4.Mose 27

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Die Kapitel

Das vierte Buch vom Mose. Volkszählung bei den Israeliten am Start

Die letzten Regeln und was am Berg Sinai noch abgegangen ist : 4.Mo 1 || 4.Mo 2 || 4.Mo 3 || 4.Mo 4 || 4.Mo 5 || 4.Mo 6 || 4.Mo 7 || 4.Mo 8 || 4.Mo 9

Die Israeliten in der Wüste 4.Mo 10 || 4.Mo 11 || 4.Mo 12 || 4.Mo 13 || 4.Mo 14 || 4.Mo 15 || 4.Mo 16 || 4.Mo 17 || 4.Mo 18 || 4.Mo 19 || 4.Mo 20

Was in der Gegend, wo die Moabiter wohnen, so alles abging: 4.Mo 21 || 4.Mo 22 || 4.Mo 23 || 4.Mo 24 || 4.Mo 25 || 4.Mo 26 || 4.Mo 27 || 4.Mo 28 || 4.Mo 29 || 4.Mo 30 || 4.Mo 31 || 4.Mo 32 || 4.Mo 33 || 4.Mo 34 || 4.Mo 35 || 4.Mo 36

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Wer die Sachen von den Eltern erbt, wenn es keine Söhne gibt

1  Es gab bei den Israeliten so einen Typen, der Zelofhad hieß. Er war ein Sohn vom Hefer aus dem Clan Machir vom Familienstamm Manasse. Zelofhad hatte fünf Töchter, die folgende Namen hatten: Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza.

2  Die fünf kamen dann mal zum besonderen Zelt, weil sie eine Frage an Mose und den Priester Eleasar hatten. Die ganzen Chefs der Familienstämme und der ganze Rest der Truppe waren auch gerade da.

3  „Unser Vater ist vor kurzem draußen in der Wüste gestorben. Papa musste sterben, weil er, wie viele andere auch, Dinge getan hatte, die Gott nicht wollte. Er war aber nicht bei der Korach-Gang dabei, die ja die kleine Revolution gegen Gott angezettelt hatte. Nun hat unser Vater aber keinen Sohn hinterlassen.

4  Wie ist das jetzt? Soll nun unsere Familie bei den Israeliten aussterben, nur weil es keinen Sohn gibt, der den Namen weitergeben könnte? Wir wollen auch etwas von dem Erbe abkriegen, das unser Vater hinterlassen hat! Wir wollen ein Stück von dem Land, das unserer Familie zusteht!“

5  Mose ging erst mal zu Gott und redete mit ihm über die Sache.

6  Gott sagte zu Mose:

7  „Ich finde die Töchter von Zelofhad haben Recht! Sie sollen auch ein Stück Land erben, das ihnen der Vater hinterlassen hat. Sie haben einen eigenen Anspruch, wie ihn auch ein Sohn haben würde.

8  Mach da mal ab sofort eine feste Regel draus. Sag allen Israeliten, wenn ein Mann stirbt, ohne einen Sohn zu hinterlassen, dann hat seine Tochter einen An- spruch auf das Erbe.

9  Wenn er aber auch keine Tochter hat, dann kriegen seine Brüder die Sachen von ihm.

10  Falls er jetzt aber auch keine Brüder hat, dann erben die Brüder von seinem Vater alles, also seine Onkels.

11  Und wenn jetzt sein Vater auch keine Brüder hatte, dann kriegt der nächste Verwandte, der dann an der Reihe ist, das ganze Erbe. Das soll ab sofort ein neues Gesetz bei euch sein. Die Idee kam von mir. Ich, euer Gott, habe es angesagt.“

Josua wird der Nachfolger vom Mose

12  Gott sagte dann zu Mose: „Du, Mose, steig mal bitte in das Gebirge von Arbarim hoch. Von da oben will ich dir das ganze Land noch mal zeigen, das ich für die Israeliten reserviert hab.

13  Nachdem du dir das noch mal ansehen durftest, werde ich dich zu mir holen. Du wirst sterben, so wie dein Bruder Aaron vor dir auch schon gestorben ist.

14  Ihr beide dürft nicht mit in das neue Land kommen. Ihr habt in der Wüste damals Mist gebaut und nicht das getan, was ich von euch wollte. Als alle Israeliten eine Demo gegen mich veranstaltet haben, habt ihr mir keine Chance gelassen, denen zu zeigen, was ich drauf hab. Ich wollte aus einem Felsen von selbst Wasser rauskommen lassen, um den Leuten zu zeigen, dass ich etwas ganz Besonderes bin und dass mir nichts unmöglich ist.“ Die Quelle bei Kadesch hatte ja von dieser Aktion ihren Namen abbekommen. Man nannte sie „Meriba“, was so viel heißt wie „Hier hatte man sich um Wasser gestritten“.

15  Mose antwortete:

16  „Ist okay, Gott. Du bist schließlich der Chef! Du hast alles gemacht, was lebendig ist! Aber bitte organisiere einen neuen Chef, der die Leute gut führen kann, ja?

17  Sie brauchen einen Typen, der an vorderster Front mitkämpft. Einen, der mit den Soldaten vorne dabei ist und mit ihnen auch vom Krieg wieder nach Hause kommt. Sonst werden deine Leute wie eine Fussballmanschaft ohne Trainer sein, wie eine Schafherde, die keinen Hirten hat.“

18  Gott antwortete Mose: „Was hältst du von Josua? Nimm den mal für diesen Job. Josua ist voll gottmäßig am Start, dafür hab ich gesorgt. Den musst du für diese Aufgabe einsetzen.

19  Organisier ein Treffen mit dem Priester Eleasar und geh mit ihm vor die ganze Gemeinschaft. Wenn alle da sind, gibst du Josua öffentlich diesen Auftrag.

20  Du solltest ihm auch deine Vollmacht übertragen. Dann werden die Leute auch auf ihn hören und tun, was er sagt.

21  Bei den wichtigen Entscheidungen soll er zu Eleasar gehen. Dann kann der mit den besonderen Losen rauskriegen, was sie machen -sollen. Das, was Eleasar rauskriegt, ist dann angesagt. So soll dann auch entschieden werden, ob alle Israeliten gegen ein Land in den Krieg ziehen sollen oder nicht.“

22  Mose machte alles genau so, wie Gott es gesagt hatte. Er holte Josua und trat mit ihm vor Eleasar und die ganze Gemeinschaft.

23  Dann legte er seine Hände auf Josua und setzte ihn ganz offiziell als -seinen Nachfolger ein, genau so, wie Gott es gewollt hatte.