2.Samuel 5

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Die Kapitel

David ist traurig: Saul und Jonatan sind tot: 2.Samuel 1

David wird der neue Präsident von Israel: || 2.Samuel 2 || 2.Samuel 3 || 2.Samuel 4 || 2.Samuel 5

David in Jerusalem: 2.Samuel 6 || 2.Samuel 7 || 2.Samuel 8 || 2.Samuel 9 || 2.Samuel 10 || 2.Samuel 11 || 2.Samuel 12 || 2.Samuel 13 || 2.Samuel 14 || 2.Samuel 15 || 2.Samuel 16 || 2.Samuel 17 || 2.Samuel 18 || 2.Samuel 19

Abspann: Noch ein paar Infos zu David und was er so gemacht hat: || 2.Samuel 20 || 2.Samuel 21 || 2.Samuel 22 || 2.Samuel 23 || 2.Samuel 24

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David wird der neue Präsident von ganz Israel

1  Irgendwann kam von jedem Familienstamm aus Israel ein Vertreter in Davids Büro nach Hebron. Sie meinten zu ihm: „David! Sie sind doch einer von uns, das gleiche Blut fließt in unseren Adern.

2  Damals, als Saul noch unser Präsident war, waren Sie ein erfolgreicher General in der Truppe von Israel. Schon in der Zeit hat doch Gott zu Ihnen gesagt: „Du bist der Typ, der in Zukunft in Israel das Sagen haben wird. Du sollst über die ganze Kiste bestimmen!“ Warum werden Sie nicht unser neuer Präsident?“

3  Das war die Anfrage der Familienchefs von Israel, mit der sie in Hebron beim David angekommen waren. Also schloss der neue Präsident David dort vor Gott in Hebron einen Vertrag mit ihnen. Anschließend rieben die Männer ihn mit dem besonderen Öl ein, beteten ne Runde für David und setzten ihn so für seinen Job ein.

4  David wurde mit 30 Jahren zum Präsidenten von ganz Israel gemacht. Insgesamt regierte er über 40 Jahre.

5  Siebeneinhalb Jahre davon tat er das von Hebron aus, als Präsident über Juda. 33 Jahre lang ging dann seine Regierungszeit über ganz Israel. In dieser Zeit war sein Regierungssitz in Jerusalem.

David gewinnt im Krieg gegen die Jebusiter und nimmt die Stadt Jerusalem ein

6 Als neuer Präsident von Israel zog David mit seiner Armee nach Jerusalem und erklärte den Jebusitern den Krieg. Die lebten nämlich zu der Zeit in der Gegend. Die Jebusiter lachten ihn aber aus: „Ha, hier wirst du nie reinkommen! Wir haben viel zu hohe Mauern und eine zu gute Abwehr. Jeder Idiot könnte die Stadt super verteidigen“. Sie waren sich total sicher, dass David die Stadt nie einnehmen würde.

7 Aber David gewann den Krieg und eroberte Jerusalem, das man auch „Die Stadt Zion“ nannte. Ab jetzt wohnte David auch dort.

8 An dem Tag soll David gesagt haben: „Wer die Jebusiter schlagen will, muss durch die Kanalisation! So kann man diese Idioten kaputtmachen, die ich überhaupt nicht leiden kann.“ Daher kommt auch dieser Spruch: „Idioten kommen mir nicht ins Haus!“

9 David zog dann in die Stadt ein und wohnte da. Er gab der Stadt den Namen „Davidsstadt“. Als Nächstes ließ er noch eine Sicherheitszone um die Stadt errichten.

10 David wurde immer mächtiger. Gott, der Chef vom ganzen Universum, spielte einfach in seiner Mannschaft.

11 Irgendwann schickte einmal Hiram, der Präsident von Tyrus, eine Lkw-Ladung Fichtenholz zu ihm. Damit sollte er seinen Präsi-dentenpalast ausbauen. Dabei waren auch noch ein paar Architekten und Bauarbeiter, die das Ganze ausführen sollten.

12 Für David war das voll ein Zeichen, dass Gott höchstpersönlich ihn zum Präsidenten über Israel gemacht hatte. Gott hatte auch für stabile Machtverhältnisse gesorgt, und das machte er alles, weil er seine Leute so sehr liebte.

Eine Liste von den Söhnen vom David

13  Nachdem David von Hebron nach Jerusalem umgezogen war, heiratete er noch einige andere Frauen und Nebenfrauen. Das war damals so üblich. Er bekam auch einige Kinder von denen.

14  Seine Söhne, die in Jerusalem geboren worden waren, hießen: Schammua, Schobab, Natan, Salomo,

15  Jibhar, Elischua, Nefeg, Jafia,

16  Elischama, Eljada und Elifelet.

Die Philister greifen an, aber David schlägt zurück

17  Als die Philister in den Nachrichten hörten, dass David zum neuen Präsidenten von Israel gemacht worden war, rückten sie mit ihrer ganzen Armee an, um David zu entführen. Er konnte aber rechtzeitig in einen Schutzbunker fliehen und war dort erst mal in Sicherheit.

18  Die Philister besetzten mit ihrer Armee die Ebene Refaim.

19  David redete mit Gott über die Sache: „Was meinst du? Soll ich angreifen? Wirst du dafür sorgen, dass wir diesen Krieg gewinnen?“ Und Gott sagte zu ihm: „Ja, klaro, greif sie an! Ich werde garantiert dafür sorgen, dass ihr gegen die gewinnt!“

20  Also zog David mit seinem Heer gegen die Armee der Philister. Die Schlacht fand bei Baal-Perazim statt. Es wurde ein Sieg auf ganzer Linie. David sagte damals: „So wie eine Flutwelle einen Damm durchbricht, hat Gott die Reihen der Soldaten meiner Feinde einfach durchbrochen.“ Darum gab man später diesem Ort auch den Namen „Baal-Perazim“, was so viel wie „Gott bricht durch“ bedeutet.

21  Die Philister mussten so schnell aus ihren Häusern raus, dass sie sogar ihre ganzen Plastikgötter dort vergaßen. David und seine Männer packten die einfach ein und nahmen sie mit.

Weitere Kriege gegen die Philister

22  Nach einiger Zeit zogen die Philister aber wieder los, um gegen Israel Krieg zu führen. Sie schafften es auch, die Ebene Refaim zu besetzen.

23  Wieder fragte David bei Gott an, was er machen sollte. Diesmal sagte Gott aber: „Greif nicht von vorne an. Umgehe ihre Stellungen und falle ihnen in den Rücken, dort, wo die ganzen Bäume stehen.

24  Wenn du so Raschelschritte hörst, als wenn jemand oben auf den Bäumen spaziert, dann legst du los. Das ist nämlich ein Zeichen von mir, dass ich vor dir her gehe. Dann werde ich vor dir in die Schlacht ziehen, damit wir die Philister plattmachen.“

25  David machte alles genau so, wie Gott es gesagt hatte. Und er besiegte die Philister und trieb deren Armee von Geba bis nach Geser zurück.