1.Samuel 16

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Das Buch erste Buch von Samuel.

Samuel und Saul:

Samuel als Jugendlicher:1.Samuel 1 || 1.Samuel 2 || 1.Samuel 3

Samuel als Richtertyp:1.Samuel 4 || 1.Samuel 5 || 1.Samuel 6 || 1.Samuel 7

Saul wird zum Präsidenten gewählt:1.Samuel 8 || 1.Samuel 9 || 1.Samuel 10

Was Saul gemacht hat und wo er abgloost hat:1.Samuel 11 || 1.Samuel 12 || 1.Samuel 13 || 1.Samuel 14 || 1.Samuel 15

Saul und David:

David als Jugendlicher:1.Samuel 16 || 1.Samuel 17

David und Saul im Kampf miteinander:1.Samuel 18 || 1.Samuel 19 || 1.Samuel 20 || 1.Samuel 21 || 1.Samuel 22 || 1.Samuel 23 || 1.Samuel 24

Samuels Tod und der Krieg gegen die Philister:1.Samuel 25 || 1.Samuel 26 || 1.Samuel 27 || 1.Samuel 28 || 1.Samuel 29 || 1.Samuel 30 || 1.Samuel 31

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Gott hat Bock auf den Jüngsten: David

1 Irgendwann sagte Gott zu Samuel: „Mann, wie lange willst du noch Saul hinterherweinen? Die Entscheidung steht, Ich hab einfach keine Lust mehr auf den! Er soll nicht mehr länger der Präsident von Israel sein! Organisier dir mal was von diesem besonderen Öl, was man braucht um Leute für einen Dienst einzusetzen. Dann gehst du damit zu dem Isai, der in Bethlehem wohnt. Einer von seinen Jungs soll es sein, er soll der zukünftige Präsident in Israel werden.“

2 „Huch? Das kann ich doch nicht bringen, Gott! Wenn Saul davon Wind bekommt, macht er mich kalt!“ - „Pass auf, nimm einfach eine Kuh mit auf den Hänger, und wenn du da bist, sagst du, du wolltest dort eigentlich nur ein Opferritual durchziehen.

3 Isai musst du dann schnell noch ne Einladung schicken, ob er nicht Lust hat, mit dabei zu sein. Wenn es soweit ist, werde ich dir sagen, welchen von seinen Söhnen du zum zukünftigen Präsidenten machen sollst. Du schüttest dem dann etwas von diesem ganz besonderen Öl über seine Birne und betest für ihn. Okay?“

4 Samuel packte sofort seine Sachen und tat, was Gott ihm gesagt hatte. Als er in Bethlehem-City ankam, rannten ihm schon die Chefs der Stadt entgegen: „Oh Samuel!“, fragten sie aufgeregt. „Warum sind Sie hier? Ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?“

5 „Ein gutes Zeichen!“, lachte Samuel. „Ich bin hier, um für Gott ein Opferritual durchzuziehen. Bereitet euch alle schonmal dadrauf vor, macht euch innerlich und äußerlich sauber und dann kommt einfach dazu. Wir machen zusammen ein Dankopfer!“ Zu der Party kriegten auch Isai und seine Söhne eine Einladung. Zur Vorbereitung für das Dankopferessen mussten sie sich auch sauber machen.

6 Als Isai dann mit seinen Söhnen bei der Feier ankam, sah Samuel als Erstes den ältesten Sohn von ihm, der Eliab hieß. Er dachte sofort: „Yes, das ist er bestimmt! Den hat Gott ausgesucht!“

7 Aber dann kam ne Nachricht von Gott rein: „Hallo? Samuel, du musst nicht gleich sonst was Dickes von dem denken, nur weil der so groß ist und sone Bodybuildingfigur hat! Ich finde den nicht so toll. Meine Einschätzung, wie jemand drauf ist, kommt anders zustande als bei euch Menschen. Ihr seht nur das Äußere, ich sehe aber das Innere, das Herz!“

8 Isai rief seinen zweiten Sohn zum Essen, der Abinadab hieß. Den stellte er auch Samuel vor und diesmal dachte er sofort: „Ne, der ist es nicht. Das ist nicht der, den Gott sich ausgesucht hat.“

9 Also holte Isai den Schima, seinen nächsten Sohn. Aber wieder war Samuel gleich klar: „Ne, der ist es auch nicht. Den hat Gott sich nicht ausgesucht!“

10 So ging das mit allen sieben Söhnen vom Isai, der Reihe nach. Jeder wurde Samuel vorgestellt. Am Ende meinte Samuel: „Ne, er war nicht dabei. Keiner von denen wurde von Gott ausgesucht.“

11 Schließlich fragte Samuel Isai: „Sagen Sie mal, waren das jetzt alle Ihre Söhne, oder was?“ - „Nein, einer fehlt noch, das ist der Jüngste von allen. Der passt bei uns immer auf die Schafe auf.“ - „Können Sie den auch noch holen lassen?“, fragte Samuel. „Ich will nicht mit dem Opferessen anfangen, bevor ich ihn nicht auch noch gesehen hab!“

12 Isai schickte einen seiner Leute um David zu holen. Als David ankam, konnte man sehen, dass er voll gut aussah. Er hatte einen Top-Körper, schöne braune Haut, blaue Augen, voll der Model-Typ. „Das ist er“, sagte Gott zu Samuel. „Mach ihn zum Präsidenten! Nimm dieses besondere Öl und bete für ihn!“

13 Samuel beugte sich zu dem Jungen rüber, schüttet das Öl über seine Haare, sprach ein Gebet und segnete ihn. Damit machte er ihn zum zukünftigen Präsidenten, mit den Brüdern als Zeugen. In der Sekunde, als er das gemacht hatte, zog plötzlich die Kraft von Gott in David ein. Diese Kraft blieb auch bei ihm und ging nicht wieder weg. Samuel packte seine Sachen und ging wieder zurück nach Rama.

David übernimmt einen Job in Sauls Büro

14 Gott hatte seine Kraft von Saul weggenommen. Stattdessen hatte jetzt ein fieser Dämon die Kontrolle, und Saul wurde voll zum Psycho.

15 Seine Leute meinten dann mal zu ihm: „Sag mal, du hast voll Probleme mit so einem fiesen Dämon! Diesen Dämon hat bestimmt Gott vorbeigeschickt, damit du Respekt vor ihm kriegst.

16 Wir könnten dir ja mal einen Musiktherapeuten organisieren, der gut mit der Akustik-Klampfe spielen kann. Musst du nur sagen, wir holen den. Wenn du dann wieder Psychoattacken hast, kann der dich vielleicht wieder entspannt draufbringen, wenn er ein paar Songs für dich spielt.“

17 „Okay“, sagte Saul. „Organisiert mir einen guten Gitarristen und bringt den her!“

18 Einer von den Jugendlichen bei denen meinte dann: „Ich hab neulich einen Typen auf einem Konzert spielen gehört, der war echt der Hammer! Der ist auch ziemlich stark. Er kann gut reden, ist voll mutig und sieht dazu noch sehr gut aus. Gott ist voll auf seiner Seite. Soweit ich weiß, ist er ein Sohn von Isai, der in Bethlehem wohnt.“

19 Saul holte sofort seine Sekretärin rein, die einen Brief an Isai fertig machte: „Ich bitte darum, mir Ihren Sohn vorbeizuschicken. Es geht mir um den David, der bei Ihnen auf die Schafe aufpasst. Gez. Der Präsident, Saul“

20 Isai war einverstanden. Er packte in den Kofferraum ein Fässchen Bier, dazu noch ein schönes Stück Schinken und schickte David damit zum Präsidenten.

21 Auf die Art und Weise bekam David einen Job bei Saul. Der Präsident mochte David voll gerne. Er stieg dann sogar zum persönlichen Bodyguard des Präsidenten auf.

22 Nach einer Zeit schrieb Saul einen Brief an Isai: „Bitte lassen Sie David weiter bei mir arbeiten! Ich mag ihn sehr und er macht einen guten Job.“

23 Immer wenn diese Psychogedanken kamen, und so ein fieser Dämon Saul anzeckte, schnappte sich David seine Gitarre und spielte einen Song. Das funktionierte jedes Mal, denn sofort ging es Saul viel besser, die Depressionen waren wie weggeblasen und dieser fiese Dämon verschwand aus seinen Gedanken.