,

12  dann gibt’s dafür nur eine gerechte Strafe: Ihre Hand muss abgehackt werden.

13–14  Im Verkauf, beim Abmessen von Waren, darfst du nicht bescheißen. Deine Waage muss der GS-Norm entsprechen und TÜV-geprüft sein. Jede Waage bei dir muss den gleichen Wert anzeigen, wenn man ein Kilo draufstellt.

15  Auch deine Liter-anzeige auf den Gläsern und Messbechern soll stimmen. Wenn du das machst, wirst du lange in dem neuen Land leben können, was Gott dir schenken wird.

16  Denn Leute, die so was nicht machen und andere auf die Art abziehen, findet Gott super-ätzend.“

Rache an den Amalekitern

17  „Ihr dürft nie vergessen, wie die Amalekiter euch übelst abgezockt haben, als ihr auf dem Weg aus Ägypten kamt.

18  Als ihr noch geschwächt und fertig von der heftigen Tour wart, kamen sie einfach von hinten an und haben die Leute von euch plattgemacht, die keine Kraft mehr hatten. Gott und seine Gesetze waren denen pupsegal.

19  Wenn Gott euch das ganze Land geschenkt hat, was er euch geben will, und ihr alle Feinde um euch rum besiegt habt, dann müsst ihr euch um diese Amalekiter kümmern. Löscht die endgültig von der Festplatte! Da darf keiner mehr übrig bleiben, macht das gründlich! Das dürft ihr nicht vergessen, klar?“