4.Mose 32

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Die Kapitel

Das vierte Buch vom Mose. Volkszählung bei den Israeliten am Start

Die letzten Regeln und was am Berg Sinai noch abgegangen ist : 4.Mo 1 || 4.Mo 2 || 4.Mo 3 || 4.Mo 4 || 4.Mo 5 || 4.Mo 6 || 4.Mo 7 || 4.Mo 8 || 4.Mo 9

Die Israeliten in der Wüste 4.Mo 10 || 4.Mo 11 || 4.Mo 12 || 4.Mo 13 || 4.Mo 14 || 4.Mo 15 || 4.Mo 16 || 4.Mo 17 || 4.Mo 18 || 4.Mo 19 || 4.Mo 20

Was in der Gegend, wo die Moabiter wohnen, so alles abging: 4.Mo 21 || 4.Mo 22 || 4.Mo 23 || 4.Mo 24 || 4.Mo 25 || 4.Mo 26 || 4.Mo 27 || 4.Mo 28 || 4.Mo 29 || 4.Mo 30 || 4.Mo 31 || 4.Mo 32 || 4.Mo 33 || 4.Mo 34 || 4.Mo 35 || 4.Mo 36

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Die Familienstämme Ruben und Gad wollen das bis jetzt eroberteLand haben

1  Die Familienstämme Ruben und Gad hatten mega viele Tiere. Sie checkten das Land ab, was um die Städte Jaser und Gilead war, und stellten fest, dass es dort sehr viele Wiesen gab, auf denen die Schafe und Kühe genug zu essen hätten.

2–4  Darum kamen sie bei Mose und dem Priester Eleasar an, weil sie dieses Land gerne haben wollten. Die Chefs von den anderen Familienstämmen waren auch gerade da. „Schaut euch doch mal das Land an, das jetzt der Gemeinschaft der Israeliten zur Verfügung steht! Das hat Gott für uns erobert. Wenn man sich die Gegend um die Städte Atarot, Dibon, Jaser, Nimra, Heschbon, Elale, Sibma, Nebo und Beon ansieht, dann geht doch da eine Menge für Leute wie uns, die in der Schaf- und Ziegenbranche arbeiten.“

5  „Wenn du uns was Gutes tun willst, Mose, wäre es voll nett, wenn wir dieses Land haben könnten! Könntest du uns das übertragen? Wir tun auch alles für dich! Gib uns doch die Genehmigung, dass wir hier bleiben können und nicht mit dem Rest über den Jordanfluss gehen müssen.“

6  „Hm, ich finde das ist keine gute Idee“, antwortete Mose. „Findet ihr das so gut, dass die anderen Familienstämme in den Krieg ziehen, während ihr hier eine ruhige Kugel schiebt?

7  Wenn ihr die anderen im Stich lasst, sind die total entmutigt und glauben nicht mehr, dass sie es wirklich packen, bis in das Land zu kommen, was Gott uns versprochen hat.

8  Erinnert ihr euch noch an die Geschichte mit euren Vätern? Die haben die gleiche Sache auch gebracht. Ich hatte sie in das Land geschickt, das wir erobern wollten, als wir noch in Kadesch-Barnea waren. Sie sollten austesten, was da so geht.

9  Sie gingen bis in das Gebiet, wo ganz viel Wein wächst. Aber als sie zurückgekommen sind, haben sie mit ihrem Gelaber allen Israeliten den Mut genommen, dort einzuziehen. Und das, obwohl Gott es ihnen geben wollte!

10  Gott wurde richtig sauer damals. Er sagte:

11  „Die Leute vertrauen mir nicht! Weil sie so drauf sind, wird keiner von den Männern, die noch in Ägypten gelebt haben und älter als 20 sind, in das Land kommen. Dieses Land hatte ich schon Abraham, Isaak und Jakob ganz fest versprochen.

12  Nur Kaleb, der ein Sohn vom Jefunne ist und aus der Familie Kenas kommt, und Josua, der ein Sohn von Nun ist, werden dort reingehen dürfen.“ Nur diese beiden hatten Gott hundertpro vertraut.

13  Gott wurde richtig aggro gegen seine Leute. Er ließ sie vierzig Jahr in der Wüste rumlaufen, bis alle tot waren, die damals bei der Aktion mitgemacht hatten.

14  Und jetzt macht ihr den gleichen Mist wie die! Ihr seid genauso drauf und bringt Gott noch mehr auf die Palme.

15  Wenn ihr Leute aus dem Familienstamm Ruben und Gad jetzt an dieser Stelle nicht das tun wollt, was Gott möchte, kann ich euch eins garantieren: Gott wird seine Leute noch länger in der Wüste schmoren lassen, bis wieder eine ganze Generation gestorben ist. Und das geht dann alleine auf eure Kappe!“

16  Die Chefs von den beiden Familienstämmen sagten dann zu Mose: „Wir wollen ja nicht lange hier bleiben. Lass uns nur mal eben ein paar Ställe bauen und einige Zäune für die Herden errichten, ja? Dann bauen wir noch ein paar Häuser für unsere Kinder.

17  Die können sich da drin dann schützen, falls andere Männer aus der Gegend ankommen und die plattmachen wollen. Danach sind wir sofort bei euch ganz vorne dabei! Wir werden mit euch kämpfen und dafür sorgen, dass alle anderen auch ein Stück Land abkriegen.

18  Wir versprechen, nicht eher wieder nach Hause zu gehen, bis jeder von den Israeliten ein Stück Land bekommen hat, was ihm gehört und er an seine Kinder weitervererben kann.

19  Was uns angeht, haben wir ja dann schon den Anteil, der uns zusteht, auf dieser Seite vom Jordanfluss bekommen. Wir verzichten auf alle Ansprüche an dem Land auf der anderen Seite. Versprochen!“

Mose lässt sich auf den Deal ein

20  Mose antwortete: „Also, ich hab folgende Bedingungen an euch: Erstens will ich sehen, dass ihr, mit Gott als Zeugen, euch klarmacht für den Krieg.

21  Zweitens muss jeder von euch über den Jordanfluss mitkommen und so lange kämpfen, bis wir die Feinde alle plattgemacht haben.

22  Erst wenn das ganze Gebiet für Gott erobert worden ist, könnt ihr von mir aus wieder hierherkommen. Dann habt ihr keine Verpflichtungen mehr in dem Punkt, weder Gott noch euren Leuten gegenüber. Das ganze Land, um was es euch geht, könnt ihr dann haben, Gott hat es euch geschenkt, es gehört euch.

23  Falls ihr das aber nicht tut, dann habt ihr ganz schön Dreck am Stecken. Gott wird euch dafür ziemlich sicher bestrafen, mit der Konsequenz müsst ihr dann schon rechnen.

24  Aber dann mal los. Baut von mir aus eure Häuser für die Frauen und Kinder. Und macht euch auch genügend Zäune und Ställe für die Tiere. Aber dann löst euer Versprechen auch sofort ein und kommt wieder zu uns.“

25  Die Männer von dem Familienstamm Gad und Ruben waren happy. „Wir werden alles tun, was du sagst, Mose. Ganz sicher folgen wir dir dann.

26  Unsere Frauen und die Kinder werden dann in den neuen Häusern und Städten bleiben,

27  während wir Männer dann über den Jordanfluss in den Krieg ziehen. Wir werden alles genau so machen, wie du es willst, Mose!“

28  Mose ging dann zu Eleasar, Josua und den Chefs von den anderen Familienstämmen und gab ihnen folgende Order:

29  „Also, Leute, wenn die Männer von Gad und Ruben mit euch über den Jordanfluss gehen und dort so lange mit euch im Krieg kämpfen, bis ihr das ganze Land eingenommen habt, dann gebt denen das ganze Gebiet, was östlich vom Fluss ist. Klar?

30  Falls sie sich aber weigern, kriegen sie nur ein Stück Land in Kanaan bei euch ab, was irgendwo in der Mitte von Kanaan liegt und noch übrig ist, mehr nicht.“

31  Die Männer aus dem Familienstamm Gad und Ruben meinten dazu nur: „Wir werden ganz sicher das tun, was Gott uns gesagt hat.

32  Mit der ganzen Armee werden wir mit allen Waffen über den Jordanfluss gehen, und Gott wird dabei unser Zeuge sein. Wir werden mit euch zusammen kämpfen, damit wir das Land auf dieser Seite behalten dürfen.“

33  Mose schenkte dann den Leuten von Gad und Ruben und der einen Hälfte von dem Familienstamm Manasse dieses Gebiet, was früher mal dem Präsidenten Sihon der Amoriter gehört hatte. Dazu kam noch das Gebiet Baschan, was früher mal dem Präsidenten Og unterstellt war. Inklusive der ganzen Städte, die dort waren, gehörten die Gebiete ab dann diesen beiden Familienstämmen.

34  Die Leute von Gad bauten dort sofort einige Städte auf. Dazu gehörten Dibon, Atarot, Aroe,

35  Atrot-Schofan, Jaser, Jogboha,

36  Bet-Nimra und Bet-Haran. Dazu bauten sie noch die Zäune für ihre Tierherden.

37  Die Leute von Ruben bauten auch ein paar Städte. Und zwar waren das: Heschbon, Elale, Kirjatajim,

38  Nebo, Baal-Meon und Sibma und gaben ihnen diese neuen Namen.

39  Die Männer von der Familie Machir vom Familienstamm Manasse eroberten im Krieg noch das ganze Land, was im Gilead-Gebirge lag. Die Amoriter, die dort wohnten, wurden einfach da rausgeschmissen.

40  Mose schenkte ihnen das Gebiet Gilead. Sie bauten dann Häuser und fingen an sich dort einzuleben.

41  Jair aus dem Familienstamm Manasse kämpfte dann noch weiter und eroberte noch ein paar Dörfer. Die wurden von ihm in „Dörfer Jairs“ umbenannt.

42  Nobach eroberte die Stadt Kenat und das ganze Gebiet, was da drum herum lag, auch. Die wurde dann auch in seinen Namen umbenannt und hieß dann also „Stadt Nobach“.