4.Mose 6

Aus Volxbibel Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Kapitel

Das vierte Buch vom Mose. Volkszählung bei den Israeliten am Start

Die letzten Regeln und was am Berg Sinai noch abgegangen ist : 4.Mo 1 || 4.Mo 2 || 4.Mo 3 || 4.Mo 4 || 4.Mo 5 || 4.Mo 6 || 4.Mo 7 || 4.Mo 8 || 4.Mo 9

Die Israeliten in der Wüste 4.Mo 10 || 4.Mo 11 || 4.Mo 12 || 4.Mo 13 || 4.Mo 14 || 4.Mo 15 || 4.Mo 16 || 4.Mo 17 || 4.Mo 18 || 4.Mo 19 || 4.Mo 20

Was in der Gegend, wo die Moabiter wohnen, so alles abging: 4.Mo 21 || 4.Mo 22 || 4.Mo 23 || 4.Mo 24 || 4.Mo 25 || 4.Mo 26 || 4.Mo 27 || 4.Mo 28 || 4.Mo 29 || 4.Mo 30 || 4.Mo 31 || 4.Mo 32 || 4.Mo 33 || 4.Mo 34 || 4.Mo 35 || 4.Mo 36

aktuelle Druckversion | aktuelle Arbeitsversion


Wenn sich ein Israelit radikal Gott zur Verfügung stellen will

1  Gott war mal wieder mit Mose am Quatschen:

2  „Du Mose? Rede mal mit den Israeliten und sag ihnen Folgendes von mir: ,Wenn ein Mann oder eine Frau sich mir, eurem Gott, eine Zeitlang ganz radikal zur Verfügung stellen will,

3  dann sollten die in der Zeit auf jeden Fall ganz auf Alk verzichten. Bier, Wein, Schnaps, aber auch keinen alkfreien Traubensaft darf man dann trinken. Das Gleiche gilt aber auch einfach für jede Form von Weintrauben inklusive Rosinen.

4  Man soll in der Zeit generell nichts verspachteln, was vom Weinstock kommt.

5  In der Zeit, wenn man sich auf die Art radikal Gott zur Verfügung stellt, darf man erst mal nicht zum Frisör gehen, um sich die Haare abschneiden zu lassen, und sich auch nicht rasieren.

6  Während der Zeit soll man auch nicht irgendwie in die Nähe von einem Toten kommen.

7  Auch wenn Leute aus der eigenen Familie sterben, muss man sich von denen -fernhalten. Man hat sich ja schließlich gerade ganz radikal Gott zur Verfügung gestellt.

8  In der ganzen Zeit, wenn man sich Gott in der Art ausliefert, gehört man auch total ihm, Gott ganz alleine.

9  Wenn jetzt zufällig jemand stirbt, der sich in demselben Haus aufhält wie man selbst, dann werden die eigenen Haare dadurch dreckig, sie werden ›unrein‹. Das dauert sechs Tage, bis man wieder okay ist. Am siebten Tag muss man sich dann ne Glatze schneiden lassen.

10  Einen Tag später soll man zwei Tauben nehmen und die zum besonderen Zelt bringen. Dort gibt man die am Eingang dem Priester.

11  Der macht dann mit der einen Taube so ein Opferritual, was gemacht wird, wenn einer aus -Versehen Mist gebaut hat. Die andere wird als Abfackelopfer komplett verbrannt. Damit bringt der Priester die Sache zwischen demjenigen und Gott wieder in Ordnung, und man gehört wieder radikal Gott.

12  Dann muss man noch ein Schaf, was ein Jahr alt ist, als Wiedergutmach-Opfer opfern. Die Zeit, in der man ›unrein‹ war, muss man dann aber noch mal nachholen, die zählt nicht, weil man ja ›unrein‹ war.

13  Wenn diese Zeit dann vorbei ist, wo man sich so radikal an Gott hingegeben hat, soll man sich an den -Eingang vom besonderen Zelt stellen.

14  Dort muss man mit drei Tieren, die voll in Ordnung sind, ein Opferritual durchziehen lassen. Man braucht dazu: ein einjäh-riges männliches Schaf für ein Abfackelopfer, ein einjähriges Schaf für ein Opfer, was gemacht wird, wenn einer aus Versehen Mist gebaut hat, und ein ausgewachsenes männliches Schaf für ein Dankopfer.

15  Außerdem muss man noch als Essensopfer einen Korb mit Brot bringen. Und zwar sollen das -Fladenbrote sein, die wie immer ohne Hefeteig gemacht worden sind und mit Öl bestrichen wurden. Und es soll auch so Ringbrote aus dem gleichen Material geben. Dazu gehört dann noch ein Opfer mit Wein.

16–17  Die ganzen Sachen soll der Priester dann zu dem großen Tisch, dem Altar, bringen. Dort zieht er dann die Opfer für denjenigen durch.

18  Der Typ, der dieses Versprechen an Gott gegeben hat, muss sich dann am Eingang vom Zelt die Haare abschneiden. Die sind etwas ganz Besonderes. Er wirft sie dann in das Feuer, was auf dem Tisch brennt, wo noch die Fettstücke von dem Dankopfer am Kokeln sind.

19  Jetzt nimmt der Priester ein Stück von der Schulter vom männlichen Schaf vom Dankopfer, das vorher gekocht worden ist. Das Fleisch von dem Dankopfer wird ja nicht verbrannt. Dazu holt er sich ein Ringbrot und ein Fladenbrot aus dem Korb. Das Ganze legt er demjenigen in die Hände, der sich Gott radikal zur Ver-fügung gestellt hatte.

20  Der Priester nimmt die Sachen wieder zurück und übergibt sie durch Hin-und-her-Schwenken symbolisch an Gott. Die gehören dann in Wirklichkeit Gott, aber der Priester darf sie essen. Die Brust und die Keule von dem Tier gehören dem auch. Ab dann darf der Typ, der sich Gott radikal gegeben hatte, auch wieder Alk trinken.

21  Jeder der sich Gott für eine Zeit so zur -Verfügung stellt, muss, wenn die Zeit vorbei ist, dieses Ritual durchziehen. Das ist die Basis, dazu kommen noch die Rituale, die er sowieso schon -vorher versprochen hatte. Er muss sein Versprechen, was er Gott gegeben hat, radikal bis zum Ende durchziehen.‘“

Wie der Priester für Leute beten soll: ein Segensgebet

22  Gott hatte dazu noch was für Mose:

23  „Sag Aaron und seinen Söhnen Folgendes von mir: ‚Ich bring euch jetzt noch mal die Formel bei, wie ihr für die Israeliten krass beten und ihnen das Beste von mir zusprechen könnt. Man nennt das auch segnen. Die Ultrasegensformel geht so:

24  ›Gott soll mit dir sein, er soll auf dich aufpassen.

25  Gott soll die ganze Zeit in deiner Nähe sein, mit seiner vollen Aufmerksamkeit und seiner Liebe.

26  Gott soll dich nicht aus den Augen verlieren und dir Frieden schenken.‹‘

27  Mit diesen Worten sollen sie den Leuten von Israel die Power übermitteln, die nur in meinem Namen drinsteckt. Und ich stell mich dazu, ich werde ihnen diese Kraft geben, ich werde sie segnen, versprochen!“