5.Mose 23

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Die Kapitel

Das fünfte Buch vom Mose.

Rückblick: Was alles so mit den Israeliten abgegangen ist : 5.Mo 1 || 5.Mo 2 || 5.Mo 3 || 5.Mo 4

Rückblick: Die zehn Gesetze und was für Regeln sonst noch wichtig sind: 5.Mo 5 || 5.Mo 6 || 5.Mo 7 || 5.Mo 8 || 5.Mo 9 || 5.Mo 10 || 5.Mo 11 || 5.Mo 12 || 5.Mo 13 || 5.Mo 14 || 5.Mo 15 || 5.Mo 16 || 5.Mo 17 || 5.Mo 18 || 5.Mo 19 || 5.Mo 20 || 5.Mo 21 || 5.Mo 22 || 5.Mo 23 || 5.Mo 24 || 5.Mo 25 || 5.Mo 26

Was passiert, wenn man nicht das macht, was Gott möchte:5.Mo 27 || 5.Mo 28 || 5.Mo 29

Ein Lied, ein Reim und Mose stirbt: 5.Mo 30 || 5.Mo 31 || 5.Mo 32 || 5.Mo 33 || 5.Mo 34

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Wer bei den Gottesdiensten dabei sein darf und wer nicht

1  „Eins noch mal eben vorweg: Kein Sohn darf mit seiner Mutter im Bett landen!

2  Es gibt ein paar Regeln, wer beim Gottesdienst nicht mitmachen darf. Männer, die keinen Penis oder keinen Hoden mehr haben, weil der abgeschnitten worden ist, dürfen nicht dabei sein.

3  Auch jemand, dessen Eltern nicht beide Israeliten waren, darf nicht dabei sein. Das gilt auch für die Kinder von denen, und zwar über zehn Generationen hinweg. Sie sind auch vom Gottesdienst ausgeschlossen.

4  Wer auch nie dabei sein darf, sind Leute von den Ammonitern und Moabitern. Die haben auf ewig Hausverbot, egal wie viel Zeit dazwischen liegt. Keiner von denen darf bei unserem Gottesdienst mitmachen.

5  Die hatten ja damals keinen Bock, euch mit Wasser -auszuhelfen, als ihr aus Ägypten kamt und durch ihr Land gewandert seid. Damals hatten die doch sogar noch den Ober-Esoteriker Bileam organisiert, der extra aus Mesopotamien herkam, um euch gegen Kohle die Krätze an den Hals zu wünschen und euch zu verfluchen.

6  Gott hatte aber für Bileam die Lauscher nicht auf Empfang gestellt und machte dann genau das Gegenteil. Aus etwas Ätzendem wurde etwas total Gutes, aus einem Fluch wurde Segen. Gott hat euch nämlich unheimlich lieb.

7  Mit denen sollst du nichts zu tun haben, keine Verträge mit denen machen und so! Für immer!

8  Bei den Edomitern ist das total anders. Die musst du nicht beknackt finden, ganz im Gegenteil. Ihr seid verwandt mit denen, ihr habt ja einen gemeinsamen Vorfahren. Und auch die Ägypter gehen in Ordnung. Bei denen hast du ja viele Jahre als Ausländer gelebt.

9  Wenn von denen jemand bei euch lebt, dürfen seine Kinder ab der dritten Generation am Gottesdienst teilnehmen.“

Wie man die Standorte im Krieg sauber hält

10  „Wenn du in den Krieg ziehst, dann musst du aufpassen, dass alle Soldaten bei euch sauber im Sinne Gottes, also ‚rein‘ sind.

11  Falls zum Beispiel einem Soldat im Feldbett nachts einer abgegangen ist, muss er den nächsten Tag erst mal draußen bleiben, außerhalb vom Lager.

12  Abends soll er noch mal richtig duschen gehen, und wenn es dunkel wird, darf er wieder dazu kommen.

13  Dann müsst ihr Dixi-Klos außerhalb vom Lager aufstellen, um dort zu kacken.

14  Die Scheiße muss später immer in ein Loch geschüttet und verbuddelt werden.

15  Das ganze Lager muss sauber bleiben, weil Gott, der Chef, bei euch ist. Er ist da, um dich vor deinen Feinden zu beschützen, und hilft dir, im Krieg zu gewinnen. Euer Zeltlager soll darum immer ganz besonders sauber sein, Gott soll nichts finden können, was ätzend ist. Denn dann wäre er nämlich schnell wieder weg.“

Asylantrag

16  „Wenn ein Ausländer zu euch kommt, weil er politisch verfolgt wird, dann liefert ihn nicht wieder an sein Land aus.

17  Er soll bei euch immer eine Wohnung finden können, wo er leben möchte. Auch in eine der Städte darf der ziehen, du sollst ihm keine Probleme dabei machen.“

Was Gott absolut nicht ab kann

18  „Bei euren Frauen und Männern soll niemand als Tempel-Schlampe für so einen Plastikgott anschaffen gehen.

19  Ihr dürft auch auf keinen Fall Kohle, die von Drogengeschäften, Prostitution oder durch den Verkauf von Pornos oder solchen Sachen kommt, der Kirche spenden! Gott hasst Geld, was aus solchen Quellen kommt.

20  Wer bei euch zu viel Geld hat und das an Leute verleiht: Zinsen von einem aus der eigenen Familie zu nehmen geht einfach nicht! Das Gleiche gilt auch für Gebühren, wenn du irgendwelche Sachen einem anderen Israeliten leihst.

21  Bei einem Ausländer ist das was anderes, da kannst du Zinsen nehmen. Aber nicht von deinen Leuten! Wenn du dich daran hältst, wird Gott dafür sorgen, dass die Sachen, die du tust, immer gut abgehen. Alles, was du in dem neuen Land anpackst, wird auch funk-tionieren.“

Wenn man Gott was verspricht

22  „Wenn du mit Gott einen Deal machst und ihm dabei irgendwas versprichst, dann musst du das auch durchziehen. Schieb das nicht auf die lange Bank. Solche Versprechen müssen eingelöst werden. Sonst hast du ein Problem, es steht etwas zwischen dir und Gott. Gott nimmt so ein Versprechen immer ernst.

23  Gott besteht nicht da drauf, dass du ihm irgendwelche Versprechen abgibst, das ist kein Problem für ihn.

24  Aber wenn du es frei-willig getan hast, weil du dich ganz alleine dafür entschieden hast, dann gilt das auch.“

Was nicht als Klauen zählt

25  „Wenn du unterwegs bei einem Weinberg vorbeikommst, darfst du dich bedienen. All you can eat, hau rein, bis du platzt. Aber was in die Tupperschüssel tun, um es später zu Hause zu essen, geht nicht.

26  Und wenn du an einem Maisfeld vorbeikommst, kannst du dir gerne ein paar Maiskolben abpflücken. Ist aber nicht in Ordnung, wenn du gleich mit einem Messer ganze Büschel abschneidest und ne Plastiktüte vollstopfst.“