5.Mose 12

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Die Kapitel

Das fünfte Buch vom Mose.

Rückblick: Was alles so mit den Israeliten abgegangen ist : 5.Mo 1 || 5.Mo 2 || 5.Mo 3 || 5.Mo 4

Rückblick: Die zehn Gesetze und was für Regeln sonst noch wichtig sind: 5.Mo 5 || 5.Mo 6 || 5.Mo 7 || 5.Mo 8 || 5.Mo 9 || 5.Mo 10 || 5.Mo 11 || 5.Mo 12 || 5.Mo 13 || 5.Mo 14 || 5.Mo 15 || 5.Mo 16 || 5.Mo 17 || 5.Mo 18 || 5.Mo 19 || 5.Mo 20 || 5.Mo 21 || 5.Mo 22 || 5.Mo 23 || 5.Mo 24 || 5.Mo 25 || 5.Mo 26

Was passiert, wenn man nicht das macht, was Gott möchte:5.Mo 27 || 5.Mo 28 || 5.Mo 29

Ein Lied, ein Reim und Mose stirbt: 5.Mo 30 || 5.Mo 31 || 5.Mo 32 || 5.Mo 33 || 5.Mo 34

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Die Gesetze noch mal erklärt und ein paar Warnungen

1 „Jetzt kommen noch mal die ganzen Gesetze und Regeln, an die ihr euch halten müsst, wenn ihr in dem neuen Land seid. Dieses Land hatte Gott, wie gesagt, ja schon euren Uropas versprochen. Diese Gesetze gelten euer Leben lang.

2 Wenn ihr dort seid, möchte ich von euch, dass ihr als Erstes mal die ganzen Gebäude plattmacht, wo die zu ihren Pseudogöttern gebetet haben, egal ob das jetzt auf irgendwelchen Bergen oder Hügeln, im Garten oder sonstwo passiert ist.

3 Sprengt die Opfertische, auf denen man diesen Göttern Sachen geopfert hat! Haut mit einem Bulldozer die Tempel um, in denen gebetet wurde! Alle diese Figuren, zu denen gebetet wurde, müsst ihr komplett abfackeln. Nichts darf mehr an diese Pseudogötter erinnern!

4 Und bitte kommt nicht auf die schräge Idee, eurem Gott, dem Oberchef, so ähn-liche Sachen zu bauen und dort zu ihm zu beten, klar?

5 Es gibt nur einen Ort, den Gott für so was aussuchen wird, wo dann immer seine Wohnung stehen wird. Dort kann man zu ihm beten, dort kannst du ihn treffen.

6 Und auch nur dort sollt ihr die Opferrituale durchziehen. Die Abfackelopfer, die Dankopfer, die 10 Prozent von eurer Ernte, die freiwilligen Spenden und die Opfer, wenn ihr Gott was ganz fest versprochen habt, diese Opferrituale -werden alle nur dort durchgezogen. Das Gleiche gilt für die Opferrituale mit den ersten Babys von euren Rindern, Schafen und Ziegen, die man Gott schenken sollte.

7 Dort sollt ihr auch das Fleisch von den Dankopfern essen. Macht eine Party mit euren Familien, macht euch locker und freut euch über die Sachen, was bei eurer Arbeit am Ende rumgekommen ist. Gott hat dafür schließlich gesorgt, weil er euch was Gutes tun wollte.

8 Bis heute konnte ja jeder sein Opfer so machen, wie er gerade lustig war,

9 weil ihr noch nicht in dem neuen Land lebt, was Gott euch nach der langen Zeit in der Wüste geschenkt hat. Wenn ihr endlich dort seid, könnt ihr euch erst mal entspannen.

10–11 Aber wenn ihr jetzt über den Jordanfluss in das Land reingeht und es euch gekrallt habt, ab dann gelten andere Regeln. Erst wenn ihr mit Gottes Hilfe alle eure Feinde plattgemacht habt und keiner mehr was gegen euch kann, müsst ihr euch an diese neuen Gesetze halten. Ab dann sollt ihr nämlich die Geschenke und die Opfersachen nur noch an den Ort bringen, den Gott extra dafür aussuchen wird. Dort will er dann selbst ganz krass anwesend sein.

12 In diesem Teil wird Gott wohnen, und dort sollt ihr Opferpartys abfeiern. Dort sollt ihr Spaß haben und Party machen, mit euren Familien und Angestellten. Die Levi-Leute dürfen auch dabei sein, die in eurer Stadt wohnen, weil denen ja kein eigenes Stück Land gehören wird.

13 Kommt bloß nicht auf die Idee, so ein Abfackelopfer an irgendeinem Ort im Land zu machen, an denen vorher irgendwelchen Plastikgöttern Sachen geschenkt wurden!

14 Ihr dürft das nur an einem einzigen Ort machen, den Gott extra dafür aussuchen wird. Er wird einen Ort dafür auswählen, der in dem Gebiet von einem eurer Familienstämme liegen wird. Nur da dürft ihr opfern und eure Geschenke hinbringen, ist das klar?

15 Was ihr aber ohne Ende machen könnt, ist, zu Hause Tiere zu schlachten, auf den Grill zu hauen und zu verspachteln. So viel Gott euch davon zur Verfügung stellt, könnt ihr auch alle davon essen (das macht er voll gerne, weil er euch so sehr liebt). Aber das darf dann kein Opferritual sein, sondern einfach nur zum Essen. Deshalb kann da dann auch jeder von mitessen, auch wenn er gerade ,dreckig‘, also ,unrein‘ ist. Das ist genau das Gleiche, wie wenn er im Steakhaus ein Rumpsteak isst, oder ein halbes Hähnchen oder Putenbrustfilet.

16 Nur das Blut dürft ihr nicht trinken oder essen. Ihr sollt das auf den Boden schütten so wie Wasser, mit dem man Blumen gießt.

17 Die 10 Prozent der Nahrungsmittel, die für Gott abgezwackt wurden, dürft ihr aber nicht zu Hause essen! Das gilt für Weizenmehl, Wein, Bier, Öl, das erste Kind von der Kuh, dem Schaf und der Ziege, alle Geschenke, die man Gott mal versprochen hat, die freiwilligen Geschenke oder irgendein anderes Opferding.

18 Nur wenn Gott live dabei ist, an dem besonders krassen Ort, den er extra dafür aussuchen wird, darf das gegessen werden. Das gilt für alle, auch für eure Söhne und Töchter, Angestellten und auch für die Levi-Leute, die bei euch leben. Habt Spaß an den Sachen, die Gott euch durch eure Arbeit geschenkt hat, genießt es!

19 Und bitte nicht vergessen, sich um die Levi-Leute bei euch gut zu kümmern, solange ihr in dem Land wohnen werdet.

20 Wenn der Chef, euer Gott, aber euer Gebiet vergrößern will, so wie er es ja versprochen hat, dann könnt ihr auch in den neuen Städten Fleisch essen bis zum Abwinken, das ist kein Problem.

21 Dafür müsst ihr auch nicht extra an den speziellen Ort gehen, den Gott dafür aussuchen wird. Noch mal zum Mitschreiben: An diesem Ort wird Gott dann ganz krass anwesend sein, er wird dort wohnen. Alle Leute, die zu weit weg wohnen, dürfen bei sich zu Hause von den Rindern, Schafen und Ziegen so viel essen, bis sie platzen. Man kann die schlachten und grillen, wie man lustig ist, wenn es nur nach den Regeln passiert, die ich euch gegeben hab.

22 Das ist dann ja kein Opferritual, sondern ein normales Essen, wie wenn man im Steakhaus oder aus dem Supermarkt ein Schnitzel isst. Jeder kann davon so viel essen, wie er Bock hat, auch wenn er gerade nicht sauber ist, also ,unrein‘. An Opferritualen darf man ja so nicht teilnehmen.

23 Es gibt nur ein Ding, wo ihr euch auf jeden Fall zusammenreißen müsst: kein Fleisch essen, wo noch Blut drin ist! In dem Blut steckt nämlich das Leben von dem Tier.

24 Wie gesagt, Blut dürft ihr generell nicht trinken oder essen. Ihr sollt das auf den Boden schütten, so wie Wasser mit dem man Blumen gießt.

25 Wenn ihr das so macht, findet Gott das gut, und es wird euch und euren Kindern immer gutgehen.

26 Die Steuern und die ganzen anderen Geschenke, alles, was ihr mit einem ganz festen Versprechen Gott geben wollt, müsst ihr unbedingt zur Wohnung von Gott bringen.

27 Auch die Tiere, die für ein Abfackelopfer sind, müssen da hin. Dort sollen sie komplett verbrannt werden, das ganze Blut und das Fleisch muss verkohlt werden. Und das Blut, was von den Tieren kommt, die für ein Dankopfer geschlachtet wurden, muss dort an den Tisch von Gott, den Altar, gegossen werden. Das Fleisch darf man dann aber essen.

28 Zieht das alles genau so durch, wie ich es euch gesagt habe! Wenn du für Gott korrekt lebst, wird es dir und deinen Kindern immer gutgehen.

29–30 Wenn ihr in dem Land seid und Gott euch geholfen hat, alle Kriege dort ganz klar zu gewinnen, dann passt auf, dass ihr euch nicht auf die Religionen der Leute einlasst, die dort wohnen! Ihr müsst wirklich alle Bewohner töten und deren Pseudogötter links liegen lassen. Fragt die Leute nicht, wie sie zu ihrem Gott gebetet haben. Das soll euch wurst sein.

31 Auf keinen Fall dürft ihr da irgendwas durcheinanderbringen! Ihr sollt mit eurem Gott komplett anders umgehen, als die es mit ihren -Göttern gemacht haben! Gott kriegt da echt nen Würg-reiz, er hasst so was. Die haben für ihre Plastikgötter ja sogar ihre eigenen Kinder verbrannt!“