4.Mose 18

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Die Kapitel

Das vierte Buch vom Mose. Volkszählung bei den Israeliten am Start

Die letzten Regeln und was am Berg Sinai noch abgegangen ist : 4.Mo 1 || 4.Mo 2 || 4.Mo 3 || 4.Mo 4 || 4.Mo 5 || 4.Mo 6 || 4.Mo 7 || 4.Mo 8 || 4.Mo 9

Die Israeliten in der Wüste 4.Mo 10 || 4.Mo 11 || 4.Mo 12 || 4.Mo 13 || 4.Mo 14 || 4.Mo 15 || 4.Mo 16 || 4.Mo 17 || 4.Mo 18 || 4.Mo 19 || 4.Mo 20

Was in der Gegend, wo die Moabiter wohnen, so alles abging: 4.Mo 21 || 4.Mo 22 || 4.Mo 23 || 4.Mo 24 || 4.Mo 25 || 4.Mo 26 || 4.Mo 27 || 4.Mo 28 || 4.Mo 29 || 4.Mo 30 || 4.Mo 31 || 4.Mo 32 || 4.Mo 33 || 4.Mo 34 || 4.Mo 35 || 4.Mo 36

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Wofür die Priester und die Angestellten vom besonderen Zelt zuständig sind

1  Gott sagte dann mal zu Aaron: „Also deine Familie und die anderen Levi-Leute, ihr habt die Verantwortung für das besondere Zelt, klar? Wenn da Mist gebaut wird, dann seid ihr schuld.

2  Du und deine Söhne, ihr zieht den Priesterdienst am besonderen Zelt durch. Die anderen Levi-Leute sollen euch dabei als Angestellte vom besonderen Zelt helfen.

3  Die können alle Arbeiten erledigen, nur die ganz besonderen Geräte und auch den Opfertisch, den Altar, sollen sie in Ruhe lassen. Wenn sie dem zu nahe kommen, werden sie sterben und deine Leute gleich mit.

4  Die Levi-Leute sollen dir bei deiner Arbeit am besonderen Zelt helfen, aber sonst darf das keiner.

5–6  Die Levi-Leute habe ich extra ausgesucht und euch geschenkt, damit sie mir, eurem Gott, radikal dienen. Sie sollen ihren Job für das besondere Zelt machen. Aber den Priesterdienst am Altar und am alleroberheiligen Bereich hinter dem Vorhang im besonderen Zelt dürfen nur du und deine Söhne machen. Wenn ihr euch daran haltet, dann werde ich nicht mehr sauer auf die Israeliten sein.

7  Dieser Job, den ihr da macht, ist ein Geschenk, das ich euch gegeben habe. Und wenn irgendjemand anderes zu nahe an den besonderen Bereich kommt, kriegt der die Todesstrafe.“

Was die Priester von den Opfersachen bekommen

8  Gott sagte dann zu Aaron: „Von den Opfersachen, die die Israeliten geben, kriegt ihr einen Anteil. Das gehört dir und deiner Familie, und zwar für immer.

9  Von allem, was hier an ganz besonders krassen Geschenken für mich abgegeben wird, kriegt ihr, du und deine Familie, den Teil, der nicht verbrannt wird. Diese Teile sind etwas ganz krass Besonderes, sie sind ultra-heilig und sollen euch gehören. Die anderen Sachen werden natürlich auf dem Altar abgefackelt, wie sich das gehört.

10  Diese Fleisch- und Essens-geschichten dürfen nur von Männern gegessen werden, die zur Priester-familie gehören. Und man darf die auch nur beim besonderen Zelt verspachteln.

11  Das gilt ab jetzt für immer und ewig, dieser Anteil gehört euch. Von eurer Familie können alle mitessen, die okay sind, damit meine ich ,rein‘.

12–13  Für alle Geschenke und Abgaben, wie jetzt z. B. Öl und Wein, Bier, Obst, Weizenkörner, die von der ersten Ernte kommen, gilt das Gleiche.

14  Außerdem gehört dazu auch alles, was mir von den Israeliten radikal geschenkt worden ist.

15  Das betrifft auch die ersten Babys, bei den Tieren und den Menschen, die mir von den Leuten geschenkt werden. Aber anstatt der ersten Kinder der Menschen will ich von euch Israeliten lieber etwas Kohle sehen. Das gilt auch für die Babys von ‚unreinen‘ Tieren, die darf man nämlich nicht opfern.

16  Und zwar sieht die Preisliste hier so aus: Für das erste Kind werden 600 Euro berechnet, je nach aktuellem Kurs.

17  Für das erste Kind von einem Schaf, einer Ziege oder einer Kuh dürft ihr keine Kohle annehmen, weil die für ein Opferritual bestimmt sind. Das Blut von denen braucht ihr, um damit den Altar nass zu machen, und die Fettstücke davon müsst ihr dort abfackeln. Das ist ein Opfer, das ich voll korrekt finde.

18  Die ganzen Steaks und so von den Tieren, die geopfert werden, gehören euch. Auch die Brust und der rechte Oberschenkel von den Tieren, die beim Dankopferritual geschlachtet werden, könnt ihr behalten.

19  Alle Geschenke, die ich von den Israeliten bekomme, gebe ich an dich und deine Familie weiter. Ihr dürft die essen, wenn ihr wollt. Das ist eine Sonderregel, die ab jetzt für immer gilt. Diese Regel kann man nicht zurücknehmen, die ist genau so sicher, wie ein schriftlicher Vertrag, der mit Stempel von einem Notar klargemacht wurde.“

Wovon die Levi-Leute leben sollen

20  Gott hatte Aaron noch was zu sagen: „Wenn die Leute in das Land einziehen werden, wirst du kein Grundstück davon abkriegen können. Das gilt für dich und deinen ganzen Familienstamm. Ich bin alles, was ihr habt, und von mir bekommt ihr auch alles, was ihr braucht.

21  Die Levi-Leute inklusive der Priester bekommen jedes Jahr 10 Prozent von der ganzen Ernte als Bezahlung für ihren Job im besonderen Zelt.

22  Für die Israeliten gilt ab sofort, dass keiner mehr in die Nähe vom besonderen Zelt kommen darf. Wer sich nicht da dran hält, hat richtig Mist gebaut, er wird sterben.

23  Nur jemand von den Levi-Leuten darf in dem besonderen Zelt Dienst schieben. Dafür müsst ihr sorgen, ihr tragt die Verantwortung. Das ist eine Regel, die ab jetzt für immer gilt. Ihr dürft kein Stück Land besitzen.

24  Stattdessen kriegt ihr, wie gesagt, die 10 Prozent von der Ernte, die die Leute aus Israel jedes Jahr bei mir abliefern müssen. Das ist der Grund, warum ihr Levi-Leute selbst kein Stück Land besitzen sollt.“

25  Dann redete Gott noch mit Mose und ließ dem Familienstamm Levi Folgendes ausrichten:

26  „Wenn ihr von den Isra-e-liten die 10 Prozent bekommt, die ich für euch bestimmt habe, dann müsst ihr davon auch wieder 10 Prozent an mich abgeben.

27  Das ist einer von euren Jobs, die ihr zu erledigen habt. Es ist genauso eine Abgabe, wie mir auch die anderen von der Lebensmittelernte abgeben müssen.

28  Auf die Art sollt ihr auch Gott die 10 Prozent schenken, die ihm einfach zustehen. Diese Steuern kriegt der Priester Aaron von euch.

29  Von allem, was ihr von den Leuten kriegt, müsst ihr die besten Sachen nehmen und mir schenken.

30  Nachdem ihr das gemacht habt, gehört der Rest euch. Genauso wie das bei einem Landwirt ist, der ja auch den Rest seiner Ernte von den Körnern oder den Weintrauben behält.

31  Was ihr dann übrig habt, könnt ihr mit euren Familien verspachteln, egal wo ihr gerade seid. Das ist sozusagen euer Gehalt für den Job, den ihr am besonderen Zelt macht.

32  Das ist total okay, ihr verdreckt diese Geschenke damit nicht, aber nur, wenn ihr 10 Prozent von den besten Stücken vorher mir gegeben habt. Wenn ihr das aber nicht tut, dann liegt ihr echt total daneben. Auf so was gibt es die Todesstrafe.