2.Korinther 6

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Wir haben unseren Auftrag von Gott durchgezogen

1 Als Leute, die in Gottes Team spielen, haben Timotheus und ich noch eine wichtige Ansage für euch: Passt auf, dass diese voll gute Tatsache, nämlich dass Gott euch ohne Ende liebt, auch zu Konsequenzen in eurem Leben führt!

2 Gott hat mal gesagt: „Es wird eine Zeit geben, da höre ich auf deine Gebete, einen Tag, da werde ich dir meine Liebe zeigen.“ Und dieser Tag ist heute: Gott hat Bock, euch hier und heute zu helfen.

3 Wir versuchen, so zu leben, dass sich keiner unnötig aufregen muss, damit kein schlechtes Licht auf die Sache von Gott fällt.

4 Wir sind in einer Dienstbeziehung zu Gott, wir bleiben entspannt bei den ganzen Problemen, die man uns so macht, und ziehen unser Ding einfach durch.

5 Man hat uns schon verprügelt und in den Knast geworfen. Wir standen einmal hilflos einer aufgehetzten Meute gegenüber. Wir haben malocht bis zum Umfallen, nächtelang nicht gepennt und nix gegessen.

6 Trotzdem haben wir immer durchgezogen. Wir hatten nie irgendwelche Hintergedanken, wir haben die Sache mit Jesus wirklich verstanden, wir waren nett zu allen Leuten, haben die Menschen auch echt geliebt, wir waren geduldig und immer gut drauf. Und das ging nur, weil Gottes Kraft, seine echte Liebe, in uns gewirkt hat.

7 Wir haben nichts als die Wahrheit gesagt, und die Power von Gott war immer dabei. Deshalb waren wir überhaupt in der Lage, die gute Nachricht von Jesus weiterzusagen.

8 Wir ziehen unser Ding durch, egal ob Leute uns toll, crazy oder peinlich finden, ob man uns lobt oder Witze über uns macht. Selbst wenn Menschen behaupten, wir wollten nur ablinken: Wir haben es immer ehrlich gemeint.

9 Für die Menschen sind wir Nobodys, aber Gott kennt unsere Namen. Wir haben oft unser Leben riskiert und sind trotzdem quicklebendig. Wir wurden derbe verprügelt, aber wir sind wieder aufgestanden.

10 Man poliert uns die Fresse, und wir sind trotzdem voller Freude, wir haben keine Kohle und machen trotzdem andere Menschen oberreich, wir besitzen nix ─ und trotzdem gehört uns irgendwie alles.

Wir lieben euch!

11 Also, liebe Freunde aus Korinth, wir haben uns gerade echt vor euch geöffnet und euch gezeigt, wie sehr wir euch lieben.

12 Das beruht wohl nicht auf Gegenseitigkeit, aber ihr habt auf sicher einen Platz in unseren Herzen!

13 Ich rede mit euch so, als wärt ihr meine leiblichen Kinder. Bitte vertraut mir!

14 Zieht nicht am selben Strang mit Leuten, die Gott nicht kennen! Es gibt keine Gemeinsamkeiten zwischen den Leuten, die ihr Leben mit Gott in Ordnung gebracht haben, und den Leuten, für die Gottes Regeln total egal sind. Das ist wie Feuer und Wasser: Das geht einfach nicht zusammen.

15 Es gibt ja auch keine Gemeinsamkeiten zwischen Jesus Christus und dem Satan, oder? Was hat denn jemand, der sein Vertrauen auf Gott setzt, mit einem gemeinsam, der Gott nicht vertraut?

16 Welche Gemeinsamkeiten kann es überhaupt geben, wenn man an den Ort denkt, wo Gott angebetet wird, und ihn vergleicht mit dem Ort, wo zu Pseudogöttern gebetet wird? Hey, Leute, in uns wohnt der lebendige Gott! Er hat mal die Ansage gemacht: „Ich werde bei ihnen sein und bei ihnen leben. Ich will ihr Gott sein, und sie sollen zu mir gehören.“

17 Und dann hat Gott zu seinen Leuten gesagt: „Passt auf, dass niemand schlechten Einfluss auf euch ausübt. Macht euch dann sofort aus dem Staub. Mit solchem Dreck sollt ihr nichts zu tun haben. Ich will mit euch zusammen sein.

18 Ich werde euer Vater sein, und ihr seid meine Kinder!“ Das sagt Gott, dem nichts unmöglich ist.