1.Samuel 5

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Das Buch erste Buch von Samuel.

Samuel und Saul:

Samuel als Jugendlicher:1.Samuel 1 || 1.Samuel 2 || 1.Samuel 3

Samuel als Richtertyp:1.Samuel 4 || 1.Samuel 5 || 1.Samuel 6 || 1.Samuel 7

Saul wird zum Präsidenten gewählt:1.Samuel 8 || 1.Samuel 9 || 1.Samuel 10

Was Saul gemacht hat und wo er abgloost hat:1.Samuel 11 || 1.Samuel 12 || 1.Samuel 13 || 1.Samuel 14 || 1.Samuel 15

Saul und David:

David als Jugendlicher:1.Samuel 16 || 1.Samuel 17

David und Saul im Kampf miteinander:1.Samuel 18 || 1.Samuel 19 || 1.Samuel 20 || 1.Samuel 21 || 1.Samuel 22 || 1.Samuel 23 || 1.Samuel 24

Samuels Tod und der Krieg gegen die Philister:1.Samuel 25 || 1.Samuel 26 || 1.Samuel 27 || 1.Samuel 28 || 1.Samuel 29 || 1.Samuel 30 || 1.Samuel 31

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Die Kiste mit den Gesetzen sorgt für Chaos bei den Philistern

1 Als die Philister den Israeliten die Kiste mit den Gesetzen geklaut hatten, transportierten sie die von Eben-Eser weg nach Aschdod.

2 Sie brachten sie dort in den Tempel von ihrem Plastikgott Dagon und stellten sie neben seiner Steinfigur auf.

3 Am nächsten Morgen wollten ein paar Leute in den Dagon-Tempel gehen. Als sie die Tür aufmachten, lag die Dagon-Figur flach, mit seiner Schnauze im Dreck, auf dem Boden! Man hatte das Gefühl, sie lag sogar vor der Kiste, als ob sie zu der beten würde oder so. Die Männer stellten die Steinfigur dann wieder an ihren alten Platz.

4 Aber am nächsten Morgen war dasselbe Ding wieder passiert. Dagon lag mit seiner Fresse im Dreck vor der Kiste mit den Gesetzen auf dem Boden. Jetzt waren sogar sein Kopf und beide Hände abgebrochen und lagen auf der Stufe an der Tür.

5 Das ist übrigens der Grund, warum die Priester von Dagon und auch alle anderen Besucher von seinem Tempel nie auf diese Stufe treten, wenn sie in den Tempel gehen.

6 Allen Bewohnern von Aschdod und auch den Menschen aus den umliegenden Dörfern ging es plötzlich voll schlecht. Sie bekamen zu spüren, was Gott draufhat. Zum Beispiel wurden viele voll krank und bekamen eine schwere Grippe. Dazu gab es plötzlich überall Ratten!

7 Irgendwann war klar, wo das Problem herkam: „Die Kiste von diesen Israeliten muss schleunigst hier weg! Diese üblen Sachen kommen von ihrem Gott! Selbst unser Gott Dagon muss unter ihm leiden! Das geht nicht!“

8 Es wurde ein Treffen mit allen Regierungchefs von den Philistern angesetzt. „Was sollen wir jetzt mit dieser besonderen Kiste anstellen, die wir von den Israeliten geklaut haben?“ Nach einer Beratung kam man auf die Idee, einen Umzug der Kiste zu organisieren. „Sie kommt nach Gat!“ Dort wurde sie dann auch hingebracht.

9 Aber als die dort angekommen war, sorgte Gott auch hier für große Probleme. Er zeigte den Bewohnern von Gat, was er draufhatte. Und zwar kriegten das alle zu spüren, die Arbeiter und die Unternehmer. Überall bekamen die Leute eine schwere Grippe, so dass voll der Punk unter den Leuten abging.

10 Schnell wurde die Kiste eingepackt und woanders hingeschleppt. Diesmal nach Ekron. Aber als sie dort ankam, riefen die Leute schon von der Straße: „Huch?! Jetzt haben sie die gefährliche Kiste von den Israeliten auch noch zu uns gebracht! Sie wollen uns alle umbringen!“

11 Sofort wurde in der Stadt ein weiteres Treffen mit den Regierungschefs organisiert. „Schafft diese verdammte Kiste von den Israeliten weg! Sofort! Schickt sie wieder dahin, wo sie herkam! Sonst bringt uns das Ding noch alle um!“ Überall war eine Todesangst in der Stadt ausgebrochen, weil sie so sehr unter der Wirkung von Gottes Kiste zu leiden hatten.

12 Die Leute, die nicht durch die Grippe starben, bekamen einen ganz fiesen Hautauschlag. Den Menschen ging es so dreckig, dass man ihre Schreie überall hören konnte.