5.Mose 17

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Die Kapitel

Das fünfte Buch vom Mose.

Rückblick: Was alles so mit den Israeliten abgegangen ist : 5.Mo 1 || 5.Mo 2 || 5.Mo 3 || 5.Mo 4

Rückblick: Die zehn Gesetze und was für Regeln sonst noch wichtig sind: 5.Mo 5 || 5.Mo 6 || 5.Mo 7 || 5.Mo 8 || 5.Mo 9 || 5.Mo 10 || 5.Mo 11 || 5.Mo 12 || 5.Mo 13 || 5.Mo 14 || 5.Mo 15 || 5.Mo 16 || 5.Mo 17 || 5.Mo 18 || 5.Mo 19 || 5.Mo 20 || 5.Mo 21 || 5.Mo 22 || 5.Mo 23 || 5.Mo 24 || 5.Mo 25 || 5.Mo 26

Was passiert, wenn man nicht das macht, was Gott möchte:5.Mo 27 || 5.Mo 28 || 5.Mo 29

Ein Lied, ein Reim und Mose stirbt: 5.Mo 30 || 5.Mo 31 || 5.Mo 32 || 5.Mo 33 || 5.Mo 34

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Was tun, wenn Leute Plastikgötter toll finden

1  „Wie gesagt, möchte ich nicht, dass ihr für Gott irgendein Tier mit einer Behinderung opfert. Also kein Rind, Schaf oder Ziege, das irgendwie krank oder sonst was ist. Da hat Gott überhaupt keinen Bock drauf.

2–5  Mal angenommen, irgendwo bei euch baut eine Frau oder ein Mann richtig Mist. Er bricht den Vertrag von Gott und fängt an, zu so einem Plastikgott zu beten. Oder er kommt plötzlich schräge drauf und fängt an, mit der Sonne zu reden oder mit dem Mond oder den Sternen. Ich hab euch das ja verboten . . . Wenn ihr irgendwo so ein Gerücht hört oder euch jemand einen Brief schreibt, in dem das behauptet wird, müsst ihr das mal checken. Falls das ganze Ding nicht gelogen ist und derjenige wirklich so eine ätzende Sache gebracht hat, dann muss derjenige sterben. So was Ekliges darf bei euren Leuten, den Israeliten, nie und nimmer passieren! Ihr müsst ihn dann vor der Stadt hinrichten lassen. Man braucht aber immer mindestens zwei Zeugen, die das unabhängig voneinander bestätigen. Wenn nur einer so was sagt, zählt das nicht, keiner darf wegen einer Aussage von nur einem Typen getötet werden.

7  Bei dieser Hinrichtung -müssen alle Männer mit dem Täter vor die Stadt gehen. Und dann sollt ihr so lange mit Steinen auf den schmeißen, bis der tot ist. Ihr müsst einfach das Ätzende bei euch radikal rausschneiden wie das Angefaulte aus einem Stück Apfel.“

Der oberste Gerichtshof

8  „Wenn es bei euch jetzt Streit über eine Sache gibt, die für den Richter vor Ort zu heftig ist, dann soll er damit zu dem Ort gehen, wo die Wohnung von Gott steht. Gott wird den Ort noch bestimmen, wenn ihr im neuen Land angekommen seid. Es geht hier um Fälle von Mord und Totschlag, schwere Körperverletzung, Überfall und Diebstahl.

9  Dort wird der ganze Fall noch mal vor dem Priester aufgerollt oder vor dem obersten Richter, der zu der Zeit gerade Dienst schiebt. Die sollen dann ein Urteil fällen.

10–11  Wenn die dann gesprochen haben, ist das fix, und jeder muss sich da dran halten. Was die entscheiden, wird durchgezogen, und zwar genau so, wie das gesagt worden ist. Nicht schärfer, aber auch nicht schwächer.

12  Falls jemand von euch so prall ist, dass er auf die Entscheidung vom Priester pfeift (der ja immerhin für Gott arbeitet) und auch nicht auf das hört, was der oberste Richter entschieden hat, dann muss der getötet werden. Alles was link und böse ist, muss man bei euch rausschmeißen.

13  Jeder muss davon in der -Zeitung lesen können. Erst dann werden sie Respekt haben und sich nicht mehr mal eben so trauen, etwas zu tun, was nicht in Ordnung ist.“

Regeln für den Präsidenten

14  „Wenn ihr dann in dem neuen Land wohnt, das Gott euch schenken wird, könnte es passieren, dass ihr auch einen Präsidenten haben wollt. Das haben die anderen Völker in der Gegend ja auch.

15  Dieser Präsident darf dann aber nur von Gott höchstpersönlich ausgesucht werden. Der Chef wird jemanden von euch aussuchen, der aus eurem Volk kommt, er darf kein Ausländer sein.

16  Dieser zukünftige Präsident darf nicht mit zu vielen Autos rumprotzen. Er muss korrekt drauf sein und darf nicht Leute aus seiner Firma gegen Geld oder Aktien an andere Firmen ausleihen oder verkaufen, die ihren Sitz in Ägypten haben. Gott will nicht, dass ihr jemals wieder nach Ägypten geht, keiner von euch.

17  Der Präsident soll auch nicht mehrere Frauen haben oder auf Geschäftsreisen oder Partys wild mit anderen Frauen rummachen. Frauen können nämlich Männer von Gott wegziehen. Und dann soll er auch nicht gierig sein und zu viel Geld oder Aktienpakete besitzen.

18  Wenn er zum Präsidenten gewählt wird, muss er sich die Gesetze runterladen, ausdrucken und auswendig lernen. Die Priesterfamilie hat davon immer eine Kopie am Start.

19  Einen Ausdruck muss er immer bei sich haben und jeden Tag ein Stück da drin lesen. Wenn er das tut, kriegt er Re- spekt vor Gott, nimmt ihn und seine Gesetze ernst und zieht die auch durch.

20  Und es wird ihn davor beschützen, zu prollig zu werden. Er wird nicht auf die anderen Israeliten runtersehen und auf den Gedanken kommen, er sei jetzt der große Held. Wenn er alle diese Regeln durchzieht, wird er lange über Israel regieren. Und für die Präsidenten, die nach ihm gewählt werden, gilt das genauso.“