4.Mose 4

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Die Kapitel

Das vierte Buch vom Mose. Volkszählung bei den Israeliten am Start

Die letzten Regeln und was am Berg Sinai noch abgegangen ist : 4.Mo 1 || 4.Mo 2 || 4.Mo 3 || 4.Mo 4 || 4.Mo 5 || 4.Mo 6 || 4.Mo 7 || 4.Mo 8 || 4.Mo 9

Die Israeliten in der Wüste 4.Mo 10 || 4.Mo 11 || 4.Mo 12 || 4.Mo 13 || 4.Mo 14 || 4.Mo 15 || 4.Mo 16 || 4.Mo 17 || 4.Mo 18 || 4.Mo 19 || 4.Mo 20

Was in der Gegend, wo die Moabiter wohnen, so alles abging: 4.Mo 21 || 4.Mo 22 || 4.Mo 23 || 4.Mo 24 || 4.Mo 25 || 4.Mo 26 || 4.Mo 27 || 4.Mo 28 || 4.Mo 29 || 4.Mo 30 || 4.Mo 31 || 4.Mo 32 || 4.Mo 33 || 4.Mo 34 || 4.Mo 35 || 4.Mo 36

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Was die Levi-Leute alles regeln müssen

1  Gott sprach dann mal wieder mit Mose und Aaron:

2  „Kriegt mal raus, wie viele Mitglieder im Kehat-Clan vom Familienstamm Levi rumgurken.

3  Es geht mir um alle Männer zwischen dreißig und fünfzig Jahren. Die sollen nämlich ab sofort als Angestellte vom besonderen Zelt arbeiten.

4  Und zwar sollen die alle Sachen schleppen, die ganz besonders, die heilig sind.

5  Wenn ihr das Zelt-lager abbaut, müssen zuerst Aaron und seine Söhne, die Priester, in das besondere Zelt reingehen und den Vorhang abnehmen, der vor dem allerderbsten heiligen Bereich hängt. Der soll dann über die Kiste gelegt werden, wo die Gesetze drin sind.

6  Da drüber kommen dann noch eine Plastikplane und eine lila Decke. Außerdem müssen sie noch Tragestangen befes-tigen.

7  Auch über den Tisch, wo immer die besonderen Brote drauf liegen, sollen sie ein lila Tuch drüberpacken. Auf das Tuch kommen dann die ganzen Schüsseln, Becher und die Kannen, die man für Opferrituale mit Wein braucht. Die besonderen Brote sollen auch dazugelegt werden.

8  Obendrauf kommen ein dunkelrotes Tuch und eine Plastikplane. Zum Schluss schieben sie die zwei Stangen in die Ringe am Tisch. Die braucht ihr, um das Teil zu tragen.

9  Jetzt nehmt ihr noch mal ein lila Tuch und wickelt damit den Leuchter ein und die Kerzen, die Schere, womit man den Docht abschneidet, und die Schalen, die man braucht, um die Sachen wieder sauber zu machen.

10  Über das Ganze kommt als Nächstes eine Plastikplane. Dann werden die Sachen auf einem Gestell geparkt, wo man alles tragen kann.

11  Über den kleinen goldenen Tisch, den Altar für die Räuchersachen, kommt auch ein lila Tuch. Da drüber wieder eine Plastikplane, und dann müssen die Stangen zum Tragen in die Ringe am Tisch gesteckt werden.

12  Alle Geräte, die im besonderen Zelt gebraucht werden, müssen in ein lila Tuch gewickelt werden. Da drum dann auch wieder eine Plastikplane, und zum Schluss kommt alles auf ein Gestell zum Tragen.

13  Der große Tisch, der Altar, auf dem vor dem Zelt die Opfer abgefackelt werden, wird erst mal von der Asche gereinigt. Dann sollen sie da ein rotes Tuch drüberlegen.

14  Auf das Tuch kommen alle Geräte, die am großen Opfertisch gebraucht werden. Die Schalen mit der Holzkohle, die großen Gabeln, die Schaufeln, die man braucht, um die Asche wegzumachen, und die Schalen, womit man das Blut auffängt, gehören dazu. Zum Abschluss müssen sie noch eine große Plastikplane drüber-legen und die Stangen in die Ringe schieben, womit das ganze Teil getragen werden soll.

15  Erst wenn Aaron und seine Söhne alle besonderen Geräte -eingepackt haben, dürfen die Leute vom Kehat-Clan reinkommen und die Sachen wegtragen. Wenn die Teile nicht richtig eingepackt wären, würden sie die nicht berühren dürfen, sonst müssten sie sterben.

16  Eleasar, der Sohn vom Oberpriester Aaron, trägt die Verantwortung für die Kerzen vom Leuchter, die Räucherstäbchen, das Essensopfer, was jeden Tag abgehen soll, das besondere Öl und für die ganze Hütte, inklusive der ganzen besonderen Sachen, die da drin stehen.“

17  Gott sagte zu Mose und Aaron:

18  „Bitte sorgt in Zukunft dafür, dass der Kehat-Clan nie ganz aussterben wird.

19  Sie sind wichtig, sie sollen leben. Ich möchte nicht, dass sie, ohne nachzudenken, in den alleroberheiligsten Teil vom besonderen Zelt gehen und dann sterben. Am besten wäre es, wenn Aaron und seine Söhne mal kommen und denen genaue Anweisung geben, wer was zu tun hat und wie sie das Teil tragen sollen.

20  Die dürfen auf keinen Fall einfach so in das besondere Zelt reinspazieren. Denn wenn sie das machen und die besonderen, heiligen Sachen, die da drin stehen, auch nur ganz kurz ansehen, werden sie sterben.“

21  Dann wollte Gott noch was von Mose:

22  „Ich möchte, dass du auch den Gerschon-Clan zählst!

23  Es geht wieder um alle Männer zwischen dreißig und fünfzig Jahren, die als Angestellte vom besonderen Zelt Dienst schieben sollen.

24–25  Der Gerschon-Clan soll die Zeltplanen von meiner Wohnung tragen und die beiden Extra-Schutzdecken, den Vorhang vom Eingang,

26  und die Planen, die als Grenze zu dem Hof dienen sollen. Auch für den Vorhang, der als Tür für das Zelt benutzt wird, für alle Zeltheringe und Stricke sind die zuständig.

27  Sie sollen es genau so durchziehen, wie Aaron und seine Söhne es sagen.

28  So, das war jetzt die Aufgabe vom Gerschon-Clan. Diesen Job sollen sie als Angestellte vom besonderen Zelt machen, wo Gott sich zeigt. Die Arbeitsaufsicht soll der Priester Itamar übernehmen. Der ist ja auch ein Sohn von Aaron.

29  Als Nächstes zähl mal den Merari-Clan durch. Der gehört ja auch zum Familienstamm Levi.

30  Es geht wieder nur um die Männer zwischen dreißig und fünfzig Jahren.

31  Bei dem Transport von dem besonderen, heiligen Zelt ist ihr Job, sich um die Bretter, Querstangen, Pfosten und die Halterungen von den Pfosten zu kümmern.

32  Sie sollen auch die Pfosten tragen, die rings um den Hof stehen, inklusive der Halterungen, der Zeltheringe und der Seile. Jedem von ihnen wird eine ganz bestimmte Aufgabe übergeben.

33  Also, für diesen ganzen Bereich ist der Merari-Clan verantwortlich, für immer. Zurzeit hat Itamar, der Sohn von Aaron, die Aufsicht über sie.“

Alle Levi-Leute werden gezählt

34–49  Mose, Aaron und die Chefs von den Familienstämmen zählten dann mal die Leute aus den Clans Kehat, Gerschon und Merari vom Familienstamm Levi. Die hatten ja den Job bekommen, sich um das besondere Zelt zu kümmern. Es handelte sich um Männer zwischen dreißig und fünfzig -Jahren, nach Familien geordnet. Man kam auf folgende Zahlen: (Clan/Männer zwischen dreißig und fünfzig) Kehat: 2750 Männer Gerschon: 2630 Männer Merari: 3200 Männer. Gesamtzahl: 8580 Männer. Jedem Einzelnen wurde ein Job zugewiesen, genau so, wie Gott es dem Mose gesagt hatte.