4.Mose 15

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Die Kapitel

Das vierte Buch vom Mose. Volkszählung bei den Israeliten am Start

Die letzten Regeln und was am Berg Sinai noch abgegangen ist : 4.Mo 1 || 4.Mo 2 || 4.Mo 3 || 4.Mo 4 || 4.Mo 5 || 4.Mo 6 || 4.Mo 7 || 4.Mo 8 || 4.Mo 9

Die Israeliten in der Wüste 4.Mo 10 || 4.Mo 11 || 4.Mo 12 || 4.Mo 13 || 4.Mo 14 || 4.Mo 15 || 4.Mo 16 || 4.Mo 17 || 4.Mo 18 || 4.Mo 19 || 4.Mo 20

Was in der Gegend, wo die Moabiter wohnen, so alles abging: 4.Mo 21 || 4.Mo 22 || 4.Mo 23 || 4.Mo 24 || 4.Mo 25 || 4.Mo 26 || 4.Mo 27 || 4.Mo 28 || 4.Mo 29 || 4.Mo 30 || 4.Mo 31 || 4.Mo 32 || 4.Mo 33 || 4.Mo 34 || 4.Mo 35 || 4.Mo 36

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Wie man in dem neuen Land Opferrituale durchziehen soll

1 Gott redete mal wieder mit Mose. Er sagte zu ihm:

2 „Geh mal zu den Israeliten und richte ihnen Folgendes von mir aus: ,Ihr werdet irgendwann in das neue Land einziehen, was ich euch versprochen habe. Dort werdet ihr euch dann breitmachen.

3–5 Wenn ihr da jetzt so ein Opferritual machen wollt, wo man was verbrennt, zum Beispiel ein Abfackelopfer, das man komplett verbrennt, oder ein Dankopfer, egal ob das jetzt mit einem Versprechen zu tun hat, was man gegeben hat, oder ob es ein freiwilliges Geschenk ist, oder um was zu feiern, dann müsst ihr dazu auch immer noch ein Essensopfer und ein Trinkopfer durchziehen. Also auch wenn ihr ein Rind dazu opfert oder ein Schaf oder ne Ziege, die beiden Sachen gehören immer dazu. Bei einem Schaf oder einer Ziege müssen das 1,2 Kilo Weizenmehl sein, das mit knapp einem Liter Olivenöl verknetet wird. Und dann Wein in der gleichen Menge.

6 Wer Gott ein männliches Schaf schenken will, nimmt dazu 2,4 Kilo Mehl, das mit 1,5 Litern Öl verknetet wird.

7 Auch dazu kommt die gleiche Menge an Wein. Auf so ein Opfer hat Gott Bock, da freut er sich voll drüber.

8 Wenn jetzt jemand Gott ein Rind schenken will, braucht er folgende Zutaten:

9 Als Essensopfer 3,6 Kilo Mehl, das mit 2 Liter Olivenöl verknetet wird,

10 und als Trinkopfer die gleiche Menge Wein. So ein Opfer findet Gott gut.

11 Genauso soll man es auch machen, wenn man ein Schaf oder eine Ziege opfert.

12 Je nachdem, wie viele Tiere ihr opfern wollt, müsst ihr die Menge danach richten.

13 Die Israeliten sollen es genau so machen, wenn sie ein Opfer bringen wollen, wo man was verbrennt, wenn sie möchten, dass Gott sich da drüber auch freut.

14 Und wenn ein Ausländer, der bei euch lebt, auch so ein Opfer durchziehen will? Er soll es genauso machen wie ihr!

15 Egal ob man jetzt zu euch gehört oder nur ein Gast ist, es gelten die gleichen Regeln. Ich möchte, dass das jetzt ein Gesetz bei euch wird, das man immer weitervererbt. Jede Generation soll sich da dran halten, und es gilt für euch und für die Ausländer bei euch.

16 Es gelten die gleichen Gesetze, egal ob jemand zu euch gehört oder nur zu Gast ist.‘“

17 Gott sagte dann noch was zu Mose:

18 „Sag den Israeliten noch was von mir: ,Wenn ihr in das Land reinkommt, das ich euch schenken möchte,

19 und wenn ihr dann das erste Mal von dem Brot esst, das dort von eurer eigenen Ernte gebacken wurde, dann müsst ihr davon auch etwas Gott schenken.

20 Und zwar soll man das erste Brot, das von der ersten Ernte gebacken worden ist, Gott schenken.

21 Auch von der neuen Weizenernte soll Gott den ersten Eimer voll bekommen. Diese Regel gilt ab jetzt für immer und ewig.‘“

Wie man Sachen in Ordnung bringt, wo ohne Absicht Mist gelaufen ist

22 Mose bekam noch ne Ansage von Gott: „Wenn ihr jetzt mal aus Versehen Mist baut und sich einer von euch an eins der Gesetze nicht gehalten hat,

23 die ich dir gesagt habe und die für alle von euch immer gelten sollen, müssen sie durch ein Opferritual wieder mit mir in Ordnung gebracht werden.

24 Wenn jetzt die ganze Gemeinschaft mal aus Versehen danebenlag, dann müssen sie das mit mir, eurem Gott, wieder ins Reine bringen. Dazu brauchen sie einen Stier, der als Abfackelopfer verbrannt werden soll. Das bringt mich wieder gut drauf und macht das Ding wieder okay. Dazu kommen noch das Essensopfer und das Trinkopfer und mit einer männlichen Ziege dieses Opferritual, was man macht, wenn einer aus Versehen Mist gebaut hat,

25–26 Der Priester macht dann durch das Opfer die Sachen zwischen mir und euch wieder klar. Ich werde dann der ganzen Gemeinschaft ihren Fehler verzeihen, auch weil es ja nur aus Versehen passiert ist. Auch die Ausländer bei euch haben dann nichts zu befürchten, ihnen ist da auch vergeben.

27 Wenn es sich jetzt nur um einen einzelnen Menschen handelt, der aus Versehen Sachen getan hat, die gegen die Gesetze sind, muss eben der das Opfer-ritual durchziehen, das man macht, wenn einer aus Versehen Mist gebaut hat. Dazu braucht er eine Ziege, die ein Jahr alt ist.

28 Der Priester macht mit diesem Opferritual das Ding wieder okay, Ich werde dem Menschen dann verzeihen.

29 Dieses Gesetz gilt für die Ausländer genauso wie für euch.

30–31 Wenn jetzt aber jemand ganz bewusst Sachen tut, obwohl er weiß, dass ich das total ätzend findet, macht er den dann ja zum Affen. Er hat mich beleidigt und muss dafür sterben. Wer so drauf ist, muss aus der Gemeinschaft rausfliegen. Egal ob der ein Israelit ist oder ein Ausländer, er hat bei euch nichts zu suchen. Der hat eine ganz klare Ansage von mir, eurem Gott, mit Absicht nicht beachtet.“

Jemand macht den Sonntag lächerlich

32 In der Zeit, als die Israeliten noch in der Wüste wanderten, erwischten sie einen Typen, der am Sonntag Öl für die Heizung am Umfüllen war.

33 Die Leute, die das beobachtet hatten, nahmen den fest und brachten ihn zu Mose und Aaron während einer Versammlung, bei der die ganze Gemeinschaft dabei war.

34 Für so eine Tat gab es aber noch kein Gesetz, darum steckte man den Typen erst mal in den Knast.

35 Mose redete mit Gott da drüber. „Der Mann hat kein Recht mehr, bei euch zu leben!“, sagte Gott zu ihm. „Die Gemeinschaft soll ihn vor dem Lager so lange mit Steinen beschmeißen, bis er tot ist.“

36 Alle Männer schleppten den Typen dann vor das Zelt-lager und töteten ihn genau so, wie Gott es Mose gesagt hatte.

Um das ins Hirn zu kriegen, gibt’s einen Knoten in die Klamotten

37–38 Gott sagte zu Mose, er sollte den Israeliten was von ihm ausrichten. Und zwar sollten sie sich Knoten an die Enden von ihren Schals machen. Das war ab dann ein Gesetz, was für immer gelten sollte. An jede Ecke vom Schal kam auch noch eine lila Schleife dran.

39–40 „Jedes Mal, wenn ihr diese Schleifen seht, müsst ihr euch an die Gesetze erinnern!“, sagte Gott zu Mose. „Sie sollen euch warnen, dass ihr so lebt, wie ich es euch in den Gesetzen beschrieben habe. Das muss für euch wie eine Warnung sein, dass ihr eure Gedanken sauber haltet, und wenn ihr gierig werdet, dem nicht gleich nachgebt. Wenn ihr das wirklich durchzieht, bleibt ihr ein ganz besonderes Volk! Ihr seid dann echt heilig und gehört ganz mir, eurem Gott.

41 Ich bin der Chef, ich bin euer Gott! Ich habe euch aus Ägypten rausgeholt, weil ich euer Gott sein will. Und ich bin es auch, ich bin der absolute Oberchef, es gibt keinen, der über mir steht!“