2.Mose 19

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Die Kapitel

Probleme in Ägypten: 2.Mo 1

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Dreamteam Aaron und Mose, Ärger in Ägypten, der Auszug: 2.Mo 6 || 2.Mo 7 || 2.Mo 8 || 2.Mo 9 || 2.Mo 10 || 2.Mo 11 || 2.Mo 12

Ab durch die Mitte, ab durch die Wüste || 2.Mo 13 || 2.Mo 14 || 2.Mo 15 || 2.Mo 16 || 2.Mo 17 || 2.Mo 18 || 2.Mo 19

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Die Leute aus Israel bauen Mist, die Kiste und ein besonders Zelt für Gott || 2.Mo 32 || 2.Mo 33 || 2.Mo 34 || 2.Mo 35 || 2.Mo 36 || 2.Mo 37 || 2.Mo 38 || 2.Mo 39 || 2.Mo 40 ||

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Gott macht einen Vertrag am Sinai-Berg

1 Genau zwei Monate nachdem die Israeliten aus Ägypten abgehauen waren, kamen sie in der Wüste Sinai an.

2 Sie waren in diese Richtung gegangen, seitdem sie ihr Zeltlager bei Refidim verlassen hatten. Jetzt bauten sie die Zelte erst mal unten am Berg Sinai auf.

3 Mose wollte hier mit Gott reden und ging dazu oben auf den Berg. Als er oben war, sagte Gott von der Bergspitze aus zu ihm: „Folgende Sache sollst du mal den Israeliten erzählen:

4 „Ihr habt hoffentlich alle mitgekriegt, was für eine Power ich habe! Konnte man ja an den Ägyptern gut sehen. Und ihr habt wohl auch nicht vergessen, dass ich euch wie mit einer Spezialeinheit da rausgeholt habe. Ihr seid sicher hier angekommen, ich hab euch durchgebracht, bis ihr jetzt hier bei mir wart.

5 Wenn ihr mir jetzt echt treu bleibt, mir zuhört, wenn ich euch was sage, wenn ihr euch an die Dinge haltet, die ich von euch will, dann sollt ihr mein ganz privates Eigentum werden. Ich werde euch bevorzugen, vor allen anderen Nationen! Schließlich gehört mir ja die ganze Erde.

6 Ihr sollt für mich etwas ganz Besonderes sein. Jeder von euch soll wie ein Priester für mich werden, der mir die ganze Zeit zur Verfügung steht und mir radikal dient.‘ Das sollst du jetzt mal deinen Leuten genau so sagen.“

7 Als Mose vom Berg wieder runterkam, organisierte er sofort ein Meeting mit den Chefs im Volk. Dann erzählte er ihnen, was Gott gesagt hatte.

8 Alle waren sofort einverstanden. Einstimmig beschlossen die Israeliten: „Wir wollen alles tun, was Gott von uns will!“ Mose ging dann wieder auf den Berg und richtete diese Antwort Gott aus.

9 Gott meinte dann zu ihm: „Pass auf, ich werde nachher bei dir aufkreuzen, so dass alle es sehen können. Und zwar wird da eine ganz dunkle Wolke kommen. Da bin ich dann drin. Ich werde so zu dir reden, dass deine Leute das auch hören können. Sie sollen einfach nie mehr daran zweifeln, dass du deine Order direkt von mir bekommst. Okay?

10 Geh jetzt zu deinen Leuten und sorge dafür, dass sie sich auf dieses Treffen mit mir vorbereiten. Sie sollen bis morgen clean bleiben und einen weiten Bogen um die ätzenden Sachen machen, die ich nicht gut finde. Und sie sollen sich saubere Klamotten anziehen.

11 Übermorgen geht es dann los. Am dritten Tag werde ich nämlich für alle deutlich sichtbar auf den Sinai-Berg runterkommen.

12 Du musst unbedingt einmal um den ganzen Berg eine Absperrung aufstellen lassen. Sag den Leuten, dass sie echt aufpassen müssen. Sie sollen auf keinen Fall versuchen, den Berg zu berühren, geschweige denn, ihn zu besteigen. Das ist verboten. Wer ihn nur mit den Fuß berührt, muss sterben!

13 Ihr müsst denjenigen, der das doch getan hat, selbst töten, entweder mit einem Messer oder einfach per Genickschuss. Das gilt für jeden Menschen, aber auch für jedes Tier. Erst wenn man ein Horn hört, dürfen ein paar Leute, die ich vorher ausgesucht habe, auf den Berg kommen.“

14 Mose ging, nachdem Gott fertig war, wieder runter zu seinen Leuten. Er sagte den Israeliten klipp und klar, was sie zu tun hatten, um auf das Treffen mit Gott vorbereitet zu sein. Auch dass sie ihre Klamotten waschen sollten, richtete er ihnen aus.

15 „Macht euch klar, für übermorgen! Das wird heftig! Eins noch: Bis dahin darf keiner mehr Sex haben!“

Gott kommt auf dem Sinai-Berg

16 Nach zwei Tagen, morgens, als es gerade hell wurde, begann es plötzlich um den ganzen Berg zu donnern und zu blitzen. Eine ganz dichte Wolke schob sich auf den Hügel und bedeckte ihn. Dann hörte man eine megalaute Trompete! Die Leute im Lager kriegten voll die Panik, als das losging.

17 Mose holte die Israeliten dann zusammen und führte sie aus dem Lager raus. Er ging mit ihnen zu dem Berg, Gott entgegen. Unten am Berg blieben sie stehen.

18 Der ganze Sinai war fett mit Rauch eingenebelt. Gott war wie ein Feuer auf den Berg gekommen, und alles brannte dort oben. Der Rauch stieg zum Himmel, als wäre der Sinai-Berg zu einem Kamin gemacht worden. Dabei wackelte er die ganze Zeit sehr stark, wie bei einem Erdbeben.

19 Dann wurde der Sound von den Trompeten immer krasser. Mose rief zu Gott, und Gott antwortete voll laut.

20 Als Gott vom Himmel auf den Berg gekommen war, rief er Mose zu sich. Und Mose kletterte nach oben.

21 Auf halben Weg meinte Gott dann aber zu ihm: „Mose? Geh noch mal zurück und warne deine Leute! Sag ihnen, sie sollen auf keinen Fall die gezogene Linie übertreten, weil sie mich unbedingt aus der Nähe sehen wollen, ja? Sonst werden viele von denen sterben müssen.

22 Auch die Priester, die sonst schon mal näher an mir dran waren, wenn sie dieses Opferritual machen, sollen sich auf das Treffen mit mir richtig vorbereiten. Sonst werden sie auch von meiner Gegenwart plattgemacht.“

23 Mose antwortete Gott: „Die Leute können gar nicht hochkommen! Du hast mir doch gesagt, ich soll eine Absperrung um den Berg bauen lassen. Damit hab ich ihn auch zu etwas ganz Besonderem erklärt, zu etwas, das heilig ist!“

24 „Hör mal, Mose, jetzt geh runter und tue, was ich dir sage. Dann kommst du wieder hoch, mit Aaron zusammen. Die Priester und die ganzen Leute dürfen auf keinen Fall versuchen, euch hinterherzukommen! Sie dürfen nicht zu mir durchdringen, sonst wird es ein Blutbad unter ihnen geben. Ist das klar?“

25 Also ging Mose noch mal runter zu seinen Leuten und warnte sie.